14.06.2018 - 8 Stand des barrierefreien Ausbaus der Bushaltest...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Timm-Bergs begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Funke  vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung.

 

Frau Funke berichtet über den Stand des barrierefreien Ausbaus der Bushaltenstellen im ÖPNV (siehe Anlage zu TOP 8).

 

Herr Meier bedankt sich bei Frau Funke für den Vortrag. Er möchte wissen, ob das Projekt der Priorisierung diene, damit am Ende alle Bushaltestellen barrierefrei seien.

Da man den  Nahverkehrsplan neu aufstellen wolle, wisse man nicht, wie die Busse in Hagen dann fahren würden und ob die Haltestellen dann noch gebraucht würden.

Insofern sei es sicher von Vorteil, dass man nicht in der Lage sei, die Haltestellen in einem Zuge umzugestalten. Er lobt den Ansatz, dass man den Fokus auf die Orte setze, die die  Menschen ansteuerten. Er vermisse in dem Zusammenhang die sozialräumliche Betrachtung, beispielsweise an welchen Orten besonders viele ältere Menschen einstiegen. Man könne in dem Zusammenhang auch in die Betrachtung einfließen lassen, wo betreute Wohnanlagen seien.

Die Konferenz Alter und Pflege lege den besonderen Fokus auf diese Sozialräume und bemühe sich intensiv, zur Vernetzung von Strukturen zu kommen. Dort sei das Thema Mobilität sehr zentral im Fokus.

Er empfehle in dem Zusammenhang, diesbezüglich mit den Kollegen vom Fachbereich Jugend und Soziales Kontakt aufzunehmen, um deren Erfahrungswerte aufzugreifen. Er wissse nicht, ob das ggf. schon geschehen sei. 

 

Frau Funke verneint diese Frage und sichert zu, die Anregung in Bezug auf die Sozialraumbetrachtung aufzugreifen. 

 

Herr Wirth merkt an, dass der Plan erst im Jahr 2022 vorliegen müsse. Das sei ein langer Zeitraum und das Vorliegen eines solchen Plans solle nicht davon abhalten, bereits jetzt mit der Umgestaltung voranzukommen. Es gebe sicher eine Vielzahl von Bushaltestellen, die an den vorhandenen Stellen verblieben. Er wünsche sich in dem Zusammenhang mehr Power.

 

Herr Vesper weist darauf hin, dass die nächste Haltestelle nicht unbedingt die bessere Wahl sei. Manchmal lohne es sich, die weiter entfernte Haltestelle zu benutzen. Er schildert dazu ein Beispiel  aus Elsey. Auch das müsse berücksichtigt werden.

 

Herr Quadt bittet, in dem Zusammenhang auch die Alltagswege von behinderten Menschen zu berücksichtigen. 

 

 

 

 

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Anlagen