03.07.2018 - 3 Stellungnahme Fachbereich 65 zum Betriebsführun...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Ciupka begrüßt Herrn Bald.

Herr Bald führt aus, dass die Notwendigkeit eines Betriebsführungssystems mit Schnittstellen zum städtischen SAP aus der Zeit stammt, als die GWH noch ein städtischer Eigenbetrieb war und als Eigenbetrieb eine eigene, auf dem Handelsgesetzbuch basierende Buchhaltung hatte. Diese war inhaltlich vollständig vom städtischen System getrennt. In dieser Zeit hat es Überlegungen gegeben, ein integriertes System anzuschaffen, welches sowohl die technischen als auch infrastrukturellen Leistungen des Eigenbetriebes abbilden kann. Nach Bekanntwerden einer möglichen Rückführung der GWH wurden diese Bemühungen eingestellt, da ein solches System nicht kompatibel zum städtischen SAP war. Heute ist der Fachbereich 65 in das städtische SAP eingebunden. Somit existiert seit dem Ende des Eigenbetriebes GWH und der Einrichtung des Fachbereiches 65 kein eigenständiges kaufmännisches System mehr, welches auf SAP angepasst werden müsste.

Herr Böhm konkretisiert seine Nachfrage zur reinen Betriebsführungssoftware, mit welcher die Arbeiten im Fachbereich koordiniert werden. Herr Böhm fragt nach, inwieweit das eingesetzte Verfahren „Akropolis“ Schnittstellen zum Verfahren SAP hat oder ob ein Datenaustausch händisch erfolgt.

Herr Thurau führt aus, dass das Verfahren „Akropolis“ zum 31.12.2018 vom Hersteller eingestellt wird.

Herr Bald bestätigt, dass es zwischen den Systemen Doppelarbeiten gegeben hat und dadurch Daten mehrfach erfasst werden mussten. Zukünftig ist das Ziel, dass das vorhandene SAP NKF derart angepasst werden soll, so dass eine Ersatzsoftware zu „Akropolis“ nicht beschafft und eingesetzt werden muss.

Herr Böhm möchte wissen, wie lange diese Doppellösung Bestand hatte und wie der Einsatz des Verfahrens von den vom Betriebsausschuss HABIT vorgegebenen Auflagen abgewichen ist.

Herr Bald führt aus, dass das Verfahren „Akropolis“ schon vor Gründung des Eigenbetriebes GWH zum Einsatz gekommen ist. Zukünftig kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Betriebsführungssoftware zum Einsatz kommen kann. Jedoch werden aktuell alle notwendigen Prozesse über SAP NKF abgebildet.

Herr Voigt fragt nach, ob die Doppelarbeiten auch schon zu Zeiten des Eigenbetriebes bestanden haben. Herr Voigt würde die Diskussion gerne in den Fachausschuss 65 verlagern.

Herr Böhm möchte zusätzlich wissen, ob es zutrifft, dass es zwischen 2008 und 2016 Bestrebungen gegeben hat, eine neue Betriebsführungssoftware zu beschaffen und einzuführen.

Herr Bald weist nachdrücklich darauf hin, dass in den Jahren des Bestehens des Eigenbetriebes GWH nicht alle Arbeiten doppelt erfolgt sind. In beiden Systemen sind grundsätzlich unterschiedliche Daten erfasst und verarbeitet worden, wodurch es aber natürlich auch zu redundanten Datenerfassungen kommen konnte. Beide Systeme haben aber unterschiedliche Zielrichtungen verfolgt. Herr Bald bestätigt, dass es Versuche gegeben hat, ein geeignetes Betriebsführungssystem zu finden. Aufgrund der geplanten Rückführung wurden diese Bemühungen jedoch eingestellt.

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