30.01.2019 - 9 Bericht der Lenkungsgruppe ambulante Suchthilfe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 30.01.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Reinke begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Schmidt und Herrn Dümpelmann vom Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz.
Herr Schmidt berichtet über die Suchtkrankenhilfe in Hagen (siehe Anlage zu
TOP 9).
Abschließend formuliert er die Bitte, möglichst aus jeder Fraktion einen Vertreter zu benennen, der bereit sei, bei dieser Thematik mitzuarbeiten. Seine Vorstellung sei hierbei, einen festen Kreis von Teilnehmern zu formieren. Er wünsche sich, hierbei neben der Suchtberatung auch die Psychatrie miteinzubeziehen, so dass man einen Ansprechpartner für beide Bereiche habe. Es wäre erfreulich, wenn sich genügend Freiwillige bereit erklärten, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.
Er merkt an, dass die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter trotz der geschlossenenKooperationsvereinbarung nicht sehr gut sei. Es sei Besserung gelobt worden und er hoffe, dass sich das in diesem Jahr verbessere.
Man sei vom Rat der Stadt beauftragt worden, entsprechende Objekte anzumieten. Das Objekt, das man im Auge gehabt habe, habe sich zerschlagen. Aus diesem Grund richte er die Bitte an die Ausschussmitglieder, einen Hinweis zu geben, wenn man ein geeignetes barrierearmes Objekt entdecke. Es sei ein großes Problem, geeignete Räumlichkeiten zu finden.
Herr Reinke stellt fest, dass man sich bereits viele Jahre mit dieser Thematik befasse. Es sei erfreulich festzustellen, dass man auch mit kleinen Schritten vorankomme und sich einige Dinge umsetzen ließen. Seine Teilnahme an dem Workshop habe aus dem gemeinsamen Besuch in Aachen im Dezember 2017 resultiert. Dazu habe es eine Nachbesprechung gegeben. Die Inhalte aus dem Workshop habe er mit Vertretern der anderen Fraktionen erörtert. Er freue sich über den neuen Internetauftritt.
Der Bitte von Herrn Schmidt auf Mitwirkung werde er persönlich gern nachkommen.
Frau Cramer fragt, ob bezüglich der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter schon erste Verbesserungen vorlägen.
Herr Schmidt schildert die bestehenden Probleme. Das Ziel, Menschen mit Suchterkrankungen frühzeitig eine Hilfe anzubieten, habe nicht funktioniert. Er gehe davon aus, dass es nicht am guten Willen der einzelnen Beteiligten liege, sondern dass es sich seines Erachtnes eher um ein strukturelles Problem handele.
Frau Kaufmann erklärt, dass auch sie davon ausgehe, dass es sich hier um strukturelle Probleme handele. Sie empfehle, in dem Fall Frau Henze direkt anzusprechen. Frau Henze sei auch eine Ausschussmitglied dieses Ausschusses. Sie persönlich habe von diesen Problemen noch nichts gehört. Alle Beteiligten hätten ein Interesse daran, dass die Dinge funktionierten.
Herr Sondermeyer weist darauf hin, dass viele Betroffenen sich fragten, was ihre Angelegenheiten das Jobcenter anginge. Seiner Erachtens sei das der falsche Ansatz.
Den Betroffenen müssten die Informationen viel niederschwelliger zur Verfügung gestellt werden.
Herr Schmidt beantwortet eine Frage von Herrn Sondermeyer zu den genannten Zahlen. Es gehe nicht darum, die Menschen zu bevormunden, sondern Hilfestellung zu leisten. Es werde niemand gezwungen, die Hilfe anzunehmen.
Herr Aßmuth regt an, die örtlichen Krankenkassen mit einzubeziehen,da diese über ein Präventionsbudget verfügten. Diese könnten das Netzwerk ggf. vergrößern. Dasselbe gelte für Sportvereine, die sich auf Rehasport spezialisiert hätten.
Herr Schmidt nimmt dazu Stellung.
Frau Timm-Bergs betont, dass sie bereits als Vorsitzende des Sozialausschusses Gelegenheit gehabt habe, diesen Bericht zu hören und habe festgetellt, dass dort dringend Hilfe benötigt werde. Sie teilt mit, dass sie immer gern bereit sei, einen Gesprächstermin mit dem Jobcenter wahrzunehmen, um Dinge zu klären.
Herr Reinke wiederholt den Appell von Herrn Schmidt an die Fraktionen, dass sich aus jeder Fraktion jemand meldet, der sich für dieses Thema interessiert.
Er bedankt sich bei Herrn Schmidt für den Vortrag.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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371,5 kB
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