14.02.2019 - 4.2 Bau weiterer Kunstrasenplätze im Stadtgebiet
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Do., 14.02.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:02
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Alexa Triepel
Wortprotokoll
Herr Arnusch stimmt der Vorlage zu, gibt aber zu bedenken, dass auch weiterhin verfolgt werden sollte, dass bei Berlet eine Fläche zur Verfügung gestellt wird für die Errichtung eines Sportplatzes, um so auch dem Bereich der Leichtathletik gerecht werden zu können.
Herr Stricker teilt mit, dass die Vorlage in der vorliegenden Form als nicht beschlussfähig angesehen wird. Im Weiteren möchte die Fraktion im Vorfeld die folgenden Fragen durch die Verwaltung beantwortet wissen: Wie hat das Servicezentrum Sport den benötigten Bedarf an Kunstrasenplätzen im Stadtgebiet ermittelt? Wie wird der größte Bedarf im Stadtteil Hohenlimburg durch das Servicezentrum Sport begründet? Welche Maße hätte der geplante Kunstrasenplatz an der Alexanderstraße? Sind ggf. entstehende Kosten durch die Errichtung einer Drainage in der Kostenkalkulation der WBH enthalten? Muss an der Alexanderstraße ein Altlastengutachten erstellt werden und wenn ja, wer trägt hierfür die Kosten? Die Nennung der Summe über die tatsächlichen Kosten für die Errichtung des Platzes wird erbeten.
Herr Dr. Fischer teilt für die CDU-Fraktion mit, dass an den drei zuletzt beschlossenen Kunstrasenplätzen in der festgestellten Reihenfolge festgehalten wird. Ein Altlastengutachten an der Alexanderstraße wird als erforderlich angesehen. In Bezug auf den geplanten Platz in Hohenlimburg wird vor einer zu treffenden Entscheidung darum gebeten, Herrn Berlet in eine der nächsten Sitzungen des Sport- und Freizeitausschusses einzuladen.
Herr Thieser weist bezogen auf die Thematik der Reihenfolge auf den einstimmigen Beschluss aus der letzten Sitzung hin.
Herr Heiermann gibt den Hinweis an die Verwaltung, dass in den Vorlagen die Belange der Behinderten zu berücksichtigen und entsprechend anzugeben sind.
Herr Raab erläutert im Einzelnen die von Herrn Stricker gestellten Fragen. Die Bedarfe errechnen sich anhand der tatsächlichen Belegungen und der Zahl der Mannschaften. An der Alexanderstraße wird ein entsprechend großer Platz errichtet, der einen Spielbetrieb über die Kreisliga hinaus ermöglicht. Ein Altlastengutachten gehört mit in den normalen Ablauf der Prüfung und Vorbereitung zur Errichtung eines Platzes. Zur Mikroplastikproblematik kann gesagt werden, dass alle erforderlichen Standards und Voraussetzungen hierzu erfüllt werden. In Hohenlimburg wird dafür Sorge getragen, dass auch der Bereich der Leichtathletik weiterhin dort beheimatet ist. Herr Berlet will auch weiterhin das Gelände zur Verfügung stellen, selbst aber keinen Platz errichten, so dass sich erneut die dann zu klärende Kostenfrage stellt. Auf Nachfrage des Herrn Gronwald teilt Herr Raab mit, dass eine Beschlussfassung zu TOP 4.2. als Auswirkung auf TOP 4.8. hat, dass für die nächsten zwei Jahre kein Kunstrasenplatz angegangen werden kann.
Frau Heuer würde erst endgültig entscheiden wollen, nachdem alle Bereisungen der Sportstätten erfolgt sind. Zum Platz an der Hoheleye fragt sie, ob nicht ein Nutzungsvertrag geschlossen werden kann. Der Platz bietet aufgrund seiner Größe noch zusätzlich die Möglichkeit einer Tartanbahn.
Nach Einwand des Herrn Heiermann teilt Herr Huyeng mit, dass die Interessen von Menschen mit Behinderungen stets Berücksichtigung und Beachtung finden.
Herr Raab erläutert kurz, dass die Hoheleye als mögliche Alternative Berücksichtigung finden könnte. Das Ergebnis des Gutachens an der Alexanderstraße bleibt jedoch abzuwarten.
Herr Stricker möchte noch beantwortet wissen, warum die Beachvolleyballfelder der Bezirkssportanlage Haspe erneut aufgeführt werden, obwohl ein entsprechender Beschluss bereits vorhanden ist.
Hierzu erklärt Herr Raab, dass generell geprüft und Prioritäten gesetzt werden müssen, da nicht genügend Mittel zur Realisierung aller eventuell umzusetzenden Maßnahmen vorhanden sind. Es ist daher Aufgabe des Ausschusses, eine entsprechende Priorisierung vorzunehmen, um die Maßnahmen abzuarbeiten.
Herr Huyeng sichert seitens der Verwaltung zu, dass eine Auflistung der Beschlusslage hierzu erfolgt und in Form einer Vorlage dargestellt wird.
Herr Thieser begrüßt die Zusage des Herrn Huyeng und bittet hierzu um eine Darstellung der Beschlüsse des Rates, sowie des Sport- und Freizeitausschusses, beginnend ab 2011. Eine weitere Planung an der Alexanderstraße kann erst nach Vorlage des Altlastengutachtens erfolgen. Er empfiehlt, bezogen auf den Tagesordnungspunkt, dass die getroffene Grundsatzentscheidung des Ausschusses Bestand hat und die daraus resultierenden Prioritäten des Ausschusses bestehen bleiben. Der Tagesordnungspunkt soll als erste Lesung beraten werden. Die Verwaltung wird gebeten, alle heute aufgekommenen Fragen zu klären und in einer weiteren Vorlage darzustellen.
Herr Huyeng gibt an, dass seitens der Verwaltung ausdrücklich keine Vorschläge unterbreitet werden, die Sanierung des Lennebades aus der Sportpauschale finanzieren zu wollen. Es handelt sich hier um eine ‚Kann-Formulierung‘.
Herr Arnusch schließt sich den Ausführungen des Herrn Thieser an.
Herr Hoffmann würde gern die Tennisplätze der Bezirkssportanlage Haspe als kleine Übungsplätze nutzen. Herr Raab teilt hierzu mit, dass die Errichtung eines kleineren Kleinfeldes nicht sinnvoll ist. Er weist darauf, dass es aktuell keine Mannschaft gibt, die einen Anspruch auf einen Kunstrasenplatz hätte, aber nicht entsprechend untergebracht werden kann.
Herr Alexander sieht einen entstehenden Zweikampf zwischen dem Lennebad und den Sportplätzen. Die Spielmöglichkeit der Kinder auf der vorhandenen Fläche der Kunstrasenplätze sollten ebenfalls Berücksichtigung finden.
Herr Dr. Fischer weist noch einmal darauf hin, dass der Sport- und Freizeitausschuss umgehend zu unterrichten ist, wenn es etwas zu der Thematik Berlet zu berichten gibt.
Herr Thieser schlägt vor, den Tagesordnungspunkt 4.2., unter Bestätigung der Ergebnisse aus der letzten Sitzung, bezogen auf die Prioritäten, Alexanderstraße, heute als erste Lesung zu behandeln. Die in der heutigen Sitzung gestellten Fragen sollen seitens der Verwaltung beantwortet werden. In einer der nächsten Sitzungen ist Herr Berlet einzuladen. Nach Ergebnis und Vorlage des Altlastengutachtens wird sich erneut mit der Sachlage befasst.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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54,9 kB
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2
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(wie Dokument)
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38,5 kB
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