11.09.2018 - 7.1 Jahresberichte der Verbände 2016 / 2017

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Timm-Bergs stellt fest, dass sie den umfangreichen Bericht bislang noch nicht gelesen habe, da er erst am Freitag vor der Sitzung zugegangen sei. Sie schlägt vor, den Bericht heute als erste Lesung zur Kenntnis zu nehmen.

 

Herr Thieser macht den Vorschlag, künftig eine andere Berichtsform zu wählen. Die Verwaltung solle künftig als ersten Bericht mitteilen, ob die Verwendung der finanziellen Mittel ordnungsgemäß stattgefunden habe. Für einen zweiten Bericht solle man einmal im Jahr einen Schwerpunkt festlegen, in dem nicht nur die Verbände, sondern auch die Verwaltung berichten solle. Der Sozialausschuss könne sich dann inhaltlich mit dem Schwerpunktthema auseinander setzen. Er bittet die Verwaltung, bis zur zweiten Lesung entsprechende Überlegungen anzustellen.

 

Frau Buchholz merkt an, dass der Bericht in diesem Jahr so umfangreich sei, weil er die Jahre 2016 und 2017 umfasse. Die Jahresberichte der Verbände und der Geschäftsbericht der Verwaltung seien in vorhergehenden Jahren in der Regel auch gleichzeitig erschienen. Sie würde das Ansinnen von Herrn Thieser unterstützen. Sie weist darauf hin, dass sie die Sitzungsunterlagen nur noch elektronisch erhalte, dass sie sich aber wünsche, solche umfangreichen Berichte doch in Papierform zu erhalten.

 

Frau Sauerwein erwähnt, dass man anhand der Berichte auch Entwicklungen in einer Stadt ablesen könne. In dem Bericht sei es auch um Schwangerschaftskonfliktberatung gegangen. Sie möchte wissen, welche Krankenhäuser in Hagen Schwangerschaftsabbrüche durchführen.

 

Frau Buchholz antwortet, dass die Krankenhäuser nur Schwangerschaftsabbrüche nach medizinischer Indikation durchführen, ansonsten gebe es nur eine Ärztin.

 

Frau Fischbach stellt fest, dass die Berichte in dieser Form überflüssig seien.

 

Herr Ludwig schließt sich der Meinung von Herrn Thieser an. Die Berichte sollten künftig so überarbeitet werden, dass sie besser lesbar seien.

 

Herr Thieser bekräftigt nochmals seine Bitte an die Verwaltung: diese solle bis zur zweiten Lesung einen Vorschlag erarbeiten. Die Mitglieder des Sozialausschusses wünschten eine Bündelung der einzelnen Bereiche von allen Verbänden und von der Verwaltung.

 

Herr Goldbach stimmt dem zu. Man habe bereits überlegt, den Bericht der Verwaltung und den Bericht der Jugendhilfe neu zu gestalten. Sein Vorschlag wäre es, die Berichte nach dem Haushalt zu strukturieren und in jedem Bericht einen Schwerpunkt zu bilden. Er stellt fest, dass die Träger, die Verwaltung und auch die Politik mit den derzeitigen Berichten nicht zufrieden seien. Der Jugendhilfeausschuss habe bereits einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet.

 

Frau Buchholz wünscht sich, dass sich ein Arbeitsbereich zur zweiten Lesung genauer vorstellen sollte.

 

Herr Goldbach schlägt vor, dass sich die Kontakt- und Beratungsstelle Elbe-Treff für chronisch psychisch Kranke in der nächsten Sitzung vorstellen könnte.

 

Frau Timm-Bergs ist damit einverstanden und teilt mit, dass die Beratungsstelle zur nächsten Sitzung eingeladen werden solle.

Reduzieren

Beschluss:

Die Verwaltungsvorlage wird als erste Lesung zur Kenntnis genommen.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

./.

Enthaltungen:

./.

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage