15.05.2019 - 9 Nachgang zur Begehung Wasserschloss Werdringen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Söhnchen bedankt sich bei Herrn Dr. Blank und dem Fachbereich für die Möglichkeit der Begehung im Wasserschloss Werdringen. Er würde es weiterhin gerne sehen, wenn man an unterschiedlichen Orten zur Sitzung zusammen kommen könnte, jedoch sei dies zumindest in dieser Legislaturperiode aus technischen Gründen nicht mehr möglich. Heute habe man in Werdringen eine erste Besichtigung vorgenommen vor der eigentlichen Wiedereröffnung am Sonntag. Man habe heute noch nicht alles sehen können. Das habe Herr Dr. Blank ganz geschickt gemacht, damit alle am kommenden Sonntag nochmal wiederkommen müssten.

 

Herr Söhnchen eröffnet die nachfolgende Diskussion mit der Frage wie die Antragstellung  zum Geopark im Haupthaus laufe. Es handele sich dabei um das bevorzugte Projekt an diesem Standort. Können andere Städte uns da noch irgendwie gefährlich werden?

 

Herr Dr. Blank erläutert, dass der Förderantrag momentan in Bearbeitung sei. In Vorbereitung sei ein Letter of Intent zwischen dem Landrat, dem Ennepe Ruhr Kreis, dem Oberbürgermeister der Stadt Hagen, dem Direktor des LWL und dem Direktor des RVR. Alle fünf Einrichtungen zeigen damit die Bereitschaft und Unterstützung, ein solches Projekt durchzuführen. Dann werde ein Förderantrag  gestellt.

Die Federführung liege beim Ennepe Ruhr Kreis und hier bei der Stadt Hagen bei 61/3, Frau Roth. Treffen fänden regelmäßig statt. Die Beschreibung zu Werdringen habe er,- Herr Dr. Blank,- auch bereits eingereicht, die in den Antrag einfließen werde.

Perspektivisch sei dies das dritte Geopark Informations Zentrum in Nordrhein Westfalen. Man habe sich bei diesem Projekt das Thema „Klima“ gesichert, weil dies in aller Munde  und zukunftsträchtig sei und für Schulen von Bedeutung sei. Es werde noch ein weiteres Zentrum in Wesel am Niederrhein gegründet. Aber das Thema Klima verbleibt dann in  Hagen.  Man müsse jetzt den Brief abwarten. Dann werde der Antrag weiterformuliert und durchlaufe die entsprechenden Wege in der Hagener Verwaltung. Federführend sei aber auch hier der Ennepe Ruhr Kreis.  Man sei auf ein bereits bestehendes Projekt aufgesprungen.  In der vergangenen Woche  konnten  in einem  Gespräch mit dem zuständigen Leiter des Projektes beim Ennepe Ruhr Kreis alle Punkte, die gegen Hagen sprechen,  ausgeräumt werden. Sobald der Antrag genehmigt sei, wolle man loslegen. Man hoffe, dass die Antragstellung bis zum Verlauf des Sommers bis Herbst positiv beschieden sei  Es gäbe auch schon positive Signale aus dem Ministerium, dass es auch da Unterstützung geben werde. Er schaue positiv in die Zukunft.

Herr Dr. Blank sichert dem Ausschuss zu, diesen auf dem Laufenden zu halten.

 

Herr Voigt bedankt sich auch für die Möglichkeit des Besuches in Werdringen, was ihn sehr gefreut habe. Mit dem Ausschuss sei er noch nie dort gewesen, sondern nur privat. Er erinnert an zwei Vorlagen aus dem letzten Jahr. Die eine sei aus  Februar 2018  mit der Vorlagennummer  175/2018 und  die zweite aus Juli 2018 mit der Nummer  563/2018 zum Thema Steigerung der Attraktivität des WW, die auch im Rat beschlossen worden seien. Dabei sei es auch um die Neugestaltung des Eingansbereiches des WW und des Raumes in der ersten Etage gegangen, der für die Funde aus der Blätterhöhle sei.

 

Herr Voigt wendet sich an Herrn Dr. Belgin und führt aus, dass seiner Erinnerung nach und auch nach dem, was ihm seine Geschäftsstelle dazu rausgesucht habe,  die Eingangssituation aber ein bisschen anders aussehen sollte. Der Thekenbereich  aus dem hinteren Bereich sollte in den vorderen Bereich, und zwar auf die rechte Seite, wo jetzt diese eine Vitrine ist,  und im hinteren Bereich sollte ein kleiner Shop entstehen. Der Thekenbereich sollte ungefähr da hinkommen, wo jetzt die eine Hälfte der abschließbaren Schrankfächer verblieben ist. Für den hinteren Teil sah das Präsentationsmodul einen kleinen Laden/Shop vor. Der Kassenbereich sollte vorverlegt werden, damit die Leute eben nicht bereits in einen Bereich des Museums eindringen bevor sie dann zur Kasse gelangen. Die bereits vorhin von Herrn Dr. Belgin abgegebene Erklärung dazu, warum dies so abgeändert worden sei, sei ihm noch nicht ganz schlüssig. Aber vielleicht erschließe sich ihm das noch.

