20.09.2018 - 3.2 Aktionsplan Hengsteysee
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Do., 20.09.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0915/2018 Aktionsplan Hengsteysee
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Angelika Lüthi
Wortprotokoll
Herr Stricker teilt mit, dass ihm daran gelegen ist, dass auch der Sport- und Freizeitausschuss an dem gesamten Verfahren beteiligt wird. Einzelne Punkte müssen hier nicht diskutiert werden. Das Ziel sollte sein, mit den einzelnen Vertretern der Fraktionen über die Situation dort zu sprechen, um einen gemeinsamen Vorschlag an die Verwaltung über das weitere Vorgehen machen zu können.
Herr Klepper stellt fest, dass die Harmonie im anwesenden Kreis durch den eingereichten Vorschlag schwer gestört werden kann. Verglichen mit der Ideensammlung des Arbeitskreises vom 02.04.2016 entsteht der Eindruck, der Antrag sei, bis auf eine Änderung der Reihenfolge, abgeschrieben worden. Als sinnvoll wird es angesehen, dass der Sport- und Freizeitausschuss beteiligt wird. Hilfreich ist es dann, dies auch gemeinsam anzustoßen. Eine vorherige Absprache wäre wünschenswert gewesen. Heute sollte diesbezüglich eine erste Lesung hierzu stattfinden und ein gemeinsamer Antrag für den nächsten Ausschuss erstellt werden.
Herr Hoffmann stellt fest, dass der Vorgang auch in der Fraktionssitzung bereits kontrovers diskutiert wurde. Die Intention ist grundsätzlich richtig. Eine einzelne Diskussion der Punkte würde jedoch zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ist an der Stelle auch nicht zielführend. Vom Sport- und Freizeitausschuss sind bisher diesbezüglich noch keine inhaltlichen Äußerungen getätigt worden. Ein allgemeines Gremium sollte dies mit den Gremien und der Verwaltung, die bereits beteiligt sind, verfolgen.
Frau Kulla führt aus, dass seit der Zusammentragung in 2016 bereits zwei Jahre vergangen sind. Ein Beschluss sollte gefasst werden, damit Arbeiten beginnen können. Die Einrichtung eines runden Tisches wird vorgeschlagen, aber ein Beschluss sollte heute gefasst werden, um einen Fortgang der Arbeiten daran zu gewährleisten.
Herr Thieser weist darauf hin, dass der Sport- und Freizeitausschuss der Fachausschuss ist, der generell im gesamten Stadtgebiet zuständig ist. Dies ist in der Politik noch nicht durchgedrungen. Im Weiteren liegen die Inhalte des ISEK seit Wochen vor und sind identisch mit den Anträgen der Allianz und auch der SPD. Der Vorschlag ist, als Sport- und Freizeitausschuss in Begleitung des SZS eine kleine Kommission zu bilden, die alle vorliegenden Vorschläge berücksichtigt und bis zur nächsten Sitzung zu diesem Thema einen Vorschlag unterbreitet. Eine Klärung, wer die Angelegenheit im Freizeitbereich begleitet, ist erforderlich. In der nächsten Sitzung des SFA sollte dann eine Entscheidung möglich sein.
Frau Heuer befürwortet den Vorschlag. Planungsrechtliche Angelegenheiten sollten in dem Zusammenhang berücksichtigt werden, um andere, involvierte Institutionen nicht außen vor zu halten. Eine entsprechend zuständige Person sollte ebenfalls anwesend sein.
Herr Stricker denkt, dass der heute vorliegende Sachverhalt im Rahmen der Kommission erörtert werden sollte. In diesem Rahmen sollten Prioritäten festgelegt und diese dann in die Beratung der anderen Gremien mit eingespeist werden. Eine weitere Person in der Kommission, die zum Beispiel bauliche Fragen beantworten kann, wird zum jetzigen Zeitpunkt als nicht erforderlich angesehen.
Abschließend möchte Herr Klepper sagen, dass, wenn ein solcher Kreis gebildet wird, die Planung auf den Sport- und Freizeitbereich gelegt werden sollte. Bezüglich der Bebauung laufen beispielsweise schon Planungen und Gutachten über die grüne Infrastruktur. Thema sollte einzig sein, was ist an Freizeitwert möglich und was sollte zuerst gemacht werden, um diesen zu steigern.
Nach Herrn Thieser ist eine Signalsetzung, dass der SFA hier der zuständige Fachausschuss ist, wichtig. Es werden einzig aus Sicht der Sport- und Freizeitgestaltung Vorschläge gemacht. Der Rat der Stadt Hagen wird am Ende entscheiden, was entscheidend im Rahmen der Vorschläge ist.
Vorgeschlagen wird, aus den großen Parteien jeweils zwei Mitglieder und aus den Fraktionen jeweils ein Mitglied zu einer Sonderkommission zu laden. Die entsprechenden Personen sollen der Geschäftsstelle benannt werden. Eine Einladung soll dann kurzfristig erfolgen und im Weiteren ein Beschlussvorschlag erarbeitet werden, welcher dann zur nächsten Sitzung des SFA zur Entscheidung vorliegt.
Herr Raab wird gebeten, nach der Sitzung bereits die entsprechenden Namen der Teilnahmeinteressierten aufzunehmen.
Beschluss:
1. An dem Biker-Treff an der Dortmunder Straße sind die planungsrechtlichen
Voraussetzungen für ein „Massivrestaurant“ zu schaffen. WBH wird
beauftragt, die für die Nutzung erforderlichen Anschlussmöglichkeiten an die
Kanalisation zu schaffen.
2. In Zusammenarbeit mit dem Kanu-Club sind Möglichkeiten zu prüfen, ob auf
diesem Gelände Standplätze für Wohnmobile (keine Dauernutzung) zu
realisieren sind.
3. Die Stadtbeleuchtung Hagen GmbH wird beauftragt, ein Konzept für die
Beleuchtung des Fußwegs entlang der Hagener Seite des Sees für die
Morgen- und Abendstunden zu entwickeln.
4. Der Radweg zwischen Dortmunder Straße und Seestraße ist vom Fußweg auf
der ganzen Fläche trennen.
5. Das derzeit von Hagenbad GmbH und der Stadt entwickelte Konzept für die
Neugestaltung des Freibad Hengstey soll folgende Aspekte berücksichtigen
• Bad und Restaurant zum See öffnen
• Bad durch variable Aufbauten zu einem Ganzjahresbad erweitern
• Restaurant / Café ganzjährig mit verbindlichen Öffnungszeiten betreiben
• Schaffen von Übernachtungsmöglichkeiten für Nutzer des Ruhrtalradweges,
Ladestationen für E-Bikes u. ä.
Der Sport- und Freizeitausschuss bildet eine Kommission mit Vertretern aus allen Fraktionen. Für die Kommission sollen die beiden großen Fraktionen jeweils 2 Mitglieder und die anderen jeweils 1 Mitglied stellen.
Diese Kommission wird, möglichst bis zur nächsten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses, zum Thema Hengstey- und Harkortsee einen Beschlussvorschlag erarbeiten.
Das ganze wird durch das Servicezentrum Sport und weitere zuständige Verwaltungsbereiche begleitet.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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306,8 kB
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