10.04.2018 - 3 Information der Verbraucherzentrale über Beratu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Seniorenbeirates
- Gremium:
- Seniorenbeirat
- Datum:
- Di., 10.04.2018
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Sauerwein begrüßt Herrn Korte von der Hagener Verbraucherzentrale. Herr Korte bedankt sich für die Einladung und begrüßt die Anwesenden. Er informiert, dass die Verbraucherzentrale im Pavillon am Volkspark ansässig ist und sie dieses Jahr 60-jähriges Bestehen feiert.
Herr Korte schildert einzelne Maschen von „Abzockern“ über Telefonanrufe, Gewinnzusagen, Einladung zu Kaffeefahrten, Zeitschriftenabonnements, Schlüsselnotdienste, untergeschobene Energieverträge, Zusendung von Zahlungsaufforderungen und/oder Zusendung von Probepackungen. Er legt dar, wann ein Vertrag abgeschlossen wurde. Da viele Verfahren aufgrund der Beweisfrage scheitern, sollte grundsätzlich zur Dokumentation, unabhängig, ob ein Vertrag abgeschlossen wurde oder nicht, ein schriftlicher Widerruf per Einwurfeinschreiben erfolgen.
Wichtig ist, dass sich niemand einschüchtern lässt und z.B. bei Besuch von Inkassobüros etc. die Polizei angerufen wird.
Bei permanenten Anrufen gibt er den Tipp, einfach aufzulegen oder die Nummer zu sperren. Bei Nutzung immer derselben Rufnummer kann eine Information an die Bundesnetzagentur (zuständig für den Missbrauch von Rufnummern) erfolgen.
Auf gar keinen Fall dürfen Daten preisgegeben werden und man sollte keine Telefonnummern zurückrufen, die man nicht kennt.
Auch Fishing-Mails werden wieder vermehrt versendet. Herr Korte weist darauf hin, dass keine Dokumente, die nicht im PDF-Format sind, geöffnet werden sollten.
Herr Korte appelliert an die Zuhörer, dass sie die Polizei einschalten, wenn sie Opfer eines Betruges geworden sind.
Er weist darauf hin, dass viele Informationen wie Ratgeber, Flyer und Musterbriefe über die Internetseite oder auch in der Verbraucherzentrale vorliegen.
