18.06.2019 - 5.1 Förderung der Artenvielfalt auf bezirklicher Ebene

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Quardt berichtet, dass die Bezirksbürgermeister vom Umweltdezernenten gebeten wurden, zur Förderung der Artenvielfalt in der Stadt je 5000 € aus den bezirksbezogenen Mitteln zur Verfügung zu stellen. Er sei sich mit den anderen Bezirksbürgermeistern darüber einig, dass dieses Geld nur für bezirkliche Aktionen ausgegeben werden kann.

Die Bezirksvertretungen Nord und Haspe haben bereits entsprechend beraten und beschlossen.

 

Frau Kingreen macht den Vorschlag, bereits vorhandene Rasenflächen im Innenstadtbereich so herzurichten, dass bestimmte Bereiche nicht oder nicht so häufig gemäht werden, um Wildblumen als Insektennahrung eine Chance zu geben zu wachsen. Sie bittet darauf zu achten, dass das Geld effektiv und nicht nur für Arbeitslohn ausgegeben werde.

 

Frau Buchholz ergänzt, dass sie in Antwerpen gesehen habe, dass auch Wildblumen gut in Szene gesetzt werden können. Außerdem sollte versucht werden, in der Bevölkerung Paten zu finden, die sich um bestimmte Projekte kümmern. Weiter möchte sie die Volme mit einbeziehen, die auch ein hohes Potential an nicht benötigtem Wildwuchs habe. Hier sollte geprüft werden, welche Pflanzen sinnvoll sind und welche nicht.

 

Herr Keune ist der Meinung, dass nur ein Gesamtkonzept für die ganze Stadt Sinn mache und keine bezirklichen Maßnahmen durchgeführt werden sollten. Der WBH würde im Auftrag der Verwaltung handeln, die den Standard vorgebe und entsprechend abrechnen.

 

Herr Quardt macht darauf aufmerksam, dass es sich bei den eingeforderten 5000 € um bezirksbezogene Mittel handelt, die auch bezirklich verausgabt werden müssen.

 

Frau Kingreen verdeutlicht, dass ein gesamtstädtisches Konzept parallel zu den bezirklichen Maßnahmen laufen könne und auch schon sehr lange politisch gefordert werde.

 

Herr Keune erwidert, dass hierzu keine Verpflichtung bestehe. Er macht nochmals deutlich, dass es ein gesamtstädtisches Konzept für die Veränderung und Unterhaltung der Grünflächen in der Stadt erstellt werden müsse. Parallel dazu könnten auf bezirklicher Ebene kleinere Maßnahmen, wie Insektenhotels, die eine bestimmte Summe kosten, finanziert werden.

 

Herr Quardt regt an, neben dem gesamtstädtischen Konzept auch auf bezirklicher Ebene kleinere Maßnahmen durchzuführen. Er verliest einen entsprechenden Beschlussvorschlag und lässt darüber abstimmen.

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte bekennt sich zum Erhalt und Förderung der Artenvielfalt und bittet die Verwaltung in einem ersten Schritt, geeignete Flächen im Bezirk Hagen-Mitte zu benennen, die durch Maßnahmen wie das Anlegen von naturnahen Wiesenbereichen, Heckenpflanzungen, Nisthilfen für Bienen, Wespen und Hornissen, Kleinvogelnisthilfen und Ähnlichem zu einer nachhaltigen Erhöhung der Biodiversität beitragen können.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

-

-

-

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage