25.04.2018 - 15 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Frau Engelhardt erklärt, dass in ihrer Fraktion die Frage aufgetreten sei, ob es in Wehringhausen am Bodelschwinghplatz eine  umgangssprachlich genannte „Drückerstube“ eingerichtet werden solle.

 

Herr Goldbach teilt mit, dass das nicht vorgesehen sei. Man habe zwar aufsuchende Arbeit in Wehringhausen zur Belebung und Nutzung unterschiedlichster Zielgruppen der beiden neu gestalteten Plätze vorgesehen. Bei der Frage der Zielgruppe, die besondere Probleme bereiteten, hatte man eigentlich einen Treffpunkt „An der Bohne“ vorgesehen. Es habe sich aber bereits vorher zu der Zeit, als der Treffpunkt an der Unterführung Bodelschwinghplatz / Augustastraße war, bereits abgezeichnet, dass diese Szene sich mische. Davon sei ungefähr noch ein Drittel Drogenabhängige / Substiuierte. Der größere Teil der Szene bestehe eher aus dem osteuropäischen Raum zugehörenden Alkoholkonsumenten. Man habe einen relativ guten Zugang zu der Zielgruppe der illegal Drogenabhängigen. Ganz schwierig sei die Gruppe der alkoholkonsumierenden Menschen, die dort anzutreffen sei.  Man habe keinen Treffpunkt  am Bodelschwinghplatz vorgesehen. Klar sei, dass sich die Menschen irgendwo  treffen. Das sei ein Problem. Vorübergehend habe man Dixi Klos an der Bohne  aufgestellt gehabt. Das habe man wieder eingestellt, weil aufgrund der Art der Nutzung  die damit beauftragte Firma keine Reinigung mehr durchgeführt habe.

Es werde Thema in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung sein, einen letzten befristeten Versuch zu starten. Er habe persönlich wenig Hoffnung, dass das funktioniere. Der Versuch solle so terminiert sein, dass man dann die Fragestellung kläre, ob man dort eine stationäre Toilettenanlage errichte. Wenn das nicht der Fall sei, müsse man in andere Richtungen überlegen.

Für ihn zeichne sich derzeit ab, dass man einen Dauerkonflikt zwischen Nutzern der Freizeitanlagen und dieses Treffs haben  werde. Bevor sich das verfestige, werde man eine Bewertung vornehmen müssen und ggf. ein anderes Modell entgegen

setzen. Eine Drückerstube sei in Hagen bisher politisch auch nicht  gewollt gewesen.   

 

 

 

Frau Sauerwein bezieht sich auf die Aussage von Herrn Goldbach, dass zum 01.03. die Kosten der Unterkunft angepasst werden sollten. Auf der Homepage vom Jobcenter stünden immer noch die  Daten vom 01.01.2016.

 

Herr Goldbach teilt mit, dass die Anpassung noch nicht stattgefunden habe. Man lasse derzeit abschließend prüfen, inwieweit auf Grundlage des Mietspiegels man tatsächlich ein nicht angreifbares schlüssiges Konzept zur Anpassung der Mietobergrenze habe oder ob man mit einem Auftrag nachlegen müsse, um es gerichtsfest zu machen. Aus dem Grund habe man eine Anpassung der Sätze noch nicht vorgenommen.

 

 

 

Frau Cramer bestätigt die Ausführungen von Herrn Goldbach. Man habe sich am Montag sehr intensiv mit der Problematik in Wehringhausen beschäftigt. Die Bezirksvertretung Mitte werde sich dieser Problematik verstärkt stellen.

 

 

 

 

Herr Thieser bestätigt die Aussagen. Er empfehle dringend, sich diese Szene, die sich dort an der Bohne zu unterschiedlichen Tageszeiten treffe, genauer anzuschauen.

 

Er fragt außerdem, ob der Verwaltung die Verhältnisse am Ende der Markanastraße in Haspe bekannt seien. Es scheine so, dass es dort einen regen Austausch von rumänischen Familien gebe. Er betont, dass er das als Hinweis geben wolle.  

 

 

 

Herr Goldbach erklärt, dass er noch einen Punkt ergänzen wolle. Man beschäftige sich seit längerem mit der Frage, wo in Hagen substituiert  werde und wie man das möglicherweise entzerren könne. Es gebe einen Arzt, der über 200 Fälle in seiner Substitutionspraxis betreue. Es gebe Gespräche mit einem Krankenhausanbieter darüber, dass man in die Richtung einer Substitutionsambulanz gehe. Darüber  wolle er den Ausschuss informieren. Das sei ein Thema, das man zusammen mit dem Gesundheitsamt angehe.

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