18.09.2019 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Frau Engelhardt verweist auf einen aktuellen Zeitungsartikel über einen seltenen Fund im Hagener Rathaus. Dabei handelt es sich um ein  Modell des alten Rathauses von 1954. Sie regt an, ob es nicht sinnvoll sei, innerhalb der gesamten Stadtverwaltung und den Schulen nach weiteren seltenen Funden in Kellern, Archiven und auf Dachböden zu suchen und dazu einen Beauftragten zu benennen.

 

Herr Dr. Blank  befürwortet  den Vorschlag und erläutert den Zufallsfund, der sich in einem sehr guten Zustand befinden würde, aber  nie so realisiert wurde. Er erklärt, eine entsprechende Sammelaktion in allen Ämtern sei in der Vergangenheit bereits schon mal erfolgt. Auch  beim Gesundheitsamt sei in einem Archiv ein Zufallsfund  von Erbgesundheitsakten zum Vorschein gekommen, die eigentlich vernichtet werden sollten. Er habe auch dem Fachbereich des Oberbürgermeisters einen Vorschlag unterbreitet, diesbezüglich einmal sämtliche Ämter anzuschreiben und sich bei ihm  zu melden, wenn seltene Devotionalien auftauchen sollten. Dies befinde sich in Arbeit und werde dieses Jahr noch rausgeschickt.

 

Frau Kaufmann bedankt sich bei Frau Engelhardt für deren Anregung und berichtet  ergänzend dazu von einem  Projekt für eine Ausstellung im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Stadtjubiläum. Geplant sei ein öffentlicher Aufruf an alle Hagener, um diese zu fragen, ob noch Raritäten mit originellem Stadtbezug zur Verfügung stünden.

 

Herr Dr. Blank erklärt sich bereit, Frau Kaufmann einen vorbereiteten Artikel  zur Veröffentlichung zu schicken.

 

Herr Fritzsche erinnert an den Sachstandsbericht zur Vorlage aus 2016 Kunstwerke im öffentlichen Raum“ und fragt  nach dem Sachstand.

 

Herr Fuchs erklärt, man habe bereits etwas eingeleitet. Hierbei gäbe es noch eine Problematik der Zuordnung. Man habe versucht, da nun unterschiedlich Dezernate betroffen seien, die Thematik mit dem neuen Beigeordneten für  den Baubereich abzuklären. Eine entsprechende Vorlage werde für den Verwaltungsvorstand vorbereitet. Eine Stellungnahme erfolge  nach verwaltungsinterner Absprache.

 

Herr Eiche möchte  wissen, ob das Relief am Ischeland mittlerweile  freigeschnitten worden sei oder ob dieses in naher Zukunft  umgesetzt werden solle. Ferner erkundigt er sich, ob das Relief  im Zuge dieser Maßnahme  mitkatalogisiert werde.

 

Frau Kaufmann verneint dies. Es gäbe hier keinen neuen Sachstand.

 

Herr Dr. Fischer  erkundigt sich, inwieweit  die Hagener Museen, hier  das Osthaus Museum, Produkte aus den Kolonien habe und inwiefern  man betroffen sei  von der Provenienzforschung.

 

Weitere Anfragen liegen nicht vor.

 

 

 

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