23.01.2019 - 7.2 Sachstand zum "Bentheimer Hof", Jörg Meier und ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 23.01.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Karin Bekaan
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Meier stellt die Umbaupläne seines Mandanten, Herrn Akbaba, für den „Bentheimer Hof“ vor. Zurzeit ist das Grundstück des Bentheimer Hofs mit 1.400 qm bebaut; die Zuwegung erfolgt bislang über die Straße Im Weinhof und die Stennertstraße. Er informiert darüber, dass Herr Akbaba die Möglichkeit hatte, das Gebäude in der Straße „Im Weinhof 5“ zu erwerben, so dass die Erschließung des Objektes vereinfacht wird. Die vorliegende Planung zeigt, dass der denkmalgeschützte Bentheimer Hof deutlich freigestellt wird, indem durch einen Zwischentrakt die Verbindung zum Hotel geschaffen wird. Herr Meier betont den ständigen Austausch mit der Denkmalbehörde.
Im Weiteren erläutert Herr Meier die Baupläne. Durch den Abriss des Hauses Im Weinhof 5 wird eine bessere Erreichbarkeit des Grundstücks erzielt. Das Hotel wird auf Stelzen errichtet, so dass die untere Ebene für Stellplätze vorgesehen ist. Der aktuelle Planungsvorschlag sieht vor, dass durch ein Boarding-House, einer Verbindung zum Haus Im Weinhof 3, ausgeglichen wird. Durch die Anbindung an das Hotel besteht die Möglichkeit in den Appartements/Suiten für Wohnen auf Zeit mit der Inanspruchnahme von Serviceleistungen des Hotels.
Brückenkeller und Restaurant/Lobby bleiben erhalten, die Kegelbahn wird zu Lagerräumen und Sozialräumen für das Hotel. In der oberen Etage wird ein Tagungsbereich für das Hotel entstehen. Eine Terrasse mit Blick auf die Innenstadt und Schloss ist ebenfalls geplant. Auf der Ebene des Restaurants soll eine Terrasse mit Blick auf die Lenne entstehen, die auch eine Brückenanbindung haben soll.
Im Hotelbereich sind 56 funktionale Zimmer mit 112 Betten geplant.
Zeitnah wird eine Bauanfrage gestellt, um das Planungsrecht abzufragen. Zeitgleich werden Gespräche mit der Denkmalpflege wegen der Fassadengestaltung/-gliederung geführt. Herr Meier betont die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen im Bereich der städtebaulichen Planung und des Denkmalschutzes.
Herr Akbaba hat vorab ein Fachgutachten zwecks Standortanalyse beauftragt. Der Standort wird als gut für ein Business-Hotel eingestuft und deckt den Bedarf der heimischen Firmen. Es kommt aber auch für touristische Angebote in Frage.
Herr Voss dankt Herrn Meier für seine Präsentation und beglückwünscht Herrn Akbaba zu der Idee, den Bentheimer Hof zu erwerben und seine Zukunftspläne für dieses für die Hohenlimburger Stadtgeschichte so wichtige Gebäude. Er wünscht Herrn Akbaba viel Erfolg bei der Umsetzung der Pläne.
Herr Krippner begrüßt die Pläne für das Objekt und möchte wissen, ob in Bauabschnitten gearbeitet wird, wann die Eröffnung erfolgt und wie hoch die Umbaukosten voraussichtlich sein werden.
Herr Meier informiert darüber, dass die Höhe der Umbaukosten zurzeit noch nicht vorliegt. Geplant ist, alles in einem Zug zu erstellen. Im Weiteren muss geprüft werden, wie die Bausubstanz in der oberen Etage, in der der Tagungsbereich entstehen soll, ist. Hier müssen weitergehende Prüfungen erfolgen. Sollte die Bauanfrage ergeben, dass Baurecht nach § 34 BauGB geschaffen werden kann, wird umgehend ein Bauantrag eingereicht, so dass Ende 2019 mit dem Bau begonnen werden könnte. Die Bauphase wird bei mindestens 15 Monaten liegen.
Frau Kaufmann dankt Herrn Meier und Herrn Akbaba für die richtungsweisenden Pläne und regt einen Fitness-Bereich im Hotel an.
Herr Schmidt lobt die Herren Meier und Akbaba für die Pläne, insbesondere die Öffnung zur Lenne und zur Kanustrecke.
Die Herren Leisten und Ullrich schließen sich den Glückwünschen an.
Herr Strüwer ruft in Erinnerung, dass es in der Vergangenheit auch andere Pläne wie Abriss und betreutes Wohnen mit einfacherer Gastronomie gegeben hat. Er betont den Bedarf an Gastronomie und Hotelbetrieb in Hohenlimburg. Er erkundigt sich des Weiteren nach Veranstaltungsräumen für Hohenlimburger Vereine.
Herr Meier erläutert, dass die Flächenangebote wie in der Vergangenheit vorhanden sein werden, aber sich insgesamt der Schwerpunkt auf den Hotelbetrieb verschiebt. Ein Fitness-Angebot ist geplant.
(Hinweis der Schriftführerin: Im Ratsinformationssystem sind die Planungsentwürfe einsehbar.)
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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3,2 MB
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