27.03.2019 - 3 Vorstellung Muschelsalatretter e.V. : mündliche...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 27.03.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Söhnchen begrüßt die Muschelsalatretterinnen, Frau Buchholz und Frau Schneidmüller-Gaiser , die anlässlich des 10 jährigen Jubiläums der Muschelsalatretter, die Gelegenheit wahrnehmen möchten, dem Kultur-und Weiterbildungsausschuss einmal die bunte Vereinsarbeit der vergangenen Jahre vorstellen zu können.
Frau Buchholz erklärt, dass sie heute als Gast und Berichterstatterin im KWA sei und nicht in ihrer Funktion als Ausschussmitglied. Später werde sie noch einen Rückblick halten, was man in den vergangenen 10 Jahren an Mitteln eingesammelt habe. Zuletzt sei man 2012 im KWA zu Gast gewesen
Frau Schneidmüller-Gaiser, die erste Vorsitzende der Muschelsalatretter e.V., ist dem Ausschuss sehr dankbar, dass man hier heute einmal Erinnerungen hochkommen lassen könne.
Gestartet habe man im Sommer 2008 als sie in der Zeitung gelesen habe, dass unter dem damaligen externen Mentor, Herrn Bajohr, die Streichung des Muschelsalates ganz oben auf der Liste gestanden habe.
Gerade wegen seiner Ungezwungenheit sei der Muschelsalat immer für alle etwas Besonderes.
Man ginge hin, weil man Freunde treffen und Hochklassiges an Kultur erleben könne. Einen schönen und ungezwungenen Abend zu haben, habe den Muschelsalat immer ausgemacht.
So sei die Überlegung entstanden ,was man machen könne, um der Stadt zu helfen, damit nicht an anderer Stelle, z. B., im sozialen Bereich, gespart werden müsse.
Mit 7 Mitstreitern sei ein Verein gegründet worden, um Gelder akquirieren zu können.
Während einer Muschelsalat -Veranstaltung seien tausende von Unterschriften im Felsengarten an der Stadthalle gesammelt worden.
Die allererste Spende in Höhe von 500,-€ sei damals von Herrn Solberg und Frau Stein von der „Oese“ gekommen, die Nachbarn der Muschel im Volkspark seien.
Heute umfasse der Muschelsalat ca. 100 Mitglieder; der harte Kern bestünde aus 12 Teammitgliedern.
Von Anfang an treu dabei sei auch die Firma Pflegeteam Wohlbehagen aus Hagen Eckesey mit einer jährlichen Spende in Höhe von 1500,-€.
Die nächste Überlegung sei aus dem Bereich Commercial Design gekommen. Man habe Sachen, z.B. T-Shirts, produzieren lassen. Diese können bis heute bei Ihnen am Stand erworben werden.
Irgendwann sei auch diese Idee erschöpft gewesen.
Schließlich sei den Retter/innen die Idee mit dem Sekt gekommen. Anfänglich habe man diesen aus dem Rucksack gegen eine kleine Spende ausgegeben. Heute bereite man nach eigener Rezeptur für jeden Mittwoch „Hugo“ vor und habe seit längerer Zeit einen eigenen Stand, was sich etabliert habe.
Jeder einzelne gespendete Euro wandere dann am Ende der Saison zum MS.
Frau Buchholz folgt mit einem kleinen „Werbeblock“, um neue Mitglieder gewinnen zu können.
2009 seien noch keine eigenen Mittel ausgeschüttet worden. Dann seien dies jährlich 7000,-€ von der Sparkasse Hagen gewesen, die von Anfang an dabei gewesen sei. In den letzten Jahren seien die Mittel, die als Spenden eingegangen seien, auf bis zu 12.000,-€ angestiegen, die man weiterleiten konnte. Neben der Sparkasse sei auch die BV Mitte mit einer Spende dabei. Im diesjährigen Jubiläumsjahr könne man sogar 15.000,- Spendengelder weiterleiten.
In 2016 und 2018 habe man auch die Unterstützung von Herrn Dr. Fehske und der Rathaus Apotheke erhalten mit jeweils 1000,-€.
Insgesamt habe man in all den vergangen Jahren schon 215.000,-€,- ohne dieses Jahr,- zugunsten des Muschelsalates weitergeleitet.
Die Besucherzahlen seien laut Frau Buchholz auch wieder gestiegen.
Auf die Berichterstattung der Medien sei man jetzt wieder gespannt.
Frau Buchholz betont auch die Wichtigkeit des sozialen Aspektes des Muschelsalates. Getreu dem Motto „Umsonst und Draußen“ bräuchte man keinen Eintritt zu zahlen, könne aber gerne anschließend eine Spende geben.
Die Höhe der Gelder, die man weiterleiten könne, richte sich natürlich auch immer nach der Anzahl der Menschen und deren Akzeptanz am „Hugo-Stand“ der Retter/innen.
Herr Söhnchen bedankt sich auch im Namen des Ausschusses bei den beiden Muschelsalatretterinnen für deren Bericht und die bisher geleistete Arbeit.
Frau Jakobs ergreift die Gelegenheit, um sich ebenfalls bei Frau Buchholz und Frau Schneidmüller-Gaiser und allen MS Retter/innen für deren zuverlässige Unterstützung zu bedanken. Man habe Maren Lueg, Heike Wahnbeck und sie vor nunmehr 6 Jahren gut aufgenommen und es sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden. Man stünde in gutem Kontakt miteinander.
Dies sei enorm wichtig, betont Frau Jakobs.
Herr Klinkert fragt nach wie es um den Einfluss des Vereins auf das Kulturprogramm bestellt sei. Er möchte wissen, ob und inwieweit der Verein bei der Gestaltung des Programmes beteiligt sei und Einfluss darauf nehmen könne.
Frau Jakobs erläutert, dass das Team des Kulturbüros i.d.R. für das Programm sorge. Man sei unterwegs auf Kulturbörsen, berate sich in der Sommerprogrammrunde zusammen mit den anderen Kulturbüros der Region. Es fände ein reger Austausch statt. Nach der Fertigstellung des Programmes werde dieses mit den Rettern ausgetauscht und diesen bereits vorab auf deren Jahreshauptversammlung präsentiert, und zwar getreu dem Motto „Muschelsalatretter wissen mehr“. Dies sei die Form der Zusammenarbeit.
Frau Schneidmüller-Gaiser betont ganz deutlich, dass man sich von Anfang an als glückliche Empfänger und auch als Kunden und Konsumenten eines wunderbaren Kulturprogrammes verstanden habe. Die Gestaltung des Programmes habe man nie als seine Aufgabe betrachtet.
Sie lege großen Wert darauf, dass die Retter ein Förder-Verein seien.
Herr Söhnchen bedankt sich bei den Rettern für deren großartiges Engagement in der Hagener Kulturszene und richtet Grüße an alle Muschelsalatretter /innen aus.
Es bestehen keine weiteren Anfragen.
