09.11.2005 - 5.3 Befahrbarkeit der Straße "Am Bügel"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 09.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Kohaupt erläutert den Beschlussvorschlag, die Straße Am Bügel in
eine Einbahnstraße umzuwandeln.
Herr
Schmidt führt aus, dass er in der vergangenen Woche an zwei Tagen die Situation
in Augenschein genommen habe. Der beschriebene Zustand treffe zu, wie dies vor
fast jeder Hagener Schule der Fall sei. Er weißt darauf hin, dass er die
angehaltenden Personen auf die rechtliche Situation hingewiesen habe und dabei
größtenteils auf Unverständnis gestoßen sei. Bei Errichtung einer Einbahnstraße
könne der Standstreifen vor der Schule, der offensichtlich von Dauerparkern
genutzt werde, angefahren werden, wenn dort ein eingeschränktes Halteverbot
während der Schulzeiten ausgewiesen werde. Herr Schmidt hält eine
Einbahnstraßenregelung insgesamt jedoch für überzogen, da gravierende
Nachteile, z.B. die Erreichbarkeit des Parkplatzes Am Bügel / Pappelstraße,
nur durch eine Umfahrung des gesamten Häuserblocks möglich sei. Durch ein
erhöhtes Verkehrsaufkommen werde zudem in einer Einbahnstraße erfahrungsgemäß
schneller gefahren. Herr Schmidt unterbreitet den Vorschlag, den ruhenden
Verkehr durch Politessen überwachen zu
lassen.
Herr Pejic schließt sich den
Ausführungen von Herrn Schmidt an und spricht sich für eine Beibehaltung der
gegenwärtigen Fahrtregelung aus.
Herrn Decker gehen die vorgeschlagenen
Anregungen vor dem Hintergrund der dort geschehenen Unfälle mit Kindern nicht weit
genug. Er hält es für erforderlich entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Darüber hinaus werde durch eine Einbahnstraßenregelung der Verkehrsabfluss nach
Sportveranstaltungen verbessert und zusätzliche Parkmöglichkeiten für die
Anwohner auf beiden Straßenseiten möglich.
Unter Hinweis auf die Polizeistatistik
führt Herr Schmidt aus, dass in 2005
bisher ein Bagatellunfall durch rangierende Fahrzeuge und in 2004 ein Unfall
mit radfahrenden Kindern auf dem Gehweg zu verzeichnen gewesen sei. Zu den
Ausführungen von Herrn Decker gibt Herr Schmidt zu bedenken, dass bei einer
Einbahnstraßenregelung schneller
gefahren werde und die Anwohner zum Teil erhebliche Umwege in Kauf nehmen
müssten.
Herr
Hennemann spricht sich dafür aus, den Vorschlag von Herrn Schmidt als ersten
Schritt zu akzeptieren, die Entwicklung abzuwarten und dann ggf. einen
entsprechenden Beschluss der Bezirksvertretung herbeizuführen.
Herr Decker spricht noch einmal die leichtere Erreichbarkeit der
Tiefgarageneinfahrt bei einer Einbahnstraßenregelung an.
Herr Kohaupt stellt den Vorschlag von Herrn Schmidt zur Abstimmung.
Beschluss:
1.
Die
Verwaltung wird beauftragt, den ruhenden Verkehr und die Einhaltung des
absoluten Halteverbotes im Bereich der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule durch den
Einsatz von Politessen zu überwachen.
2.
Die
Verwaltung wird ferner beauftragt, der Bezirksvertretung Nord das Ergebnis der
Verkehrsüberwachung mitzuteilen.
