20.11.2019 - 8 Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke merkt an, dass in der Vorlage der Neubau in der Flyer Straße dem Stadtbezirk Nord zugeordnet worden sei. Das Grundstück befinde sich ziemlich weit oben und gehöre zum Stadtbezirk Mitte.

 

Herr Sondermeyer möchte wissen, warum die Stadt nicht stärker selbst als Bauherr von Kindertageseinrichtungen auftrete.

Weiterhin fragt er, ob es möglich sei, für das Gemeinschaftsgefühl in Hagen einmal einen interreligiösen Kindergarten auszubauen.

 

Herr Reinke erinnert daran, dass man zum Thema Bauen vor ca. zwei Jahren einen Antrag im Haupt- und Finanzausschuss und im Rat beraten habe. In dem Zusammenhang sei es um die Rolle der Bauverwaltung gegangen. Das sei hier im Ausschuss aufgearbeitet worden. Herr Hannusch stelle ja regelmäßig die Bauvorhaben hier im Ausschuss vor und die Liste der im Bau befindlichen Einrichtungen sei ziemlich lang.

 

Herr Goldbach stellt fest, dass es im Moment einige kommunale Einrichtungen gebe. Es stelle sich immer die Frage, wie ausgelastet die Gebäudewirtschaft sei. Man sei allerdings auch froh über jeden Investor. Ziel sei, am Ende möglichst schnell möglichst viele Plätze zu schaffen. Das könne man ohne Investoren nicht erreichen.

Außerdem sei man in der Situation, dass man durch die Miete, die man durch KiBiz refinanzieren könne, bei dem derzeitigen Zinsniveau und den Mietpreisen in Hagen, viel privates Kapital mobilisieren könne und dadurch viele Investoren habe.

Zu der anderen Frage könne er sagen, dass man in der Praxis interreligiöse Kindertageseinrichtungen habe. In jeder Einrichung seien viele Religionen vertreten. Es gebe keinen Träger, der das im Namen trage. Man lege Wert darauf, Träger zu haben, die in der Kitaarbeit erfahren und wirtschaftlich leistungsfähig seien. Man arbeite sehr eng mit den Trägern bei inhaltlichen und konzeptionellen Fragen zusammen. 

 

Herr Sondermeyer macht deutlich, dass ihm wichtig sei, ein Konzept zu erarbeiten, das alle Religionsgruppen umfasse.

 

Frau Haack und Herr Hannusch betonen, dass das in den Einrichtungen mit vielen unterschiedlichen Religionen gelebt werde. Es sei ganz normaler Alltag, dass alle Religionen mit ihren unterschiedlichen Festen berücksichtigt würden.

 

Herr Reinke stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.  

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, folgenden Beschluss zu fassen:

 

 

  1.  Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Platzkontingente für die Belegung     

   des Kindergartenjahres 2020/2021 in den Kindertageseinrichtungen und der  

    Kindertagespflege.

 

  1. Zur Umsetzung der Maßnahmen wird den Zuschüssen zur Finanzierung der

       Eigenanteile der freien Träger wie dargestellt zugestimmt.

 

  1. Die Planung wird zu Beginn des Kindergartenjahres am 01.08.2020 umgesetzt.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

1

 

 

CDU

3

 

 

Die Linke

1

 

 

Vertreter der Jugendhilfe

8

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3230&TOLFDNR=288739&selfaction=print