26.03.2019 - 6.8 Nachnutzung der Eisenwerke Geweke

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dr. Ramrath fragt nach, ob diese Fläche im Regionalplan angemeldet wurde.

Dies kann mit ja beantworten.

Herr Romberg führt aus, dass man einmal die Kosten für die Herrichtung des Geländes zusammenstellen solle. Durch das Gelände verläuft ein Bach, der auch renaturiert werden sollte. Diese Renaturierung sollte man graphisch darstellen um zu sehen welche Flächen für die Böschung des Baches benötigt werden. Diese Informationen sollten für die Zukunft aufgearbeitet werden, damit die Kosten für die Wiederherstellung der Fläche ermittelt werden können. Dies ist auch ein wichtiger Faktor bei der Vermarktung. Er wünscht sich mehr Informationen zu dieser Fläche. Herr Romberg stellt auch die Frage, nach der gesetzlichen Grundlage, solch einen Bach offenlegen zu müssen oder gibt es auch eine andere Möglichkeit (Verrohrung) mit dem Bachlauf umzugehen.

Herr Meier sagt, wenn man sich den Steckbrief anschaut kommt man zu dem Ergebnis, dass nur eine höherwertige Nutzung dazu führt, dass man dieses Grundstück von den Altlasten frei macht. Er findet den Ansatz richtig  mit der HEG zu sprechen, dieses Grundstück in den städtischen Besitz zu bekommen. Damit dann über die Fördermittel zur Altlastenaufbereitung die Kosten für den Rückbau reduziert werden können. Man sollte bei der HEG nachfragen, ob und wie diese Fläche aufbereitet werden können.

Herr Grothe führt aus, dass heute zur Kenntnis genommen wird, dass diese Fläche als Wohnbaufläche im Flächennutzungsplan dargestellt werden soll. Man habe die Anlage beigefügt um darzustellen, dass sich die Fläche besser für eine Wohnnutzung  als für eine gewerbliche Nutzung eignet. Eine Kostschätzung kann bis zur nächsten Sitzung zusammengestellt werden. Man biete hier dem Eigentümer mit der Ausweisung als Wohnbaufläche eine Alternative.

Herr Dr. Ramrath sagt, dass dies im Stadtteil eine gute Fläche sei. Die Darstellung im Flächennutzungsplan sei ein erster Schritt. Jetzt hier auszuloten welche Chancen es gibt diese Zielrichtung weiter zu verfolgen ist legitim. Er spricht sich dafür aus, dass an einer groben Kostenschätzung weiter gearbeitet werden solle. Es sollte auch geprüft werden, welche Altlasten hier liegen und fragt nach ob es bei 69 dazu Unterlagen gebe.  Es würde ihn auch interessieren, wie tief der Bach hier verläuft. Solche Dinge könnte man schon einmal zusammentragen und dann  hier vorstellen.

Herr Ludwig führt aus, dass Bäche offengelegt werden müssen. Der Bachverlauf werde eine natürliche Form bekommen. In der Vorlage wird die neue Bebauung  nur in Form von Einzel- und Doppelhäuser dargestellt. Es werden aber auch moderne Mehrfamilienhäuser benötigt.

Herr Hoffmann kann sich der Empfehlung der Verwaltung nur anschließen. Nach § 34 BauGB hat der Eigentümer und auch der Nachfolger das Recht das Grundstück zu bebauen wie es dem Gesetz nach möglich ist. Insofern nützt diese Empfehlung eigentlich wenig. Die Beschlüsse sollten so gefasst werden, dass es für die Grundstücksentwicklung nur eine Richtung geben kann.

Frau Masuch fragt nach der Zeitschiene. Durch die vorgelegten Zeichnungen mit den Ein- und Doppelhaushälften hat man die Erwartung einer viel schnelleren Umsetzung als dies hier und jetzt geplant sei Es geht hier nur darum den FNP zu ändern und mehr noch nicht. Alles weitere ist noch sehr weit weg und liegt in der Zukunft.

Herr Dr. Ramrath sagt, dass es darauf ankommt welche Aufträge man der Verwaltung erteilt.

Herr Grothe erläutert, dass dies kein städtisches Grundstück sei. Man biete dem Eigentümer hier nur eine Perspektive in Richtung Wohnbebauung. Es gibt noch andere Flächen die zuerst Entwickelt werden sollten.

Herr Romberg führt aus, dass man hier schon Dinge diskutiere die noch in weiter Ferne liegen. Es gehe darum, dass man sich hier von einer nur schwer zu entwickelnden Gewerbefläche trennen werde. Auf der anderen Straßenseite ist schon Wohnbebauung. Von daher sollte heute beschlossen werden, diese Fläche als Wohnbaufläche weiter zu entwickeln.

Frau Hammerschmidt sagt, dass die Fläche heute eingebracht wurde damit im  neuen  Flächennutzungsplan die Fläche als Wohnbaufläche dargestellt werden kann.

Herr König führt aus, dass man die ersten planungsrechtlichen Voraussetzungen schafft damit sich die Nutzung des Geländes verändern kann. Es wurde an dieser Stelle schon über das Arbeitsprogramm des Fachbereiches diskutiert. Man solle sich doch auf Projekte konzentrieren die sich schneller umsetzen lassen und nicht in weiter Ferne liegen.

Herr Dr. Ramrath lässt über die Beschlusspunkte getrennt abstimmen.

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Beschluss:

 

Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt die Empfehlung der Verwaltung, die Fläche der ehemaligen Eisenwerke Geweke im Zuge der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes einer wohnbaulichen Nutzung zuzuführen (ASB-Fläche), zur Kenntnis.

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

Die Verwaltung wird beauftragt, dieses Entwicklungsziel in die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes aufzunehmen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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