Aber er habe einmal eine ganz andere Frage: Wenn solche essentiellen Änderungen  gemacht werden, und dies sei eine essentielle Änderung für ihn,- werde das besprochen und mit wem oder wie funktioniert das? fragt er weiter, und hat Frau Kaufmann ihr Okay dazu gegeben oder habe er,- Herr Dr. Belgin,- das eigenverantwortlich entschieden ?

Er sei gerade ein wenig überrascht gewesen und auch  Frau Kaufmann  scheint selbst gerade überrascht zu sein, merkt er weiter an.

Es müsse ja nicht schlecht sein, aber warum man aufgrund besserer Beobachtungsmöglichkeiten nachvollziehen kann, wer da rein kommt, habe sich ihm auch nicht so ganz erschlossen.

Da wird es sicherlich noch andere Gründe für geben, die er,- Herr Dr. Belgin,- gerade eben nicht nennen konnte.

 

Herr Voigt  bittet noch einmal um eine Erklärung, weil das hier eine Abweichung von einem Beschluss sei, der  gefasst worden sei. Eigentlich macht man das nicht, dass man vom Ratsbeschluss abweicht.

Zwischendurch habe man keine Information über den Umbau erhalten, warum sei dies nicht geschehen?

 

Herr Dr. Belgin erklärt, dass er sehr glücklich darüber sei, dass man den genannten Zeitrahmen des Umbaus trotz einiger Hürden hätte einhalten können. Das habe auch etwas damit zu tun, dass die Kollegen vom Fachbereich Gebäudewirtschaft an dieser Stelle auch einfach überlastet seien. Das müsse man an dieser Stelle auch mal erwähnen.

Was den  Eingangsbereich anbelangt, habe man die Arbeiten vor zwei Wochen beenden können.

Man habe jetzt sehen können, dass die Absenkung der Theke erreicht worden sei. Dies sei ihm ganz wichtig gewesen. Durch die Absenkung der Theke habe man was Wichtiges erreicht. Zuvor hätten Menschen mit Behinderung und Rollstuhl und Kinder  bei der hohen Theke nicht schauen können, was sie auch hätten kaufen können.

Dies sei nun gut gelungen. Es wurde sehr viel Platz gewonnen durch die Halbierung der Schließfächer, weil die große Menge an Schließfächern dort nicht benötigt werde. Die Hälfte sei an das Stadtarchiv gegangen, welches Schließfächer benötigte .

Zudem sei der Bereich unterhalb  der Treppe  hochgefährlich für Kinder gewesen, die sich daran die Köpfe stoßen konnten. Dies sei auch passiert. Dort habe man Maßnahmen  ergriffen und  Schränke unter der Treppe einbauen lassen. Diese seien sehr schön und ästhetisch geworden. Insgesamt sei das für ihn eine runde Sache.

Mehrmals habe er mit den dort arbeitenden Kassenkräften gesprochen, die  ihn eindringlich darauf verwiesen hätten, dass der Bereich, der eigentlich geplant war,- nämlich die Verlagerung der Theke, eine Schwierigkeit für sie enthielte. Diese bestünde darin, dass der Winkel sich dort so verändern würde, dass Menschen, die dort hineinkommen für die Mitarbeiterinnen nicht mehr zu sehen seien. Gerade in der dunkeln Jahreszeit sei der Bereich durch die Verlagerung nicht mehr einsehbar. Dies sei schon ein sehr wichtiger Hinweis gewesen.

Daher habe er so entschieden, dass die Verlagerung nicht wie geplant umgesetzt werde. Es hätte sich dabei um eine erste Idee gehandelt, die dann zwar auch in eine Vorlage eingegangen sei, das sei schon klar. Aber im Laufe eines Umbaus entsnden manchmal Notwendigkeiten, die man berücksichtigen müsse. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen sei ihm sehr wichtig, und dies könne man ihm ernst nehmen. Dies sei der Grund, einen anderen Grund gäbe es nicht.

 

Frau Filthaus bemerkt, dass der ÖPNV die Bushaltestelle WW nicht mehr anfahre.

