25.06.2019 - 6.2 Mdl. Bericht zum Stand der Neubaumaßnahmen an d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Di., 25.06.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Der Zustand der Talbrücke Brunsbecke, so Herr Metz, war schlecht und wurde deshalb mit als Erstes angegangen. Das man nun beide Brücken gleichzeitig erneuere sei der Tatsache geschuldet, dass diese nur 200 Meter voneinander entfernt seien und dies damit auch bautechnisch sinnvoll sei. Ferner habe man ab 2016 den Auftrag die A45 durchgängig 6-spurig auszubauen.
Herr Hardick informiert ausführlich über den Sachstand von Baubeginn an. So musste aufgrund des steil abfallenden Geländes ein wahnsinniger Aufwand betrieben werden, um Wege und Ebenen zu schaffen, die überhaupt eine Bewegung mit Baugeräten erlaubt haben. Das allein war bereits ein Kostenaufwand von etwa 5 Millionen Euro. Besonderheit bei der Brücke Brunsbecke sei der einteilige Überbau, was nur einen kompletten Abriss möglich mache. Somit müsse für die Aufrechterhaltung des Verkehrs überhaupt - erst eine Brücke daneben gebaut werden. Diese neue Brücke muss dann entsprechend verschoben werden, was konstruktiv aufwändig aber auch eine interessante Herausforderung darstellt. Ferner sei auch die Bodenbeschaffenheit der Brücke Brunsbecke so, dass man teilweise erst in über 30 Meter Tiefe auf einen festen Boden stoße, was sonst normalerweise nach etwa 6 bis 7 Meter der Fall ist. Auch die Pfeiler müssen aufgrund der Bodenbeschaffenheit in unterschiedlichen Abständen aufgestellt werden.
Die Brücke Kattenohl seit jetzt in Fahrtrichtung Dortmund fast fertig abgebrochen.
Etwa nach den Sommerferien werden die ersten Gründungselemente gebaut. Man hoffe, dass das Bauwerk in etwa eineinhalb Jahren dort stehe, um den Verkehr umleiten zu können, damit das zweite Brückenbauwerk abgebrochen werden kann.
Auf Nachfrage teilt Herr Hardick mit, dass man Ende 2023 fertig werden wolle. Bisher sei man aber im Zeitplan.
Einzelne Fragen der Herren Neuhaus, Jobst, Huyeng, Schulz und Dahme sowie von Frau Peddinghaus und Frau Opitz werden von Herrn Metz und Herrn Hardick ausführlich beantwortet.
Für das Zwischenstück vom Autobahnkreuz Hagen bis Hagen-Süd wird es aufgrund von berechtigen Fragestellungen, was den Lärmschutz betreffe, ein offenes Planfeststellungsverfahren geben, um jedem die Möglichkeit zu geben, seine Sorgen, Bedenken und Anregungen darzustellen. Somit werde sich der 6-spurige Ausbau zunächst nur auf etwa 1,5 km beschränken.
Die zusätzlich geschaffenen Straßen werden zum Teil wieder zurückgebaut. Was an Straßen belassen werde, werde im anschließenden Planfeststellungsverfahren geregelt. Diese werden aber nur den Charakter eines Forstweges haben.
Auf Nachfrage wird mitgeteilt, dass die Brücken aus den Jahren 1967/1968 stammen und nun neu erstellt 80 Jahre halten sollen.
Herr Dahme bedankt sich bei Herrn Metz und Herrn Hardick für die ausführlichen Informationen und Beantwortung der Fragen.
