14.02.2018 - 1 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Thurau teilt mit, dass der Windows 10-Umstieg in Vorbereitung ist. Innerhalb des KDN wurde dieses Thema bereits diskutiert und erste Arbeitsgruppen und -pakete gebildet. Ein erstes Arbeitspaket ist, dass die Oracle Datenbankversionen upgedatet werden müssen, da die jetzigen Versionen nicht unter Windows 10 lauffähig sind. Der HABIT hat bereits erste Teststellungen installiert und auch Anfragen an die Softwarehersteller gestellt, ob die jeweiligen Fachverfahren auch für Windows 10 geeignet sind. Des Weiteren informiert Herr Thurau über die beiden Produktlinien von Windows 10. Herr Thurau wird in den nächsten Sitzungen fortlaufend über neue Sachstände zum Windows 10-Umstieg berichten.

Zudem weist Herr Thurau auf die bereits durch die Presse bekanntgegebenen Sicherheitslücken von Prozessoren hin. Der HABIT hat sich bemüht die entsprechenden Patches und Updates zur Beseitigung der Sicherheitslücken zu bekommen. Aktuell sind

 

52 von 52 Terminal-Servern

 

91 von 97 Windows-Servern

 

22 von 31 Linux-Servern

 

bereits entsprechend gepatcht. Auf neue Microcodes für die Prozessoren muss der HABIT noch warten, da die notwendigen Teststellungen der Hersteller erst in einigen Wochen abgeschlossen sein werden. Herr Thurau weist abschließend darauf hin, dass die Hersteller durch die Installation der Patches Leistungseinbußen von  2-30% einräumen. Nach Schätzungen des HABIT werden die Einbußen bei 5-10 % liegen.

 

Herr Ciupka stellt fest, dass die Ausschussmitglieder einvernehmlich zustimmen, dass unter diesem Tagesordnungspunkt die Fragestellung von Herrn Böhm zugelassen wird.

 

Herr Böhm merkt an, dass mehreren Berichten zufolge durch Windows 10 im Hintergrund Metadaten an den Microsoft-Konzern abfließen. Der Bund hat schon vor drei Jahren diese Gefahr erkannt und die Entscheidung getroffen einen eigenen Bundesclient zu erstellen, der die Weitergabe von Metadaten verhindern soll und insgesamt mehr Sicherheit vor Angriffen bietet. Herr Böhm fragt nach, welche Sicherheitsrisiken für einen kommunalen Client bestehen, der in dieser Form wohl nicht geschützt ist.

 

Herr Thurau kann die Frage nicht beantworten, da sich der HABIT noch im Abstimmungsprozess befindet. Bei neuen Erkenntnissen wird Herr Thurau in einer der nächsten Sitzungen berichten.

 

Herr Ciupka bittet die Betriebsleitung zu diesem Thema in der nächsten Sitzung ausführlich zu berichten. 

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