26.03.2019 - 3.1 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 2 der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 26.03.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Romberg führt aus, dass man aus aktuellem Anlass diesen Antrag gestellt habe. In der Sitzung der BV-Haspe habe Herr Grothe mitgeteilt habe, dass die Verkehrsführung zwei streifig erfolgen würde. Also in jede Richtung eine Fahrspur. Die Betriebe sind von einer zwei streifiger Verkehrsführung ausgegangen. Seine Frage geht dahin, aus welchem Grunde jetzt davon abgewichen wurde und warum die Zusage von Herrn Grothe nicht eingehalten werden konnte?
Herr Grothe führt aus, dass er Herrn Bihs, von dem WBH, mitgebracht habe. Er persönlich kann sich nur daran erinnern, dass schon damals heftig über diese Baustelle diskutiert wurde. Durch geänderte Vorschriften, die dazu führen, dass man im Arbeitsraum der Baustelle mehr Platz benötige, wurde die Verkehrsführung auf eine Spur in der Baustelle verringert. Es gibt aber eine zweite Entlastungsstrecke die weiträumig um die Baustelle herumführt.
Herr Bihs sagt, dass die Maßnahme in Haspe an der B7 aus Sicht des WBH hervorragend läuft. Es wurde bisher eine Bauzeit bis 2020 kalkuliert, aufgrund des guten Wetters und des Leistungsvermögens der ausführenden Baufirma sei man ein halbes Jahr diesem Zeitplan voraus. Die Umleitungstrecken können aufgrund der Vorschriften nur in Teilbereichen zweispurig angeboten werden. Zu diesen ausgewiesenen Umleitungsstrecken musste auch die Gemeinde Gevelsberg beteiligt werden. Diese war von der Streckenführung nicht sonderlich angetan. Sodass die Obere Verkehrsbehörde, die Bezirksregierung, die Umleitungsstrecke so angeordnet hat. Er sei die Strecke mehrfach abgefahren und sie fährt sich so wie eine Umleitungsstrecke zu befahren sei. Trotz der Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h habe man keine größeren Verzögerungen zu erwarten. Wenn die B7 zusätzlich als Bedarfsumleitung für die Autobahn in Anspruch genommen wird kann es zu längeren Verzögerungen kommen. Es ist im Vorfeld lange darüber diskutiert worden ob man beide Baustellen zeitgleich in Angriff nehmen solle. Letztendlich ist die Entscheidung dafür so gefallen.
Vor Baubeginn ist die Öffentlichkeit informiert worden. Die Baustelle ist in kleinere Abschnitte aufgeteilt worden. Die Anlieger wurden darüber informiert, dass man in der ersten Phase eine Zweispurigkeit aufrechterhalten wolle und danach mit einer Einspurigkeit weiter arbeiten müsse. Durch die gute Witterung konnte man die zweite Phase mit der Einspurigkeit, früher beginnen. Die Information der breiten Bürgerschaft ist durch die Presse erfolgt. Man habe immer Schwierigkeiten mit dem Verkehrsfluss, wenn man solch eine Umleitungsstrecke neu eigerichtet habe. Mit der dort ansässigen Spedition sei man im Gespräch. Man werde an der Toreinfahrt mehr Platz schaffen, so dass auch die größeren Fahrzeuge dort ein- und ausfahren können. Mit der Verwaltung führe man auch Gespräch um den Verkehrsfluss weiter zu optimieren.
Herr Schmidt sagt, dass ihn ein Anruf erreicht habe, bei dem sich der Anrufer darüber beschwert habe, dass er eine dreiviertel Stunde im Stau gestanden habe. Er bittet darum zu überlegen ob es nicht Maßnahmen gebe die zu einer Verbesserung der Situation beitragen.
Herr Dr. Ramrath führt aus, dass er die Strecke täglich nutze. Die zeitlichen Verzögerungen erscheinen ihm nicht sehr gravierend. Das Problem liegt eher bei den großen Speditionen, die Schwierigkeiten dabei haben sich in den fließenden Verkehr einzufädeln.
Herr König sagt, dass er Informationen vorliegen habe, dass eine andere Umleitungsstrecke genutzt werde. Dies sei auch für den ÖPNV sehr problematisch. Gibt es dazu nähere Informationen?
Herr Hoffmann fragt nach, ob die Umleitungen bis zum Ende der Baustelle bestehen bleibt oder zum Ende hin mit einer Zweispurigkeit in der Baustelle gerechnet werden kann. Von Gevelsberg aus kommend sollten bestimmte Parkverbote ausgesprochen werden, weil sich durch die parkenden Fahrzeuge der Verkehr auch zurückstaut. Der ÖPNV ist von der Baustelle auch betroffen, Linien die sonst in Westerbauer enden, enden jetzt schon in Haspe. Kann man für den ÖPNV nicht Verbesserungen vornehmen.
Herr Bihs erklärt, dass er von dem Problem Vogelsanger Straße / Quambusch auch schon gehört habe. Dies ist aber dem Bemühen der Verkehrsteilnehmer geschuldet den Umleitungsweg zu umgehen über den er regulär geführt werden soll. Nun habe er hier gehört, dass sich die Fahrzeit über die Neue Straße um ca. 1 Minute verlängert. Sobald sich dies herumspricht, werde diese auch besser frequentiert. Für den ÖPNV werde man nicht so viel tun können. Man werde die Haltestellen dem Bauablauf entsprechend anpassen. Insgesamt stellt er aber fest, dass die Haltestellen an der B7 nach Abschluss der Bauarbeiten dem neuen Standard entsprechen werden. Herr Bihs erklärt auch, dass es nach Beendigung der jetzigen Baustelle kurz vor der Stadtgrenze die nächste Baustelle eingerichtet würde.
Herr Romberg führt aus, dass zunächst die Speditionen davon ausgegangen seien, dass sie in beide Richtungen von ihrem Grundstück fahren können. Durch die momentane Einspurigkeit müssen sie einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen wenn sie in die Gegenrichtung möchten. Der Zeitrahmen beträgt für diesen Umweg ca. 45 Minuten. Wenn die Profile der Straße keine andere Lösung ermöglichen, dann kann man an der Situation leider nichts ändern.
Herr Grothe sagt, dass man versuchen wird die Situation für die Spedition zu verbessern.
Herr Bihs führt aus, dass sie darüber informiert haben, dass es in der Baustelle zu einer Einspurigkeit kommen werde. Bei einer Baustelle habe man immer mit Problemen zu rechnen.
Herr Dr. Ramrath fragt nach ob bei der aktuelle Ansprache der Anwohner auch die Speditionen mit einbezogen worden.
Herr Bihs erklärt, dass man alle informiert habe. Bei der Spedition, bei der die Toreinfahrt ein wenig eng ist werde man versuchen Abhilfe zu schaffen.
Herr Dr. Ramrath führt aus, dass dieser Tagesordnungspunkt zur Kenntnis genommen werde.