 

Herr Dr. Blank erwidert, dass ihn dies auch ärgern würde, aber man keinen Einfluss auf das Verkehrsunternehmen gehabt hätte. Man habe dies mehrfach moniert, aber er sei dann auch hilflos gewesen. In der Vergangenheit seien  ökonomische Gründe dafür angeführt worden. Mit dem Verkehrsunternehmen werden aber zukünftig  Gespräche geführt, um dies wenigstens für Schulklassen wieder zu ermöglichen oder auch für andere Besucher/innen  am Wochenende. 

 

Weiter wendet  Frau Filthaus ein, dass die erste Etage für gehbehinderte Menschennicht zugänglich sei, da sie nicht barrierefrei sei.

 

Herr Dr. Blank antwortet, dass das Treppenhaus sich anbieten würde für einen Aufzug, da dieser Schacht nicht genutzt würde. Der Grund seien vermutlich seinerzeit die Finanzen gewesen. Dies sei leider damals in 2003/2004 mit Hinweis auf ein historisches Gebäude nicht passiert. Heute sei das vielleicht anders gesetzlich. Ob man nachträglich etwas einbauen könne, wisse er jedoch nicht. Er wisse nicht wie hoch die Kosten seien.

 

Herr Dr. Belgin pflichtet dem bei, und appelliert an den KWA, einen Beschluss zu fassen, dass dies eingefordert würde. Hier bestünde ein Konsens, dass der ÖPNV das WW wieder anfahren solle, um den Schülern den Weg zum Museum zu erleichtern. Damit hätte man etwas fundamental Wichtiges im ersten Schritt erreicht. Das würde ihm und Herrn Dr. Blank auch die Gespräche mit dem ÖPNV erleichtern, wenn man auf einen Beschluss als eine Argumentationshilfe  verweisen könnte.

 

Herr Söhnchen  sagt, er möchte noch mal einen Schritt zurückgehen und auf die Begründung von Herrn Dr. Belgin eingehen, dass dieser den Beschluss geändert habe, nachdem er mit den Mitarbeiterinnen gesprochen  habe.  Er erläutert, dass dies für ihn hier  eine Verständnisfrage oder prinzipielle Frage sei. Es gäbe einen Ratsbeschluss fußend auf einer Verwaltungsvorlage. Herr Dr. Belgin würde die Verwaltungsvorlage jetzt als eine erste Idee vertreten, die sich noch weiterentwickelt habe. Sein Selbstverständnis als Kommunalpolitiker sei dies, dass wenn es einen Beschluss gäbe, der auch so umgesetzt werde oder aber man ginge noch mal in eine neue Diskussion, die aber nicht stattgefunden habe. Als Kommunalpolitiker denke er wieder, da macht die Verwaltung das, was sie wolle, egal, was die Politik beschlossen habe.  Da fühle man sich als Politiker mehr als nicht wohl dabei. Das gälte wohl nicht nur für ihn, sondern parteiübergreifend. Weiter führt er aus, dass sich bei ihm mehrere Fragezeichen entwickeln würden. Die Begründung zweifle er an. Es gäbe einen Ratsbeschluss, welcher nicht umgesetzt worden sei. Keiner sei informiert worden darüber, dass dieser so nicht umgesetzt wurde. Er halte dies für ein fragwürdiges Verhalten.

 

Herr Asbeck schließt sich dem an. Herr Dr. Belgin habe begründet, warum er dies anders gestaltete habe. Die Begründung könne er zwar nachvollziehen, aber wenn etwas beschlossen wurde und  etwas geändert würde, müsse man einen Änderungsbeschluss herbeiführen. Die Verwaltung könne nicht eigenmächtig vom Beschluss abweichen und etwas anders machen. In der Sache könne er dies nicht beurteilen, ob das jetzt so richtig sei. An anderen Stellen habe er sich auch schon dagegen gewehrt, dass etwas anders gemacht werde als es zuvor beschlossen worden sei. Das sei das, was ihn daran störe. Er führt weiter aus, dass er erwarte, dass wenn sich etwas geändert habe, man mit einer schlüssigen Begründung in das Gremium gehen müsse und darum bitten müsse, dass der Beschluss geändert werde, wenn dieser sich im Nachhinein als unzweckmäßig oder unrichtig erwiesen habe. Eine Begründung dafür, dass das so nicht mehr möglich war, habe er nicht gehört .Es mag Zeitdruck gegeben haben, aber das müsse man dann auch noch begründen, dass das dann nicht mehr ginge, aus irgendwelchen Gründen, um dann wenigstens nachträglich einen Beschluss herbeizuführen. Das habe es auch schon gegeben, dass man z.B. durch den Eröffnungstermin nicht mehr damit in die Sitzung kam oder bei einer dringenden Gefahr. Einen Beschluss könne man nicht einfach ignorieren.

