09.05.2018 - 4 Soziale Stadt Wehringhausen - Bericht der Verw...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Mi., 09.05.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Grothe berichtet, dass in der letzten Bezirksvertretung Mitte erklärt wurde, dass die Baustelle auf dem Bodelschwinghplatz Ende Mai beendet sein wird. Man beginne jetzt bereits mit den Vorbereitungen zur Umgestaltung des Wilhelmsplatzes. Es wurde auch diskutiert ob man betroffene Eigentümer ansprechen solle ob sie nicht an Fördermitteln für Fassadenverschönerungen oder anderen Dingen interessiert seien. Man sei auch parallel mit der Hagener Erschließungsgesellschaft dabei verschiedene Gebäude zu erwerben und diese dann einer Vermietung zuzuführen.
Herr Dr. Ramrath führt aus, dass man spürt, dass dort Bewegung drin sei. Gerade auch durch den Ankauf von strategisch gelegenen Gebäuden, die dann einer Neuvermietung zugeführt werden, um dadurch die Mieterstruktur zu stabilisieren. Es werde zzt. viel über die Bohne gesprochen, über die prekären Verhältnisse die durch verschiedene Gruppierungen herbeigeführt wurden. Gibt es dazu einen neuen Sachstand ?
Herr Grothe erwidert, das es „Streetworker“ gibt die diese Gruppierungen betreuen. Es soll auch verstärkt auf die Sauberkeit der Toilettenanlage geachtet werden. Man werde sich auch dem Thema Methadon annehmen müssen und sehen ob es dafür nicht andere Lösungen gibt.
Herr König ist der Meinung, dass man dieses Thema doch ganzheitlich betrachten solle. Die Frage des Umfeldes sowohl des Bodelschwinghplatzes als auch der Bohne hat nicht nur Auswirkungen auf das Wohnumfeld sondern auch auf den ÖPNV. Die Mitarbeiter der Straßenbahn weigern sich teilweise bestimmte Gebiete anzufahren da sie dort von den Mitbürgern aufs übelste „belästigt“ werden. Insofern sollte man nicht nur auf Sozialarbeiter setzen, sondern auch im Rahmen der Ordnungskräfte dafür sorgen, dass die sinnvollen Investitionen in diesem Stadtteil erhalten und geschützt werden.
Herr Grothe erklärt, dass er den Ausführungen von Herrn König zustimmt. Die Verwaltung versucht mit allen Mitteln diese Probleme zu lösen, z.B. durch geänderte Gebietsausweisungen die eine andere Beurteilung der Gegebenheiten erlauben.
Herr Romberg fragt nach der Planung für die Toilette. Ist diese jetzt in Frage gestellt?
Herr Grothe erklärt, dass die Toilette beschlossen sei. Die BV-Mitte habe jetzt aber erst einmal den Bau gestoppt um zu testen ob man die Benutzer (jetzt Dixi Klos) durch die Streetworker zu einem anderen Verhalten bewegen kann. Nach drei Monaten werde man der BV wieder berichten.
