04.07.2019 - 5 Anfragen gem. § 18 der Geschäftsordnung des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Do., 04.07.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:02
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Heiermann fragt, ob die angebotenen Fahrten im Rahmen der Ferienmaus und auch des ggf. noch vorhandenen Urlaubskorbs zum Einen nicht auch für Erwachsene angeboten werden können und zum Anderen, ob diese für Behinderte tatsächlich geeignet sind. Da dieser Vermerk jeweils fehlt wird darum gebeten, dies für die Zukunft zu berücksichtigen.
Herr Raab teilt mit, dass es den Urlaubskorb noch gibt und das Angebot auch öffentlich ausgelegt ist. Die Angebote sind stets auch für Behinderte geöffnet, wobei die vorliegende Behinderung in der Anmeldung angegeben und berücksichtigt werden sollte. Nicht jede angebotene Aktivität ist für jede Behinderung geeignet.
Herr Thieser weist nach erneuter Anfrage des Herrn Heiermann darauf hin, dass die Zuständigkeit in der Sache beim Fachbereich Jugend und Soziales in Verbindung mit der HAGENagentur liegt.
Herr Budweg möchte in Bezug auf die vorliegende Situation zwischen dem Verein SV Hohenlimburg 1910 und dem TSK Hohenlimburg 1980 wissen, wie die Verwaltung im Weiteren verfahren wird.
Hierzu teilt Herr Raab unter Hinweis auf die Richtlinien mit, dass die generelle Platzvergabe Aufgabe des Servicezentrum Sport ist. Letztes Jahr im Oktober wurden die Richtlinien zuletzt am ‚Runden Tisch Fußball‘ mit den Vereinen besprochen und beschlossen. In den Richtlinien ist demnach klar geregelt, dass die Priorität auf Vereinen mit Jugendarbeit liegt. Bei Leistung von Jugendarbeit hat der entsprechende Verein einen Anspruch auf die Nutzung eines Kunstrasenplatzes, mit allen Mannschaften außer den alten Herren. Die Richtlinien sind jederzeit auf der Seite des Servicezentrum Sport einsehbar. Bei nicht vorhandener Jugendarbeit wie beim TSK Hohenlimburg 1980 besteht ab der Bezirksliga nur für die dort spielende Mannschaft ein Anspruch. Nach dem geltenden Punktesystem hat der TSK Hohenlimburg 1980 derzeit zwei Punkte, der Verein SV Hohenlimburg 1910 oder die SG Hohenlimburg-Holthausen e. V. kommen im Vergleich insgesamt auf das zehn- bis zwanzigfache der Punkte. Die Vergabe erfolgt nach der Zahl der Punkte unter Berücksichtigung weiterer zeitlicher Faktoren, wie z. B. dem Schulsport. Weitere Berücksichtigung findet die Haltbarkeit und die Lebensdauer des Platzes bei zuletzt 36 Mannschaften, die den Platz genutzt haben. Der TSK Hohenlimburg 1980 hat laut Richtlinien Anspruch darauf, auf einem Kunstrasenplatz zu spielen, welcher im Weiteren jedoch nicht örtlich festgelegt ist. In der vergangenen Saison wurde das Angebot, auf dem Kunstrasenplatz in Dahl zu spielen durch den Verein abgelehnt. Aktuell sind keine weiteren Kapazitäten am Kirchenbergstadion gegeben. Das Training findet nach zuletzt stattgefundenen Gesprächen weiterhin in Dahl statt und es wird versucht, die Heimspiele vielleicht im Kirchenberstadion stattfinden zu lassen. Hierzu sind jedoch noch weitere Gespräche, u. a. mit dem Fußballkreis erforderlich. Hier ist aber zu berücksichtigen, dass der Meldeschluss beim Fußballkreis noch nicht gewesen ist, so dass noch keine Aussage über die tatsächliche Anzahl der Mannschaften getroffen werden kann. Der Wunsch des Vereins kann nachvollzogen, eine Garantie für die Nutzung eines bestimmten Kunstrasenplatzes kann jedoch nicht gegeben werden.
Herr Kumas teilt mit, dass der TSK Hohenlimburg 1980 in der Vergangenheit sehr wohl Jugendarbeit geleistet hat und die Möglichkeit für die Nutzung eines Kunstrasenplatzes eingeräumt werden sollte.
Herr Keune teilt bezogen auf die Kapazitätsfrage für Kunstrasenplätze mit, dass der Nachfrage auch in den nächsten Jahren weiter nachgegangen werden muss. Die Kapazitäten sind aktuell, bis auf den Kunstrasenplatz in Dahl, erschöpft. Man ist, auch im Sinne des Ausschusses, bemüht, neue Plätze zu errichten. Bis zur Schaffung neuer Kapazitäten muss der Verein sich für die von ihm bevorzugte Lösung entscheiden.
Herr Thieser weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass es gut wäre, wenn die betreffenden Vereine sich in der öffentlichen Auseinandersetzung zurück nehmen würden. Entsprechende Gespräche sind mit dem Servicezentrum Sport zu führen, um dann zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen.
