30.10.2019 - 4.4 Vorschlag der Fraktion BfHo/Piraten hier: Wilds...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.4
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 30.10.2019
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Silke Scheibe
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Schmidt erläutert den Vorschlag und benennt Fälle, in denen Wildschweine schwerwiegende Schäden angerichtet haben. Repellents seien auf Dauer keine Lösung. Er sei jedoch von mehreren Leuten kontaktiert worden, die Schwefellinsen zum Einsatz gebracht haben. Diese Vorgehensweise soll in zahlreichen Fällen zielführend gewesen sein. Herr Schmidt weist auf die als Tischvorlage ausgelegte Anlage hin, in der Informationen über Schwefellinsen zu finden sind. Herr Schmidt möchte deshalb im Beschlussvorschlag das Wort „Repellents“ durch „Schwefellinsen“ ersetzen lassen.
Herr Dr. Braun teilt mit, die Jägerschaft habe darauf hingewiesen, dass die gezielte Bejagung sowie das Einzäunen wirkungsvolle Methoden sind. Auch ist die Jägerschaft der Meinung, dass Repellents nicht nachhaltig sind, der Einsatz sei lediglich eine Verlagerung des Problems.
Herr Huyeng weist darauf hin, dass die Jägerschaft alles tue, was hier möglich ist. Die Schonzeiten seien bereits im letzten Jahr extrem eingeschränkt worden, damit eine Bejagung möglich ist. Der beste Schutz sei letztendlich der Eigenschutz, nämlich die Zäune, die tief in der Erde befestigt werden müssen.
Herr Schmidt begrüßt die Aufhebung der Schonzeiten. Ihn störe allerdings, dass man nicht zielgerichtet eingreifen könne, wo gerade ein Problem bestehe. Herr Heiermann unterstützt den Antrag des Herrn Schmidt. Wahllos Tiere abzuschießen sei nicht die Lösung, deshalb sei es einen Versuch wert.
Frau Buczek, selbst früher aktive Jägerin, ist der Meinung, dass sowohl der Zaun als auch die Jagd der einzig wirksame Schutz sind.
Herr Dr. Braun schließt sich dieser Meinung an. Er weist darauf hin, dass der Beschluss des Umweltausschusses keine bindende Wirkung hat.
Anlagen zur Vorlage
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195 kB
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125,6 kB
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3,9 MB
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