19.03.2019 - 9 Bericht Jobcenter Hagen- Ausbildungs- und Arbe...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Henze berichtet über die Ausbildungs- und Arbeitssituation junger Geflüchteter und stellt erfolgreiche Integrationen von EU-Zuwanderern vor (siehe Anlage zu TOP 9).

 

Herr Thieser erklärt, dass die Präsentation ohne die Erläuterungen von Frau Henze

nicht verständlich sei. Er wünsche sich, dass die Erläuterungen   der Präsentation beigefügt würden. Wie werde beispielsweise eine erfolgreiche Integration definiert?

 

Frau Sauerwein fragt, ob es bei den Sprachkursen ausreichend Plätze gebe. Könnten Kurse auch wiederholt werden?

 

Frau Henze beantwortet die Fragen.

 

Frau Kaufmann bedankt sich für den Vortrag. Sie bittet Herrn Thieser um nähere Erläuterung seines Anliegens. Sie stellt eine Frage zu dem Umgang mit EU-Zuwanderern, die die deutsche Sprache nicht beherrschten. Eine Qualifizierung dieser Menschen sei nutzlos, wenn diese nicht in der Lage seien, sich in der deutschen Sprache verständlich zu machen. Sie fragt, ob die EU-Zuwanderer, die gute Deutschkenntnisse vorweisen könnten, auch in der Lage seien zu lesen und zu schreiben.

 

Frau Buchholz teilt mit, dass die AWO auch Träger von Sprachkursen sei und sie daher berichten könne,  dass diese Menschen erst einmal einen Alpabetisierungskurs besuchen müssten. Das sei der erste Schritt, bevor ein Sprachkurs besucht werden könnte.

 

Frau Kaufmann macht deutlich, dass es genau diese Menschen seien, mit denen man Schwierigkeiten habe, die gar nicht  alphabetisiert seien. Sei  es vorprogrammiert, dass man diese Menschen nur in Hilfstätigkeiten vermitteln könne?

 

Herr Goldbach macht deutlich, dass es in dem Zusammenhang alle Ausprägungen des Sprachniveaus gebe. Es gebe in dem Bereich jetzt auch ganz niederschwellige Zugänge. Man versuche,  eine möglichst breite Palette anzubieten. Die Perspektive sei bei den Kindern, die man mit Kita und Schule auf die Zukunft vorbereiten müsse.

 

Frau Lewerenz betont, dass es ihres Erachtens gefährlich sei, in dem Bereich mit seinen Bemühungen nachzulassen. Das sollte das gemeinsame Bestreben sein.

 

Herr Thieser möchte wissen, ob es eine Übersicht der Sprach- und Alphabetisierungskurse gebe und mit welchem Erfolg diese durchgeführt würden. Erst dann könne eine sachgerechte Diskussion geführt werden.  

 

Herr Goldbach sichert zu, eine entprechende Übersicht der Kurse zu liefern (siehe unten)

 

Frau Kaufmann weist darauf hin, dass die Landesregierung festgeschrieben habe, dass es keine gesonderte Form der Lernunterstützung  für die Kinder in Grundschulen geben solle. Die Seiteneinsteigerkurse gebe es erst ab der Sekundarstufe 1.

 

Die sechs Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens:

A – Elementare Sprachverwendung

A1 + A2

B – Selbständige Sprachverwendung

B1 + B2

C – Kompetente Sprachverwendung

C1 + C2

Stufe A1

Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen sowie Näheres über Personen erfragen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind, zu helfen.

Stufe A2

Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.

Stufe B1

Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

Stufe B2

Stufe B2 Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

Stufe C1

Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Kann die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Kann sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.

(Auszüge aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

 

 

 

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Anlagen

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