07.11.2018 - 5.3 Planung weiterer Kunstrasenplätze im Hagener St...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 07.11.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Alexa Triepel
Wortprotokoll
Herr Raab erläutert, dass in Hagen noch weitere Kunstrasenplätze benötigt werden. Am Problematischsten stellt sich die Situation aus Sicht des Servicezentrums Sport im Innenstadtbereich/Höing dar. Die größte Priorität besteht daher an einem möglichen Kunstrasenplatz in Bereich Stadtmitte, um den Bedarf dort vollständig abzudecken. Ein Kunstrasenplatz am städtischen Höing scheidet aus, da dort Bestandsschutz gilt. Jeder Veränderung würde diesen aufheben und die Frage der generellen, weiteren Nutzung in Frage stellen. Bevorzugt wir ein Umbau des Platzes an der Alexanderstr. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 1.000.000 €. Im Rahmen des Umbaus muss dann noch ein zweiter Umzugstrakt errichtet werden, welcher noch einmal Mehrkosten in aktuell nicht bekannter Höhe mit sich trägt. Entsprechende Nachfragen hierzu bei der GWH sind bisher nicht beantwortet worden. Eine Alternative stellt der Platz an der Hoheleye dar, jedoch muss dieser Platz dann von der Stadt Hagen angemietet werden, was einen zusätzlichen Kostenfaktor darstellt. In Haspe und auch in Hohenlimburg besteht ebenfalls Bedarf, ohne hierüber eine weitere Wertung abzugeben. Um den Bedarf in Hohenlimburg abzudecken, könnte der Rasenplatz am Kirchenberg gegen eine Kunstrasen ausgetauscht und anschließend der Sportplatz Ostfeld aufgegeben werden. Die Kosten für einen Kunstrasenplatz belaufen sich auf etwa 1.200.000 €. In Haspe könnte der Freiheitsplatz für rund 1.000.000 € in einen Kunstrasen umgewandelt werden; ergänzend dazu kann durch die Umwandlung des Beachvolleyball- und Tennisfeldes an der Bezirkssportanlage Haspe ein neue Kleinspielfeld entstehen. Die Kosten hierfür betragen 300.000 €. Im Hinblick auf die Sportpauschale ist die Festlegung einer Reihenfolge wichtig, da man auch den anderen Sportarten gerecht werden muss.
Herr Dr. Fischer möchte zur nächsten Sitzung den aktuellen Stand der Sportpauschale und zur finanziellen Lage wissen. Dem Vorschlag zum Umbau der Sportanlage an der Alexanderstr. wird seitens der CDU-Fraktion zugestimmt. Zu den anderen Plätzen besteht trotz erkannter Notwendigkeit Diskussionsbedarf innerhalb der Fraktion, so dass diese erst intern besprochen werden müssen. Der zeitliche Rahmen für die Umsetzung wird auf etwa 3-4 Jahre geschätzt.
Herr Stricker benennt als Reihenfolge zur Durchführung der Umbauten die Sportanlagen 1. Alexanderstr., 2. Freiheitsplatz, 3. Hohenlimburg. Von der Verwaltung wird ein Finanzierungsvorschlag mit Zeitrahmen unter Einbeziehung der Fördermittel zur nächsten Sitzung erbeten.
Herr Hoffmann schließt sich weitestgehend seinen Vorrednern an. Die Sportpauschale sollte weiterhin auch für andere Anlagen und Hallen verwendet werden. Dies ist bei der finanziellen Planung zu berücksichtigen. Vom Land soll ein neues Förderprogramm in Höhe von 300.000.000 € aufgelegt werden. Dies im speziellen für vereinseigene Sportanlagen. Es stellt sich die Frage, ob Mittel daraus verwendet werden können.
Herr Gronwald schließt sich seinen Vorrednern an. Es wird der aktuelle Stand der Instandhaltungsrücklage angefragt. Auskunft wird erbeten über die aktuelle Höhe und die Höhe der Gelder, die dort jedes Jahr hinein fließen. Im Hinblick auf absehbare Erneuerungen der Plätze muss die Finanzierung, nicht nur der Kunstrasenplätze, gesichert sein. Förderprogramme sind zu nutzen.
Herr Alexander gibt an, dass die Kinder gerade im Fußballsport sich immer draußen auf den Plätzen aufhalten. Das Ziel sollte daher die Errichtung möglichst vieler Kunstrasenplätze sein.
Herr Raab gibt zu bedenken, dass eine Zeitangabe von 3-4 Jahren zur Umsetzung der Umbaumaßnahme unrealistisch ist. Es werden 1,5 Jahre angesetzt für Planung und die Umsetzung des Baus bei entsprechender Witterung. Die Gelder der Sportpauschale sind daher auch auf etwa 2 Jahre zu splitten. Ein gesamter, zeitlicher Rahmen von 6-7 Jahren für die Umsetzung wird realistischer gesehen. Fördermittel werden beantragt und auch genutzt werden. Zu dem angesprochenen Förderprogramm des Landes liegen bisher noch keinerlei Informationen vor.
Herr Thieser erteilt den Hinweis auf das in der Vorlage vom Servicezentrum Sport genannte Jahr 2022 zur Umsetzung der Maßnahmen.
Herr Raab teilt abschließend mit, dass sich die Summer der Instandhaltungsrücklage auf 194.000 € pro Jahr beläuft. Der aktuelle Stand der Rücklage kann zur nächsten Sitzung mitgeteilt werden.
Beschluss:
Der Sport-und Freizeitausschuss der Stadt Hagen stimmt generell zu, weitere Kunstrasenplätze in Hagen zu bauen.
- Der Ausbau des Sportplatzes Alexanderstr. mit Kunstrasen wird
beschlossen.
- Bis zur nächsten Sitzung des Sport-und Freizeitausschuss ist ein
Finanzierungsplan über alle in Aussicht gestellte Kunstrasenplätze vorzulegen.
- Die im Rahmen dieser Neubaumaßnahmen in Betracht kommenden
Fördermöglichkeiten sind aufzulisten.
