09.05.2019 - 7.11 Umsetzung der ÖPNV-Maßnahmen zum Fahrplanwechse...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.11
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Do., 09.05.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Ralf Lellek
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Quardt eröffnet den Tagesordnungspunkt und verweist auf die Beschlussfassung des gestriegen Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität.
Frau Kingreen lobt die die interfraktionelle Arbeit des Arbeitskreises, was alle ein Stück nach vorne gebracht habe. So werde man Verbesserungen sowohl im Tag- als auch im Nachtverkehr bekommen.
Herr Wetzel vermisst die Beschreibung darüber, welche Streckenführungen mit dem Fahrplanwechsel verändert wurden. So erinnert er an die Streckenveränderung der Linie 527, die Probleme mit sich führte. Aus diesem Grund bittet Herr Wetzel darum mitzuteilen, welche Streckenführungen sich im Bezirk Hagen-Mitte verändern werden.
Herr Staat von der Hagener Straßenbahn berichtet ausführlich über einzelne Streckenführungen. So habe man aber mehr die einzelnen Taktungen optimiert. In die Richtungen Haspe, Remberg, Boele, Höing/Kabel werden die Busse zukünftig in einem 10 Minuten-Takt fahren (vorher im 15 Minuten-Takt). Auch werde es Verbesserungen zum Fleyer Viertel, Kuhlerkamp und das Wasserlose Tal hinauf geben. Hier wird die alte Linie 527 auch die Wohnsiedlung „Am Waldesrand“ erschließen, wo bislang keine Buslinie hergefahren ist. Ferner verändert sich die Streckenführung der Linie 535, die nun vom Emster Feld kommend nach Bissingheim fahren und erstmals die Elmenhorststraße erschließen und weiter bis zum Markt fahren wird.
Darüber hinaus ändere sich im Spätnetz, dass bereits ab Sommer um 21.00 Uhr und 22.00 Uhr eine zusätzlich Fahrt der wichtigsten Linien erfolgt. Künftig werden die normalen Linien auch tagsüber eine Stunde länger fahren, also bis 22.30 Uhr. Dann zwar nicht mehr im 10 Minuten-Takt, aber überwiegend im 15 Minuten- bzw. 30 Minuten-Takt.
Insgesamt werden die Verbesserungen in Streckeführung und Taktung sehr gelobt.
Frau Buchholz gibt zu Bedenken, dass beispielsweise die Busse aus Haspe und Wehringhausen Richtung Stadt kommend aufgrund der vielen Schulen auf dem Weg zu Zeiten des Schulbeginns und Endes Kapazitätsprobleme auftauchen könnten.
Herr Staat gibt Frau Buchholz recht. So gebe es aber auch Einsatzwagen, womit gegebenenfalls auch relativ kurzfristig nachgesteuert werden könne. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass nach den ersten zwei Wochen Eingewöhnung jeder seine Buslinie gefunden hat und sich die Leute entsprechend verteilen.
Einzelne Fragen von Herrn Wetzel und Frau Bartscher werden von Herrn Staat ausführlich beantwortet.
Bezüglich der Bedenken von Herrn Wetzel hinsichtlich der schmalen Elmenhorststraße teilt Herr Staat mit, dass es auch in anderen Straßen teilweise eng werden könne. Eventuell wolle man die Straßen, in denen bisher kein Bus gefahren ist, mit einer Postwurfsendung entsprechend informieren. Ein falscher Weg wäre, es erst gar nicht zu versuchen mehr Menschen zur Nutzung des ÖPNV zu bewegen.
Herr Quardt hält eine Postwurfsendung für eine gute Idee, womit sich jeder Betroffene darauf einstellen könne und bedankt sich für die ausführlichen Informationen.
Darüber hinaus regt Herr Quardt an, sich dem Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität anzuschließen.
Weitere Wortbeiträge gibt es nicht, sodass Herr Quardt entsprechend abstimmen lässt.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
1. Der Rat der Stadt Hagen beauftragt die Hagener Straßenbahn AG, das in der Vorlage dargestellte Maßnahmenkonzept zum Fahrplanwechsel am 15.12.2019 umzusetzen.
2. Der Rat der Stadt Hagen beschließt die dargestellten kostenreduzierenden Konzeptveränderungen im Bereich Spätverkehr/Nachtverkehr, Taktreduzierung am Vormittag sowie der Verkehre in die mitbedienten Gebietskörperschaften.
Ingesamt werden Maßnahmen mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 2.900.000,-- Euro durch die Straßenbahn umgesetzt.
Die zusätzlichen Mittel werden insbesondere zur Verstärkung des Angebots ab 22.30 Uhr eingesetzt, und zwar um mindestens folgende Fahrten aller Nachtexpresslinien zu ermöglichen:
Sonntags bis donnerstags 3 Fahrten, beginnend gegen 22.30 Uhr, ab Stadtmitte im Stundentakt und
freitags, samstags und vor Feiertagen 4 Fahrten, beginnend gegen 22.30 Uhr, ab Stadtmitte im Stundentakt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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335,7 kB
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