 

Herr Walter erklärt, ein Punkt  sei parteiübergreifend auch immer für alle wichtig gewesen im Ausschuss , und zwar, dass insgesamt der Eingangsbereich, den er nach heutigen Kriterien als eine dunkle Ecke empfände ,einladender werden sollte.

Der heutige Besuch hingegen habe ihn eher enttäuscht. Dies sei nicht nur aufgrund des dunklen Eingangsbereiches der Fall, sondern auch wegen der Schließfächer.

Schließfächer könne man seiner Meinung nach hingegen nie genug haben und verweist dabei auf seine Schüler, wenn er mit diesen unterwegs sei.

Den Verkaufsbereich des WW vergleicht Herr Walter  mit dem des Neandertal Museums. Das Einladende  habe ihm im WW gefehlt. Die Vitrinenschränke im Bereich der Treppe und die Einbauschränke unter der Treppe seien zwar eine gelungene Sache, aber wenn man sich die alten Pläne mit dem Shop und  die Veränderung der Theke ansehen würde, dann nicht.

Niemand wolle den Mitarbeiterinnen irgendwelche Angsträume oder Unsicherheiten zumuten.

Etage 1 und 2 seien hingegen eher positiv gelungen, gerade auch durch den neu geschaffenen Raum. Schade sei, dass man diesen  nicht schon eher genutzt habe und dieser bisher nur als Lagerraum fungiert habe.

Jedoch habe der Eingangsbereich  keine Aufwertung erfahren. Diesen empfände er als eine dunkle Ecke. In der heutigen Zeit sei die Attraktivität von modernen Museen von großer Bedeutung, um auch Interesse zu wecken und Leute  anzulocken, die sonst nicht kommen würden. Wenn diese nicht gut ausgeleuchtet seien und weiter als dunkel empfunden würden und nicht barrierefrei seien, habe man ein Problem. Das Außengelände sei attraktiv. Wenn man von Außen hinein käme, schaue man in eine dunkle Ecke. Er habe hier keine Aufwertung in irgendeiner Form erfahren. Man hätte vielleicht auch ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen müssen, was sich langfristig dann bezahlt gemacht hätte, weil man dann auch breitere Schichten damit ansprechen würde. Er habe sich mehr davon versprochen.

Durch die Absenkung des Thekenbereiches  habe man vielmehr  erreicht, dass Langfinger nun einen leichteren Zugang zur Kasse hätten.  Man könne jetzt spielerisch in die Kasse greifen. Das habe jetzt zur Folge, dass im Kassenbereich   immer eine Aufsichtsperson präsent sein müsse. In früheren Zeiten habe man die Kasse gar nicht zu sehen bekommen.und man kam nicht dran. Jetzt habe man hingegen eine Möglichkeit geschaffen, für jemanden, der es darauf anlegen würde, spielerisch leicht an die Kasse zu gelangen. Er wisse nicht, ob das jetzt so günstig war.

Insgesamt sei der erste Eindruck heute  eher  enttäuschend  gewesen zusätzlich zu den Fragen, die Herr Voigt gerade aufgeworfen habe.

 

Herr Dr. Belgin bedankt sich für den Beitrag und weist darauf hin, dass der Neubau des Folkwang-Museum in Essen 55 Millionen  gekostet habe. Weiter erläutert er, dass wie bereits vorhin bei der Besichtigung von ihm gesagt wurde, noch zwei Vitrinen hinzukommen würden, so dass der Bereich an weiterer Attraktivität hinzugewinnen würde  Die bevorstehende Wiedereröffnung am Sonntag solle erst einmal abgewartet werden. Dann habe man einen kompletten Eindruck und könne sich dann weiter über die ästhetische Frage unterhalten. Dieser Bereich, der hier umgebaut worden sei, sei mit den Mitteln gemacht worden, die man zur Verfügung gehabt habe. Zu der Zahl von 55 Millionen Euro des Folkwang Museum könne er nur sagen, dass man nicht  in der Liga spielen würde, in der das Folkwang Museum spielen würde.

Von daher erübrige sich sein Kommentar dazu..

 

Herr Söhnchen merkt an, dass der Kommentar zu der Aussage, dass es eine abgestimmte Verwaltungsvorlage gab, die geändert worden sei, sich aber nicht erübrigen würde.

