12.11.2019 - 6 Umfrage in den ausgewählten Quartieren - Zwisch...

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Wortprotokoll

Frau Gleiß berichtet über die Seniorenumfrage, insgesamt seien über 5.000 Personen über 75 Jahre angeschrieben worden, über 1.900 Fragebögen seien zurück gesandt worden. Die Auswertung sei beendet, für jedes Quartier sei ein Bericht geschrieben worden, derzeit schreibe sie den letzten Bericht über Oege. Es seien die Ergebnisse dann aber noch zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Sie gibt einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der Umfrage. Die meisten Menschen fühlten sich wohl in ihren Quartier, nämlich 1.541 Personen bzw. 79,4 %. Es gebe nur wenige Befragte, die niemanden haben, der sich um sie kümmert oder bei Bedarf Hilfestellung geben kann. In der Altersgruppe der über 75-Jährigen seien viele Menschen leicht eingeschränkt  und benötigten Hilfe und / oder einen Rollator. Nur 32,7 % hätten angegeben, dass sie fit seien. Beliebte Treffpunkte der Senioren seien der Gottesdienst, das Gemeindehaus, Cafés, Eisdielen und der Sportverein. 47,7 % der Befragten haben ein Auto. Viele seien darauf auch angewiesen, um zum Einkaufen oder zum Arzt zu gelangen. Zum Thema ÖPNV führt sie aus, dass viele zufrieden seien, andere bemängelten schlechte Taktungen am Abend und an Wochenenden, die schlechten Verbindungen zu Anschlussbussen oder unfreundliche Busfahrer.

Auf die Frage, was sich im Viertel in den letzten Jahren zum Nachteil verändert habe, wurde die mangelnde Sauberkeit bemängelt, dass viele Geschäfte geschlossen hätten, dass es zu viele PKW und LKW gebe. Auch fehlende Bänke und Lieferdienste wurden genannt. Zufrieden mit den vorhandenen Angeboten seien natürlich die Bewohner der Stadtviertel, in denen Einkaufsmöglichkeiten und andere Angebote vorhanden seien, so zum Beispiel Helfe, Westerbauer und Eilpe. Die Bewohner vom Kuhlerkamp und aus Fley seien eher unzufrieden, weil es in diesen Vierteln so gut wie keine Angebote gebe.

Herr Höfig merkt an, dass die Hagener Straßenbahn ein Forum habe, dass sich mit Beschwerden beschäftige. Herr Regenbogen merkt an, dass Busfahrer nach acht verschiedenen Tarifen vergütet würden. Frau Wiewiorka berichtet, dass Busfahrer oft auch freundlich und höflich seien. Herr Ludwig teitl mit, dass er Aufsichtsratsvorsitzender bei der Hagener Straßenbahn sei. Es gebe schwarze Schafe, diese dürfe man jedoch nicht pauschalisieren. Die Busfahrer würden jedoch nur nach zwei unterschiedlichen Tarifen bezahlt. Der Fahrplan werde demnächst geändert, es werde Verbesserungen geben, so dass die Senioren zufrieden sein dürften.

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