03.11.2005 - 7 Anfragen gemäß § 6 Abs. 8 der Geschäftsordnung ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 03.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr.
Ramrath stellt die Frage, ob bei der Vorlage zur Finanzierung des
Feuerwehrgerätehauses Haspe auch der Durchlauf durch den Haupt- und
Finanzausschuss sowie den Rat vorgesehen ist. Hier beläuft sich das
Finanzierungsvolumen nunmehr auf rd. 6,4 Mio. . Diese muss sich nun in das
Gesamtkonzept zur Realisierung der anderen Feuerwehrgerätehäuser einfügen, die
insgesamt im vom Rat beschlossenen Feuerwehrstrukturierungskonzept vorgesehen
waren. Darüber hinaus stellt er die Frage, ob es augenblicklich ein
abgestimmtes Konzept gibt, dass sicherstellt, dass auch nach der Durchführung
in Haspe noch ausreichend finanzielle Mittel zur Durchführung der anderen
Maßnahmen gibt. Das Gesamtvolumen war seinerzeit mit rd. 10 Mio. geplant.
Hier wird mit den rd. 6,4 Mio. schon eine Überschreitung des Konzeptes in
Höhe von rd. 2 Mio. ersichtlich.
Herr Grothe teilt mit,
dass es sich bei dem Feuerwehrgerätehaus in Haspe / Wehringhausen um das erste
Gerätehaus handelt. Die Kostenüberschreitung resultiert nicht zuletzt daraus,
dass auf ein Konzept, das 1997 aufgestellt wurde, aufgesetzt wurde.
Herr
Oberbürgermeister Demnitz teilt mit, dass der Durchlauf im Haupt- und
Finanzausschuss sowie im Rat bisher nicht vorgesehen ist.
Herr Wisotzki bestätigt,
dass es sich bei den rd. 6,4 Mio. um eine Kostenüberschreitung gegenüber den
1997 vorgesehenen Kosten handelt. Dies muss allerdings relativiert werden, weil
im Jahr 1997 an diesem Standort noch nicht der Bau einer Rettungswache
vorgesehen war. Dies wurde mittlerweile mit den Verbänden der Krankenkassen so
vereinbart und wurde mit dem Rettungsdienstbedarfsplan 2001 beschlossen. Es
handelt sich um ein Kostenvolumen von 700.000 bis 900.000 , die refinanziert
werden und in die Gebühren des Rettungsdienstes mit einfließen, so dass die zu
erbringenden Kosten bei rd. 5,4 bis 5,5 Mio. liegen werden. Die Kämmerei und
die Feuerwehr erheben derzeit die Kosten für die anderen geplanten Häuser,
inklusive des Gerätehauses Boele-Kabel, das heute noch eine Bundesliegenschaft
ist, da erkennbar ist, dass man mit den seinerzeit bezifferten Kosten in Höhe
von rd. 10 Mio. insgesamt nicht auskommen wird. Es ist geplant, das Feuerwehrgerätehaus
Haspe / Wehringhausen zu bauen, um eine finanzielle Sicherheit zu erlangen.
Derzeit liegen nur Kostenschätzungen nach DIN 276 vor und keine Kosten
basierend auf einer Ausschreibung. Es ist vorgesehen, die Feuerwehrgerätehäuser
nach Modul zu bauen, um nicht immer wieder Planungskosten zu produzieren.
Herr Wisotzki teilt mit,
dass er im März 2006 dem Haupt- und Finanzausschuss die neue Konzeption und
deren finanztechnische Voraussetzungen vorstellen möchte. Darüber hinaus würden
im Januar und Februar 2006 die Ausschreibungsergebnisse vorliegen, so dass man
sich auf diese konkreten Zahlen dann auch bei dem Gesamtkonzept stützen könnte.
Er bittet daher, das erste Projekt so durchlaufen zu lassen, damit man von
einer gesicherten Basis weiter ausgehen kann.
Nach einer
kurzen, inhaltlichen Diskussion über das Für und Wider dieses Vorschlages, an
dem sich Herr Dr. Ramrath noch einmal beteiligt, wird dem von Herrn
Wisotzki vorgeschlagenen Verfahren zugestimmt.
Ende des
öffentlichen Teils: 17:30 Uhr
