08.10.2019 - 3 HAGENplant 2035 - Das Integrierte Stadtentwickl...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Booke vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung erwähnt einleitend, dass sie vor rund einem Jahr im Beirat die strategischen Ziele vorgestellt habe. Heute würde sie gerne den Abschlussbericht zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) vorstellen. In der Zwischenzeit seien 18 große Veranstaltungen mit den Fachbereichen der Verwaltung und mit Bürgern durchgeführt worden. Auch eine Onlinebeteiligung habe es gegeben. Sie erinnert daran, dass das ISEK die Belange aller Menschen berücksichtigen möchte, zum Beispiel gleich welcher Herkunft oder Religion. Dies gelte für alle Ziele und für alle Maßnahmen. Man habe sich im vergangenen Jahr darüber Gedanken gemacht, mit welchen konkreten Maßnahmen die Ziele erreicht werden könnten. Insgesamt wurden 60 Maßnahmen konkretisiert. Einige Maßnahmen hätten zunächst Modellcharakter. So habe man festgestellt, dass sich immer mehr Nahversorger wie zum Beispiel Lebensmittelgeschäfte und Apotheken aus den Quartieren zurückziehen. Hier könnte man Versorgungskonzepte entwickeln und diese in Modellquartieren erproben. Es seien des Weiteren verschiedene Projekte vorgeschlagen worden. Die Projektbeschreibungen seien erst einmal nur grob konzipiert worden. Vor einer Umsetzung würden konkrete Konzepte erarbeitet und den politischen Gremien vorgestellt.

Sie erwähnt einige Beispiele, zum Beispiel das Gestaltungshandbuch für den öffentlichen Raum. Dabei solle auch der Grundsatz der Barrierefreiheit berücksichtigt werden. Auch ein Freiraumentwicklungskonzept und ein Sportentwicklungsplan sollen erarbeitet werden. Auf Seite 132 des Abschlussberichtet finde man eine Übersicht über alle angedachten Maßnahmen.

Die Maßnahmen sollen jedoch nicht stur nach einer Reihenfolge abgearbeitet werden. Es gibt einige Projekte, die vorrangig angestoßen werden sollen, um Synergien zu nutzen, weil zum Beispiel gerade andere Fachbereiche ähnliche Projekte erarbeiten.

Mit der Vorlage solle heute nur das Gesamtkonzept vorgestellt werden. Es werde ein Lenkungskreis gebildet, der quartalsweise tagen und die nächsten Schritte erarbeiten soll. Über die einzelnen Maßnahmen und Konzepte werden dann weitere Vorlagen erstellt, über die die einzelnen Gremien beraten werden.

Alle fünf Jahre solle ein großer Monitoring-Bericht erstellt werden. Es solle jedoch auch zwischendurch regelmäßig in den politischen Gremien berichtet werden.

 

Herr Quadt merkt an, im Bericht werde aufgeführt, dass der barrierefreie Wohnraum für ältere alleinstehende Singles ausgebaut werden müsse. Man dürfe den Focus nicht zu sehr auf die Senioren legen. Behinderung sei keine Frage des Alters. Man dürfe sich nicht zu sehr auf den Personenkreis der Älteren festlegen. Frau Booke teilt mit, dass sie diese Anregung gerne mitnehme.

Herr Wirth stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

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Beschluss:

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Hagen empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt das Gesamtkonzept „HAGENplant 2035“ als Leitlinie der Stadtentwicklung in den nächsten 10 bis 15 Jahren und beauftragt die Verwaltung mit der sukzessiven Umsetzung der Maßnahmen.

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

18

Dagegen:

./.

Enthaltungen:

./.

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3329&TOLFDNR=286723&selfaction=print