08.12.2005 - 6.1 Missstände im Bereich des ev. KirchplatzesVerta...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Do., 08.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr
Weber begrüßt ganz herzlich die Polizeipräsidentin Frau Steinhauer sowie die
Herren Konze und Müller von der Polizei.
In Anbetracht
der Tatsache, dass dieses Thema bereits mehrfach diskutiert wurde, möchte Herr
Thieser von der Polizei die neuesten Erkenntnisse, im Besonderen nach der
Sicherheitskonferenz vom 15.11.2005, erfahren.
Darüber hinaus
möchte er von Herrn Goldbach wissen, warum sich Jugendliche gerade in diesen
Bereichen aufhalten.
Herr Flebus
fragt, ob der Einsatz von Streetworkern das Problem lösen könnte.
Herr B. Müller
berichtet, dass die Polizei über einen Zeitraum von 14 Tagen verstärkt Präsenz
gezeigt hat. Dadurch war die Anzahl der anwesenden Jugendlichen im genannten
Bereich rückläufig. Auch bei Kontrollen in Zivil ist Herr B. Müller der
Meinung, dass die Szenerie üblich und nicht beunruhigend sei. Er schließe
jedoch nicht aus, dass ein subjektives Unwohlsein entstehen könne.
Im Rahmen der
personellen Möglichkeiten werde weiterhin die Angelegenheit nachgehalten.
Herr Weber
möchte wissen, warum die Polizei erst tätig wird, wenn es bereits Beschwerden
aus der Bevölkerung gibt. Prävention wäre an dieser Stelle sinnvoller. Seiner
Meinung nach müsse es möglich sein, hierfür ein passendes Konzept zu
entwickeln.
Frau
Steinhauer zeigt die personelle Machbarkeit auf und hält eine dauerhafte
verstärkte Präsenz für illusorisch. Herr Konze bestätigt dies, will jedoch
versuchen, Haspe bei der Planung für das nächste Jahr stärker zu
berücksichtigen.
Herr Dietrich
zeigt als klares Ziel im Vordergrund die Verbesserung der Aufenthaltsqualität
im Hasper Zentrum auf. Es dürfe nicht zu einer Einschränkung dieser Qualität
kommen, auch wenn sie subjektiv erlebt wird.
An der
folgenden Diskussion beteiligen sich Frau Steinhauer, Frau Bremser und Frau
Enders sowie die Herren B. Müller, Weber, Dietrich, Gockeln, Thieser, Dr.
Geiersbach und Konze.
Hierbei wird
noch einmal die Frage nach Video-Kameras gestellt, die Frau Steinhauer in Bezug
auf § 15a Polizeigesetz verwirft. Der entsprechende Auszug auf diesem Gesetz
ist als Anlage 2 Gegenstand der Niederschrift. Demnach müssen an
besagter Örtlichkeit wiederholt
Straftaten passieren. Diese Voraussetzung sei hier nicht erfüllt.
Ausführlich
werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, Video-Kameras trotzdem aufstellen
zu können. Im weiteren Verlauf der Diskussion wird zu bedenken gegeben, dass
Kameras nicht unbedingt nur Nutzen bringen, sondern auch das Gegenteil
hervorrufen könnten.
In diesem
Zusammenhang zeigt Herr Goldbach auf, dass sich Jugendliche immer gerne an
Plätzen aufhalten, wo sie gesehen werden. Dies sind in der Regel Zentren. Um
Abhilfe zu schaffen, wäre es seiner Meinung nach möglich, für einen Zeitraum
von 1 Jahr einen Streetworker-Versuch in Haspe zu starten. Die Kriterien seien für eine solche Maßnahme
erfüllt. Im Zusammenwirken mit der ARGE und dem Jugendamt könne evtl. mit einem finanziellen Eigenanteil der
Bezirksvertretung Haspe ein solches Konzept entwickelt werden.
Abschließend
sind sich alle Beteiligten einig, dass aufgrund dieser bestehenden Problematik
alle entscheidenden Stellen sensibilisiert sind, die Angelegenheit im Auge zu
behalten und für eine Kommunikation untereinander zu sorgen.
Es wird
nachfolgender Beschluss gefasst.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
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