30.01.2019 - 15 Ausbau der Großtagespflegestellen in Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 15
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 30.01.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Dirk Hannusch
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Reinke weist darauf hin, dass die Vorlage zu diesem Tagesordnungspunkt als Tischvorlage ausgelegt sei.
Herr Goldbach erläutert die Vorlage.
Auf die Frage von Herrn Reinke nach einem Erfahrungsbericht über die Großtagespflege teilt Herr Hannusch mit, dass ein umfassender Bericht zu gegebener Zeit vorgelegt werde.
Herr Jörg führt aus, dass der Ausbau angesichts der aktuellen Situation in Hagen absolut begrüßenswert sei. Das sei eine gute Möglichkeit, den vorhandenen Druck ein wenig zu reduzieren. Auch die Qualität von Großtagespflegestellen sei gegeben. Die Zustimmung der SDP-Fraktion sei gegeben.
Herr Sondermeyer betont, dass die Einrichtungen nicht – wie in der Vorlage dargestellt – barrierefrei sein sollten, sondern sie müssten barrierefrei sein, damit sie von allen Kindern gleich genutzt werden könnten.
Herr Goldbach führt aus, dass das Prädikat „barrierefrei“ mit solchen Hürden verbunden sei, die mit solch flexiblen Einrichtungen im Bestand schwierig umzusetzen sei.
Man stelle sicher, dass diese Einrichtungen auch von Kindern mit Behinderungen aufgesucht werden könnten. Das sei auch möglich, wenn sie nicht barrierefrei, sondern barrierearm seien.
Er beantwortet weitere inhaltliche Fragen von Herrn Sondermeyer.
Herr Sondermeyer teilt mit, dass er sich aus dem dargestellten Grund bei der Abstimmung enthalten werde. Insbesondere bei neuen Projekten halte er diese Voraussetzung für dringend erforderlich. Er wolle jedoch den Antrag nicht blockieren, weil er den Nutzen der Großtagespflegestellen durchaus sehe. Er wolle darauf hinweisen, dass der Begriff „barrierearm“ nicht definiert sei. Außerdem sollten die Großtagespflegestellen nur als Notbehelf fungieren. Er befürchte, dass das im Laufe der Zeit nicht nur als Notbehelf diene, sondern Normalfall werde.
Herr Reinke stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
