07.12.2005 - 5.2 Bäderkonzept
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 07.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr
Mosch spricht das Konzept des Zentralbades an. Er möchte wissen, ob die Investition bei einem eventuellen Bau eines
Zentralbades durch Kredite finanziert werden sollen und was mit den bestehenden Grundstücken geschehen würde, die
sich im Besitz der Hagenbad befinden.
Er
möchte wissen mit welchem Ertrag bei einer Veräußerung gerechnet werden kann.
Herr Grünhagen
macht deutlich, dass für das Zentralbad ca. 25 Millionen Euro veranschlagt werden, dem jährlich 5,5 bis 6 Millionen Euro für
die Unterhaltung der bestehenden Bäder gegenüber stehen. Bei einer Hochrechnung
über zehn Jahre würde dies eine Summe
von 60 Millionen Euro bedeuten.
Aus
zulassungstechnischen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung der notwendigen
Investitionen werde das Hallenbad Boele in Zukunft wegen der knappen
finanziellen Mittel nicht haltbar sein.
Es bestehe für
alle Hagener Bäder in den nächsten 5-
10 Jahren ein Sanierungsbedarf in Höhe von ca. 10 Millionen Euro. Dieses mache
deutlich, dass sich der Betrag für den Neubau des Zentralbades relativiere.
Herr Grünhagen erläutert die verschieden Möglichkeiten zur Finanzierung des
Zentralbades.
Er führt aus,
dass die Grundstücke im Besitz der HVG oder
der HagenBad seien, für die
Finanzierung eines Zentralbades jedoch nicht veräußert würden, da für
jedes Objekt eine Nachverwendung gefunden werden könne. Bei der Finanzierung
des Zentralbades sei ein möglicher Veräußerungsgewinn bisher nicht
berücksichtigt worden.
Sobald eine
politische Entscheidung vorläge, würde die HagenBad intensiv in die Planungen
einsteigen.
An der
anschließenden Diskussion in der insbesondere zum Ausdruck gebracht wurde, wie
wichtig die Bäderstandorte in den einzelnen Stadteilen für die Hagener Bürger
insbesondere für den Schul- und Vereinssport sind, beteiligten sich die Herren
Pejic, Daniels, Rath, Steffen, Büßemeyer und Decker
Herr Grünhagen
nimmt ausführlich Stellung zu den Kosten- und Tarifstrukturen.
Herr Kohaupt
weist auf einen interfraktionell erörterten Beschlussvorschlag hin.
Herr Panzer
betont, diesem Beschlussvorschlag nicht unterstützen zu können, da er die
Diskussion zum Bäderkonzept inhaltlich nicht weiterbringe und er den Vorschlag
als politisch motiviert ansehe.
Herr Kohaupt
stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
