09.05.2019 - 5.1 Parksituation Goebenstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Do., 09.05.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0463/2019 Parksituation Goebenstraße
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Lichtenberg teilt mit, dass auch der Verwaltung zwei Beschwerdelagen gegenüberstehen. Zum einen die, die nun Knöllchen erhalten, die sie 35 Jahre nicht erhalten haben, weil nicht überwacht wurde. Unstrittig sei aber, dass rechtswidriges Parken auf einem schmalen Gehweg in einer engen Straße geahndet werde.
Zum anderen gebe es aber auch Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwägen sind.
Das habe dazu geführt, dass die Fahrzeuge nun auf der Straße zu parken haben, was funktioniere, wenn nicht zu dicht aneinander geparkt werde.
Man habe bereits Hinweise bekommen, dass sich sowohl das THW aber auch die Feuerwehr mehrfach festgefahren haben und das nicht mit großen Löschfahrzeugen sondern mit normalen Krankentransportfahrzeugen.
So sei man gezwungen, die Rechtslage durch Halteverbote zu verdeutlichen. Nach einer Begehung mit der Feuerwehr habe man nun, unter Beibehaltung des größtmöglichen Parkraumes, festgelegt, dass und wie wechselseitig Parkverbot ausgeschildert werde. Dies werde nochmal von der Verkehrsplanung überprüft, sodass zu jeder Zeit die Gefahrenabwehr durch Feuerwehr und Rettungsdienste gewährleistet ist. Diese Situation sei auf viele Bereiche in Hagen übertragbar. So gebe es Feuerwehrbezirke, die überwacht werden.
Sollten dann Beschwerden eingehen, dass der Weg nicht genutzt werden kann, werde man die Menschen ansprechen müssen und auch ahnden.
Auf Nachfrage von Herrn Quardt teilt Herr Lichtenberg mit, dass die gesamte Goebenstraße beschildert werde.
Frau Buchholz möchte wissen, ob dies auch für die Karl-Halle-Straße und Fahrenbecke gelte. So seinen die Straßen alle ähnlich aufgebaut.
Herr Lichtenberg teilt dazu mit, dass man in der Karl-Halle-Straße scheinbar eine Regelung gefunden habe, die funktioniere. Möglicherweise haben die Anwohner mehr Parkraum auf ihren Grundstücken. So gebe es nur in der Kurve, weiter unten, einen kleinen Bereich mit Beschwerden. Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr kommen bisher ebenfalls immer durch.
Herr Lichtenberg betont, dass man anhand der Schilder nur das gesetzliche bestehende Halteverbot verdeutliche - man also nicht in einer Straße parken darf, wenn die restlich bestehende Breite unter 3,50 m ist.
Auf die Frage von Frau Kingreen, ob es noch weitere Möglichkeiten gebe, die Situationen in solchen Straßen zu verbessern, teilt Herr Lichtenberg mit, dass in bestimmten Bereichen Bordsteinabsenkungen helfen könnten, dies für die Goebenstraße aber kein geeignetes Mittel sei.
Herr Winkler fügt hinzu, dass selbt bei einem kompletten Umbau der Goebenstraße und der dort weiteren Straßen der Parkraum nicht mehr werden würde. Eine Einbahnstraßenregelung mache den Verkehr auch schnell, da nur in einer Richtung gefahren werde.
Herr Quardt bittet die Herren Lichtenberg und Winkler darum, die Bezirksvertretung über die Umsetzung nach Durchführung zu informieren.
Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren Wortbeiträge.
