14.03.2018 - 4 Barrierefreier Ausbau der ÖPNV-Haltestellen- Ka...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Behindertenbeirates
- Datum:
- Mi., 14.03.2018
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
Wortprotokoll
Herr Wirth übergibt das Wort an Frau Jana Funke vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung. Anhand einer PowerPoint-Präsentation erläutert Frau Funke die geplanten Maßnahmen.
Zunächst wird für Hagen eine Prioritätenliste erstellt, nach der die Bushaltestellen in Hagen dann nach und nach umgebaut werden sollen. Für die Erstellung der Liste wurden zunächst die Zahlen der Ein- und Aussteiger, die Anzahl der bedienenden Linien und die Anzahl der Linienhalte pro Stunde für jede Haltestelle ermittelt. Die Haltestellen wurden so in fünf Kategorien eingeteilt. Dabei wurde auch berücksichtigt, ob die Haltestellen in der Nähe von sozialen Einrichtungen liegen, wie zum Beispiel Beratungsstellen und Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und ähnliche Einrichtungen. Die Gewichtung der Einrichtungen wurde gemeinsam mit den Mitgliedern der gemeinsamen Arbeitsgruppe „Bauen und Verkehr“ des Beirates für Menschen mit Behinderungen und des Seniorenbeirates vorgenommen. Frau Funke erläutert, dass nun ein Haltestellenkataster erstellt werden soll.
Auf Nachfrage von Herrn Stricker berichtet Frau Funke, dass der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität die Vorlage zur Kenntnis genommen habe. Herr Wirth merkt an, dass es nicht ausreichend sei, nur acht Bushaltestellen jährlich umzubauen.
Frau Funke erläutert, dass der Ausbau der Haltestellen zwar gefördert werde, dass die Stadt Hagen jedoch einen Eigenanteil zu tragen habe. Der Nahverkehrsplan hat die Belange behinderter Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, im Öffentlichen Personennahverkehr bis zum Jahr 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Bis zu diesem Termin müssen jedoch nicht alle Bushaltestellen umgebaut werden, sondern es ist der Plan zu erstellen, wie das Ziel der vollständigen Barrierefreiheit erreicht werden soll.
Auf die Frage von Herrn Wirth, wie eine barrierefreie Bushaltestelle aussehen müsse erläutert Frau Funcke, dass es für den Ausbau ein Musterblatt von Straßen NRW gebe. Bezüglich der Ausstattung der Haltestellen werde sie später nochmal auf die Mitglieder des Beirates zukommen.
Frau Funke erläutert weiter, dass es für dieses Jahr und für das nächste Jahr zunächst dabei bleibe, dass jährlich acht Haltestellen umgebaut werden.
Herr Wirth schlägt vor, die Vorlage zur Kenntnis zu nehmen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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741 kB
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2
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(wie Dokument)
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594,2 kB
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