05.06.2019 - 6.1 Fraktion Bürger für Hohenlimburg: Sachstandsber...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 05.06.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Sonja Oschmann
- Beschluss:
- zurückgezogen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Müller zeigt ergänzend zur schriftlichen Stellungnahme eine Präsentation mit Fotos, die den Rückgang des Riesen-Bärenklaus in Hohenlimburg seit dem Jahr 2014 veranschaulichen. Die Fotos zeigen sowohl Eindrücke der Schafbeweidung als auch Vergleiche von verschiedenen Flächen entlang der Lenne, die jährlich fotografiert wurden, um den Rückgang des Riesen-Bärenklaus zu dokumentieren.
Hinweis der Schriftführerin: Die Foto-Präsentation ist in Allris abrufbar.
Die große Grabe-Aktion 2018 auf einer ausgewählten Fläche an der Elseyer Straße zeigte einen großen Erfolg; hier konnten vermehrt zahlreiche heimische Pflanzen festgestellt werden.
Frau Krause fügt hinzu, dass es bisher leider nicht gelungen ist, eine/n Ehrenamtliche/n zur Koordination von weiteren Ausgrabe-Aktionen zu finden.
Herr Schmidt dankt für die ausführliche Beantwortung der im Antrag gestellten Fragen, wünscht aber noch die Beantwortung der Frage 6 des Antrages durch die Verwaltung.
Herr Leisten stellt die Frage, wie lange die Schafbeweidung noch nötig sein wird, oder ob es sich hierbei um eine Dauermaßnahme handelt.
Herr Gerbersmann sieht in der Schafbeweidung effektive Möglichkeiten, der Ausbreitung der robusten Pflanze auf großen Flächen entgegenzuwirken. Erfolge kann man jedoch nur erzielen, wenn die Beweidung auf Dauer erhalten bleibt.
Zu der letzten Frage des Antrages, ob der Werkhof im Rahmen von Re-Integrationsmaßnahmen entsprechend beauftragt werden kann, führt er aus, dass diese neue Form der Arbeitsmarktförderung durch die Stadt Hagen finanziert wird und deshalb die Schafbeweidung die effektivste und kostengünstigste Variante der Bekämpfung des Riesen-Bärenklaus darstellt.
Herr Strüwer regt an, die Bekämpfung des Riesen-Bärenklaus weiterhin sowohl mit der Schafbeweidung als auch mit Ehrenamtlichen und Personen aus Re-Integrationsmaßnahmen in Kooperation mit dem Wirtschaftsbetrieb Hagen zu verfolgen.
Herr Sondermeyer gibt zu bedenken, dass die Personen aus dem Projekt der Arbeitsmarktförderung nur saisonal beschäftigt sein werden und diese Beschäftigung im Herbst und Winter nicht ausgeübt werden kann.
Herr Krippner spricht sich nicht gegen die Schafbeweidung aus und lobt den ehrenamtlichen Einsatz, allerdings ist er der Meinung, dass die Stadt Hagen für die Freihaltung von öffentlich genutzten Flächen zuständig ist.
Die Fraktion zieht ihren Antrag zurück, da der erbetene Sachstandsbericht gegeben wurde.
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, einen Sachstandsbericht über die Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau) zu geben. Insbesondere sollen in dem Bericht folgende Fragen beantwortet werden:
1. Wie bewertet die Verwaltung den Erfolg der mehrjährigen Maßnahme „Schafbeweidung der Lennewiesen“? Hat die Schafbeweidung den Bärenklau nachhaltig zurückgedrängt?
2. Sind die Schafbeweidungen in den Jahren ihrer Durchführung jeweils früh genug im Jahr erfolgt, also vor Ausbildung der Diasporen?
3. Sollen die Schafbeweidungen nach Ansicht der Verwaltung auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden?
4. Welchen Erfolg hatte die im April 2018 erfolgte Grabe-Aktion gegen den Riesenbärenklau?
5. Sind weitere Grabe-Aktionen in Hohenlimburg geplant?
6. Wäre es möglich, den Werkhof mit weiteren Grabe-Aktionen zu beauftragen, zum Beispiel im Rahmen von Re-Integrationsmaßnahmen in den 1. Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose?
Anlagen zur Vorlage
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