03.11.2005 - 6.6 Schulentwicklungsplanung für die Förderschulen ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.6
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 03.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Marscheider teilt mit, dass die Fraktion Bürger für Hagen noch
Informationsbedarf hat und daher einen Termin mit dem Werkhof vereinbart hat.
Herr Marscheider wird sich daher bei der Abstimmung enthalten.
Herr
Sondermeyer stellt die Frage, warum das Projekt in der Obernahmer
durchgeführt werden soll, wo es woanders auch Leerstände gibt. Darüber hinaus
versteht er nicht, warum der Werkhof hier als Generalunternehmer zum Zug kommen
soll. Ferner stört ihn die spätere Anmietung durch die Stadt. Er meldet
rechtliche Bedenken gegen die Vorgehensweise an.
Herr Dr.
Schmidt weist darauf hin, dass alle Fragen erschöpfend in Begehungen und
Ausschusssitzugnen beantwortet worden sind. In der Obernahmer konnte günstig
ein Grundstück erworben werden. Die Werkhof gem. GmbH ist Gebäudeeigentümerin
und hat der Stadt ein kostengünstiges Angebot unterbreitet. Die einzelnen
Gewerke werden sowohl an das Handwerk vergeben als auch durch hauptamtliche
Mitarbeiter des Werkhofes im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme begleitet.
Ein-Euro-Kräfte kommen nicht zum Einsatz.
Herr Röspel bittet zu
prüfen, ob mit dem Werkhof evtl. auch ein Leasingvertrag mit späterer
Möglichkeit des Eigentumserwerbs durch die Stadt ausgehandelt werden kann.
Herr Dr.
Schmidt nimmt diese Anregung auf und schlägt vor, diese auch in den Beschlussvorschlag
mit aufzunehmen.
Frau Herms weist darauf
hin, dass im Schulausschuss die Finanzierungsmodelle besprochen wurden. Die
erforderlichen Mittel werden über die Schulpauschale bereitgestellt. Sie weist
darauf hin, wie wichtig das Projekt für die Kinder ist, die heute noch nach
Ennepetal gefahren werden müssen, um an einem solche Projekt teilnehmen zu
können.
Herr Strüwer ergänzt, dass
er auf breiter Ebene Begeisterung für das Konzept im Ortstermin wahrgenommen
hat. Bei diesem Grundstück gibt es freies Gelände, das für die Kinder ideal
ist. Er schlägt vor, dass diejenigen, die noch unschlüssig sind, sich bis zur
Ratssitzung noch einmal informieren sollten.
Beschluss:
1.
Die
Verwaltung wird beauftragt, die Schulentwicklungsplanung und die daraus
resultierenden Raumbedarfe für die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt
emotionale und soziale Entwicklung (vormals Sonderschule für Erziehungshilfe)
entsprechend der vorgelegten Entwurfsplanung baulich umsetzen zu lassen.
2.
Das Projekt wird vom Werkhof durchgeführt, die die Schulräume
langfristig an die Stadt Hagen vermietet. Alternativ wird mit dem Werkhof
verhandelt, ob die Bereitschaft besteht, mit der Stadt Hagen einen
Leasingvertrag abzuschließen, mit dem Ziel eines späteren Erwerbs durch die
Stadt.
3.
Eine
detaillierte Kostenaufstellung sowie der verbindliche Finanzierungsplan sind
den Gremien kurzfristig vorzulegen.
