05.11.2019 - 6.3.1 Standortentwicklung Freibad Hengstey
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3.1
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 05.11.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB5/P - Projektmanagement
- Bearbeitung:
- Irini Vassiliadis
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr König sagt, dass im Hauptausschuss angekündigt wurde, dass heute der Geschäftsführer der HVG, Herr Köther, an der Sitzung teilnehmen würde. Damit einige Details mit ihm besprochen werden könnten. Herr Köther ist leider nicht anwesend. Aus diesem Grund beantragt Herr König hier die 1. Lesung.
Herr Keune erläutert, dass es zu Terminüberschneidungen gekommen sei. Es ist nicht im Interesse der Stadt und der HVG, dass dieses Thema noch lange hinausgeschoben wird.
Herr König sagt, dass dies eine wichtige Entscheidung für die Weiterentwicklung dieses Bereiches sei. Dazu müssen mit dem verantwortlichem Geschäftsführer bestimmte Eckpunkte geklärt werden. Herr König spricht sich dagegen aus, dass dieses Hotel einen jugendherberglichen Charakter bekommt. Aus den Plänen geht hervor, dass die Zimmer recht einfach ausgestatten sind und es nur eine Gemeinschaftsküche für die Frühstückszubereitung gibt. Dies möchte er nicht beschließen ohne mit dem Verantwortlichen geklärt haben, dass dies nicht so kommt.
Herr Keune verweist auf den Beschlussvorschlag. Es ist wichtig, dass der Rat beschließt auf der Basis des Städtebaulichen Entwurfes ein Bebauungsplanverfahren durchzuführen. Hier werde ein Entwurf beschlossen, dieser biete genügend Spielraum die Details auch später noch zu diskutieren. Die endgültige Entscheidung wird aus Gründen der Wirtschaftlichkeit im Aufsichtsrat der HVG getroffen werden.
Herr Ludwig schlägt vor, dieses Projekt für die Sondersitzung vorzusehen.
Herr Dr. Ramrath erläutert, dass dieses Projekt für die Ratssitzung am 14.11.2019 vorgesehen ist. Zu diesem Projekt habe es eine breite Grundzustimmung, auch im HFA, gegeben. Hier sollte das Projekt nicht weiter verzögert werden. Es sollte deutlich gemacht werden, dass die Detailierung des Beherbergungskonzeptes noch weiterer Beschlussfassungen bedarf.
Herr König sagt, dass man hier folgende Situation habe. Herr Köther habe in der Veranstaltung gesagt, das neue Konzept für das Freibades Hengstey darf nicht zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der HagenBad führen. Hier wird ein Konzept vorgestellt, welches statt 2.9 Mil. Nun € 3,9 Mil. € kostet.. Der Hauptausschuss hat beschlossen, dass sich der Eigenanteil der Stadt nicht erhöht. Das heißt, dass die HVG noch mehr Geld investieren muss. Statt eines 4Bettraumes erwarten sie ein Doppelzimmer mit Dusche und einen Pächter der auch einen Frühstückservice anbiete. Etwas anderes ist wirtschaftlich nicht vertretbar. Diese Entscheidung könne man nicht dem Aufsichtsrat überlassen.
Herr Dr. Ramrath weist darauf hin, dass man hier für die städtebauliche Gestaltung verantwortlich sei. Der HFA ist verantwortlich für das Finanzielle und am Ende beschließt der Rat. Der HFA hat einen Beschluss gefasst, diesen könne man hier nicht ignorieren. Es könne hier nur der Vorbehalt aufgenommen werden, dass das Beherbergungskonzept einer weiteren Beratung bedarf.
Herr Bögemann sagt, dass dies ein schönes Konzept sein. Man habe nicht berücksichtigt, dass es hier um Eingriffe in Natur und Landschaft gehe. Es sollte auch der Naturschutzbeirat beteiligt werden.
Herr Meier sagt, dass man bei diesem Projekt zwischen zwei Ansätzen unterscheiden müsse. Einerseits das Hengsteysee Bad, welches städtebaulich neu gestaltet wird. Im Beschluss solle deutlich gemacht werden, dass die Gestaltung der Freifläche die Zustimmung des Ausschusses findet. Im Beschluss könne man den Hinweis geben, dass dagegen die gebäudeplanerische Lösung keine Zustimmung findet und deshalb von dem Büro nochmals überplant werden solle. Der neue Vorschlag soll im Ausschuss vorgestellt werden. Herr Meier weist darauf hin, dass es sonst keinen Ausschuss gäbe, der für die innere Gestaltung des Hotels zuständig sei, deshalb müsse der STEA auch darüber beraten. Den gebäudeplanerischen Ansatz könne man heute nicht beschließen, dazu benötige man mehr Informationen.
Herr Röspel sagt, dass es sehr schwierig sei hier einen Beschluss zu fassen. Der Konsens ist, dass man auf der Variante M, Vorlage 1, die städtebauliche Gestaltung weiter verfolgt. Es kann nur darum gehen den Entwurf zu beschließen und auf Grundlage dieses Entwurfes, im entsprechenden Kostenrahmen, weitere Überlegungen durchzuführen.
Herr Ludwig erklärt, dass der Aufsichtsrat dem Unternehmen verpflichtet ist. Deshalb hält er dieses Vorgehen für sehr schwierig. Hier soll ein Premium Radweg angelegt werden. Die Ausgestaltung des Hotels wie bei einer Jugendherberge hält er für nicht sinnvoll, vor allem da die Stadt Herdecke auch in erreichbarer Nähe ist. Es sollte klargestellt werden, welche Art von Beherbergungsbetrieb die Stadt favorisiere. Hier gehört eine gehobenere Ausgestaltung des Gebäudes für ihn dazu.
Herr König weißt nochmals auf die Kosten hin. Der Entwurf der beschlossen werden soll hat die Gebäudeausgestaltung einer Jugendherberge. Der Außenbereich ist deshalb anspruchsvoller gestaltet. Der Entwurf von dem Architekturbüro Schmale und Gerick präsentiert ein ansprechenderes Hotel. Wenn nun die positiven Aspekte von diesem Entwurf in den anderen einfließen, dann komme man mit dem Kostenrahmen nicht hin. Herr König kennt keinen Radfahrer, der sich die Verpflegung mitbringt. Herr König appelliert an die Mitglieder sich die Pläne genauer anzusehen, damit man hinterher nicht etwas bekommt, was man nicht „bestellt“ habe.
Herr Meier sagt, wenn man sich einig ist, welches Konzept, Jugendherberge oder Doppelzimmer mit Dusche, favorisiert wird, kann man hier auch Beschließen.
Herr Keune schlägt vor, dass man den Entwurf des Büros Gasse-Schumacher-Schramm beschließen sollte. Das Gastronomiekonzept sollte man nicht ohne den Geschäftsführer der HVG gehört zu haben beschließen. Herr Keune formuliert einen neuen Beschlussvorschlag. Der Beschlussvorschlag enthält einen Grundsatzbeschluss und einen Zusatz zu dem Gastronomie- und Beherbergungskonzept.
Herr Dr. Ramrath fragt nach, ob die Mitglieder mit dem Beschlussvorschlag einverstanden sind.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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8,6 MB
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