19.06.2018 - 6.3 Neubau der Marktbrücke

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Hammerschmidt erläutert die Vorlage. Für Herrn Panzer versucht die Vorlage, eine autogerechte Stadt zu erzeugen. Dies sei die Verkehrspolitik der letzten 40 Jahre. Man wolle jetzt aber die Verkehrspolitik der nächsten 40 Jahre einleiten, und dies sei eine menschengerechte Stadt mit weniger Fahrzeugen. Seiner Meinung nach ist dieses Vorhaben viel zu sehr aufgebläht. Man müsse hier zu einer sinnvollen Verkehrsnutzung kommen, die Verwaltung habe hier noch Schularbeiten zu machen.

 

Auch Herr Schmidt findet, dass die autogerechte Stadt nicht das Modell der Zukunft ist. Um aber dahinzukommen, dass die Bürger weniger Autos nutzen, müssen bessere Alternativen geschaffen werden.

 

Herr König ist der Auffassung, dass die große Variante gebaut werden sollte. Es gehe auch darum, den Verkehr flüssig zu gestalten und den stehenden Verkehr zu vermeiden. Seiner Meinung nach führt die Brücke nicht zu einer autogerechten Stadt sondern eröffnet die Möglichkeit, auch perspektivisch Bus-, Rad- und Fußgängerwege vernünftig zu betreuen.

 

Herr Kämmerer ist der Meinung, dass man die Verkehrsprobleme  dieser Stadt nicht löst, indem man den Verkehrsraum künstlich verknappt. Vielmehr müsse man Verkehrsräume verlagern, nämlich vom Individualverkehr zu den Verkehrsträgern des Umweltverbundes. Von daher befürwortet er die Vorlage.

 

Frau Hammerschmidt führt auf Anfrage von Herrn Vogeler aus, dass die Kosten noch ermittelt werden müssen. Von daher wird auch der förmliche Baubeschluss erst danach erfolgen. Bzgl. des vorletzten Absatzes schlägt Frau Hammerschmidt vor, dies noch einmal zeichnerisch darzustellen.

 

Herr Panzer fasst zusammen, dass die Verwaltung gebeten wird,  zeichnerisch darzustellen, wie künftig separate Nutzungen einer oder mehrerer Spuren für ÖPNV, Radverkehr oder auch autonome Nutzungsvarianten zu ermöglichen sind. Darzustellen ist auch, wie dadurch mittelfristig der motorisierte Individualverkehr insbesondere in der Innenstadt und dem Innenstadtring auf ein stadtverträgliches Maß reduziert werden kann.

 

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Beschluss:

Der Umweltausschuss stimmt der Planung zum Neubau der Marktbrücke in der vorgestellten Art und Weise zu.

 

Die Verwaltung wird um eine zeichnerische Darstellung gebeten, wie künftig separate Nutzungen einer oder mehrerer Spuren für ÖPNV, Radverkehr oder auch autonome Nutzungsvarianten zu ermöglichen sind. Darzustellen ist auch, wie dadurch mittelfristig der motorisierte Individualverkehr insbesondere in der Innenstadt und dem Innenstadtring auf ein stadtverträgliches Maß reduziert werden kann.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

-

-

-

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage