29.08.2018 - 6 Berichte aus den Arbeitsgruppen und anderen Gre...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Behindertenbeirates
- Datum:
- Mi., 29.08.2018
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Adamczak berichtet aus der AG Bauen und Verkehr, die sich am 09.08.2018 getroffen hat.
Das denkmalgeschützte Heinrich-König-Haus auf Emst, ein Kulturzentrum und Veranstaltungsort, sei umgebaut worden. Der Eingang sei nun barrierefrei und es gebe eine behindertengerechte Toilette.
Die ehemalige Bowlingbahn in der Stadthalle, die nun als Veranstaltungsort genutzt werde, sei bislang nicht barrierefrei zu erreichen. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Stadthalle sei hier ein Lösungsvorschlag erarbeitet worden. Leider sei bislang keine Umsetzung erfolgt.
Der Behindertenparkplatz an der Ruhrstraße sei ständig von einem Kleinbus versperrt, so dass der Behindertenparkplatz nicht genutzt werden könne. Die Situation sollte weiterhin beobachtet werden.
Auf dem Gelände einer Kirchengemeinde an der Selbecker Straße sollten Wohnhäuser gebaut werden. Der vorhandene Fußweg solle durch einen neuen Fußweg ersetzt werden. Aufgrund des sehr steilen Geländes sei eine barrierefreie Gestaltung nicht möglich.
Am Hauptbahnhof sei der Aufzug zu Gleis 6 seit längerer Zeit defekt. Frau Adamczak bedauert, dass sich die Bahn lange Zeit nehme, bevor ein Fahrstuhl repariert werde. Sie erwähnt, dass der Bahnhof in Hohenlimburg nun barrierefrei gestaltet werden soll. Der Bahnhof in Rummenohl werde leider nicht barrierefrei umgebaut.
Sie teilt mit, dass die neue Landesbauordnung nun verabschiedet und veröffentlicht worden sei. Wie erwartet gebe es für Neubauten keine feste Quoten für rollstuhlgerechte Wohnungen.
Am Haupteingang der Volme Galerie sei nun an der rechten Tür ein automatischer Türöffner installiert worden.
Der neue ALDI-Markt in Eilpe habe eine Besuchertoilette, die barrierefrei sei. Die Kassiererinnen würden bei Bedarf die Tür öffnen.
Herr Quadt merkt an, dass bei Veranstaltungen an der Stadthalle oft auch die Gehwege zugeparkt seien, so dass er mit dem Rollstuhl den Gehweg nicht mehr benutzen könne. Bezüglich des defekten Aufzuges im Hauptbahnhof solle die Bahn angeschrieben werden.
Herr Wirth berichtet aus dem Sozialausschuss, dass dort das Thema E-Scooter erörtert worden sei. Um in Bussen mitfahren zu dürfen, müssten die Scooter bestimmte Voraussetzungen erfüllen und mit entsprechenden Plaketten versehen sein. Herr Hentschel merkt an, dass die Hagener Straßenbahn sich weigern würde, die Scooter mitzunehmen, obwohl sie eine Plakette hätten. Herr Homm ergänzt, dass auch der Bus ausreichend Stellfläche haben müsse, dann würde der Bus ebenfalls eine entsprechende Plakette erhalten. Darüber hinaus müsse der Rollstuhlfahrer rückwärts in den Bus einparken können und er müsse das Merkzeichen „G“ im Ausweis haben oder eine Bescheinigung der Krankenkasse. Herr Hentschel erläutert, dass die Hagener Straßenbahn eine Beförderungspflicht habe und warum aus seiner Sicht die Scooter-Fahrer mitzunehmen seien. Herr Heiermann erläutert nochmals die Bedingungen für eine Beförderung der Scooter. Herr Wirth schlägt vor, dass Frau Gleiß die Einzelheiten nochmals bei der Hagener Straßenbahn erfragen sollte. Eventuell könne man die Hagener Straßenbahn nochmals in die Sitzung einladen.
Herr Wirth erläutert, dass auch der Ausbau der Bushaltestellen ein Thema im Sozialausschuss gewesen sei.
Frau Manzulla merkt an, dass die Busfahrer oft ungeduldig seien, sie würden nicht warten und würden die Türen zu schnell schließen. Herr Wirth schlägt vor, auch dieses Thema gegenüber der Straßenbahn anzusprechen.
Weitere Berichte aus anderen Gremien gibt es nicht.
