20.11.2018 - 3 Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Situat...

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Wortprotokoll

Herr Schmidt vom Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz berichtet, dass es an der sogenannten Bohne in Wehringhausen immer wieder Probleme gebe. In der Nähe sei die Praxis eines Substitutionsarztes. Hier sei ein Treffpunkt für Methadonpatienten entstanden, der nun auch von alkoholkonsumierenden Menschen und Menschen mit psychischen Störungen genutzt werde. Anwohner fühlten sich nun gestört, besonders problematisch sei hier die Nähe zum Spielplatz. Der Fachbereich Jugend und Soziales habe gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz und weiteren Beteiligten zur Lösung des Problems drei Vorschläge erarbeitet.


Herr Goldbach stellt die einzelnen Punkte vor. Erstens solle der gesamte Bereich als Spielfläche ausgewiesen werden, damit dort kein Alkohol konsumiert werden dürfe. Zweitens sollten Streetworker mit den Menschen dort ins Gespräch kommen und sich kümmern. Drittens solle eine Vorlage zur Realisierung einer Substitutionsambulanz mit der Katholischen Krankenhaus Hagen gem. GmbH erstellt werden. Des Weiteren solle das Gespräch mit dem Substitutionsarzt gesucht werden, um die Situation im Umkreis der Ausgabestelle zu verbessern.


Es entsteht eine lebhafte Diskussion über den ersten Punkt. Frau Manzula meint, dass sich dort nicht nur suchtkranke Menschen, sondern auch Flüchtlinge treffen würden. Herr Goldbach widerspricht dem, dort seien nur suchtkranke Menschen anzutreffen und auf der Spielfläche Kinder und Jugendliche. Es wird festgestellt, dass die suchtkranken Menschen durch das Alkoholverbot von dort vertrieben würden, aber sie würden sich einen neuen Treffpunkt suchen. Es wird nochmals klargestellt, dass es um den Schutz der Kinder und Jugendlichen gehe, diese sollten auf der Spielfläche nicht von Alkohol konsumierenden Menschen beeinträchtigt werden.

Herr Wirth merkt an, dass dem Beirat keine Beschlussvorlage vorliege. Herr Schmidt erläutert, dass die ursprüngliche Vorlage eigentlich schon abschließend beraten sein sollte, es gebe nun aber noch eine Ergänzungsvorlage. Er verliest den neuen Beschussvorschlag. Morgen werde die Vorlage erneut im Sozialausschuss beraten.

Herr Wirth stellt abschließend fest, dass die Vorschläge, Streetworker einzusetzen und die Realisierung einer Substitutionsambulanz in die Wege zu leiten, die Zustimmung des Beirates finden. Der Vorschlag, den gesamten Bereich als Spielfläche auszuweisen, sei jedoch nun sehr kontrovers diskutiert worden. Es gebe Bedenken, dass die Menschen in andere Bereiche verdrängt würden, wenn dies so beschlossen werde.

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