 

Herr Dr. Belgin erwidert, die Argumentation von Herrn Asbeck sei  richtig. Es hätte hier für ihn die Notwendigkeit bestanden, schnell zu handeln. Das sei seine Begründung, die ihm wichtig sei. Er könne hier nur den Satz wiederholen, dass ihm die Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen  wichtig sei. Dies sei eine Aussage, die er nicht anders treffen möchte und die auch sein Lebens-und Weltbild sei.

 

Herr Asbeck kontert, dass dies aber nichts daran ändern würde, dass hier ein  Beschluss geändert worden sei.

 

Herr Dr. Belgin antwortet darauf, dass man dies so machen könne. Herr Asbeck habe recht. Es sei jedoch eine Argumentation, die man respektieren solle.

 

Herr Asbeck wendet ein, dass Herr Dr. Belgin in der Sache möglicherweise eine  bessere Lösung gefunden habe, aber dennoch ginge  das so nicht.

 

Herr Söhnchen erwidert , dass er bei einer Verwaltungsvorlage  erwarten würde, dass ihm vorher schon die Sicherheit der Mitarbeiterinnen präsentiert werde, wenn  eine Verwaltungsvorlage erstellt werde.

 

Herr Voigt wendet dazu ein, dass Herr Dr. Belgin seiner Meinung nach dies besser erreicht hätte, wenn er zuvor Frau Kaufmann dazu  informiert hätte. Dann würde er (Herr Voigt) heute auf Frau Kaufmann schimpfen, dass diese nicht darauf geachtet  hätte, dass hier ein Ratsbeschluss nicht eingehalten wird. Ihm genügen die Antworten hierzu auch noch nicht. Er fände es schade, dass hier eine Chance verpasst worden sei, an dieser Stelle noch ein bisschen repräsentativer zu gestalten wie es ursprünglich geplant worden sei. Über diese Mittelbegrenzung mit einem so gering angesetzten Etat für diesen Umbau  habe er sich sowieso schon gewundert, dass das überhaupt gut gehen könne.

Er zöge seinen Hut davor, dass dies überhaupt geklappt habe.

Trotzdem müsse er sich aber leider  Herrn Walter anschließen. Auch er habe sich etwas mehr von einem Eingangsbereich mit Shop versprochen. Auch er vermisse einen kleinen Shop. Als Beispiel nennt Herr Voigt  den Duisburger Zoo mit einem Verkaufsbereich neben dem Delphinarium, was eine unheimliche Wirkung erzielen würde. So etwas habe er sich hier für das Museum auch erhofft.

 

Herr Söhnchen erkundigt sich nach der Shoplösung , die nach seinem Kenntnisstand -ähnlich wie im Kunstquartier- ,fremdvergeben sei. Vorhin in Werdringen habe er ein oder zwei Mitarbeiterinnen dort gesehen.

 

Herr Dr. Belgin antwortet, dass dort heute zwei städtische Kolleginnen im Dienst gewesen  seien.

 

Herr Söhnchen  stellt die Frage wie das sein könne, dass städtische Mitarbeiterinnen Kommissionswaren vertreiben würden für eine fremdvergebene Firma . Er möchte wissen wie sich das verhält.

 

Herr Dr. Belgin  antwortet darauf, dass es diesbezüglich eine Vereinbarung mit Frau Gerstenberger gäbe, die auch den Shop im Kunstquartier  betreiben würde. Es stimme, dass städtische Mitarbeiterinnen den Shop  im WW betreuen.

 

Herr Söhnchen  erwidert darauf, dass er später dazu noch weitere Fragen habe.

 

Herr Voigt  erinnert nochmal an die Anregung von Frau Filthaus  bezüglich des fehlenden Aufzuges für die Barrierefreiheit. Er bittet, einmal zu prüfen, ob ein Aufzug im Treppenhaus in Werdringen eingerichtet  werden könne.

 

Herr Söhnchen  beauftragt Frau Soppart, für die nächste Sitzung eine extra Vorlage zum Thema Behindertengerechtigkeit und ÖPNV vorzubereiten, damit dann dazu ein Beschluss gefasst werden könne. Er wisse wie schwierig das dann sei, Gespräche mit den Verkehrsbetrieben zu führen.

 

Es bestehen keine weiteren Wortmeldungen zu diesem Tagesordnungspunkt.

 

 

(Anmerkungen der Schriftführerin:.

Am 22.05.2019 teilte mir Frau Filthaus per Mail mit, dass sie in der AG ÖPNV erfahren habe, dass die Bushaltestelle Brockhausen am Wasserschloss Werdringen  ab Dezember 2019 wieder angefahren werde. )

 

 

 

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