24.09.2019 - 5 Präsentation der Umfrageergebnisse aus den ausg...

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Wortprotokoll

Frau Sauerwein begrüßt zwei Studentinnen der Fachhochschule Dortmund und Frau Gleiß vom Fachbereich Jugend und Soziales. Frau Levening und Frau Neumann haben im Rahmen eines Forschungsprojektes die Lebensbedingungen älterer Menschen in Hagens Quartieren untersucht. Dabei hat sich die Forschungsgruppe mit den Quartieren Helfe und Dahl beschäftigt. Der Fokus lag auf der physischen und sozialen Barrierefreiheit. Mit einem von den Studenten entwickelten Fragebogen wurden alle Menschen über 75 Jahre in den Quartieren angeschrieben. Der Rücklauf lag bei 39%.  Die Ergebnisse dieser beiden Quartiere werden anhand einer Präsentation vorgestellt, die als Anlage der Niederschrift beigefügt ist.  

 

Frau Opitz schlägt die Einrichtung eines ehrenamtlich besetzten Seniorentelefons vor. Frau Levening lobt die Idee, weist aber auf die Probleme einer meist bestehenden Hemmschwelle und auch des Bekanntwerdens eines solchen telefonischen Ansprechpartners hin. Sie gibt zu bedenken, dass mit den aushäusigen Angeboten meist nur die Menschen erreicht werden, die bereit sind, sich auch Hilfe zu holen, nicht die, die die Hilfe nötig hätten. Aus diesem Grund würde jemand, der zu den Menschen geht und schaut, wer ggf. vereinsamt und Hilfe benötigt im Rahmen einer aufsuchenden sozialen Arbeit mehr ausrichten können.

 

Herr Wegener und Herr Lechte stellen fest, dass 2/3 des befragten Personenkreises körperlich beeinträchtigt sind und auch die in den Ergebnissen dargestellten Probleme in Zusammenhang mit diesen Beeinträchtigungen stehen. Herr Lechte regt die Bildung eines Arbeitskreises an, der schaut, ob die städtischen Aktivitäten z.B. im Rahmen ISEK, Stadtentwicklung etc. den Problemen der körperliche beeinträchtigten Menschen, immer Rechnung getragen wird. Die Situation der älteren Menschen muss verbessert werden und er spricht sich dafür aus, dass jede Gelegenheit im politischen Raum genutzt werden sollte, sich massiv zu engagieren, da er ansonsten befürchtet, dass sich nichts ändern wird.

 

Frau Gleiß teilt mit, dass die Auswertung der restlichen 12 Quartiere voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sein wird. Sie kann bereits berichten, dass die Beteiligung in allen Quartieren sehr gut war und die Ergebnisse ähnlich sind.

 

 

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Siehe Anlage.

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Anlagen