06.02.2018 - 4 Bericht aus dem Seniorenbeirat

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Wortprotokoll

Herr Wegener berichtet, dass der Seniorenbeirat nur vier Mal im Jahr tage. Aus diesem Grund habe man die Beratung des Haushaltsplanentwurfes in  der Ad-Hoc-Kommission des Seniorenbeirates vorgenommen. Zu diesem Termin habe man auch den Vorsitzenden des Beirates für Menschen mit Behinderungen Herrn Wirth eingeladen. Es solle auch zukünftig eine Zusammenarbeit der beiden Gremien geben.

 

Man habe bei Betrachtung des Haushaltsplanentwurfes festgestellt, dass aus dem Bereich des Behindertenbeirates keine Veränderungen zu verzeichnen seien. Das bedeute, dass keiner die Arbeit unterstütze. Man habe sich über diejenigen Gedanken gemacht, die für die Senioren tätig seien und wie es in dem Bereich weitergehen solle. Er weist in dem Zusammenhang auf einen  Brief von Frau Weickenmeier für die Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege aus dem Vorjahr hin, in dem eine jährliche Steigerung in Höhe von  maximal 2 % für die Begegnungsstätten gefordert worden sei. In dem  Zusammenhang bitte er den Ausschuss ausdrücklich, die Forderung zu unterstützen und auf Dauer  Rechtssicherheit  für die Verbände für diesen Bereich zu schaffen.  

Er sei der Meinung, dass diese Forderung auch bei einer angespannten Haushaltslage umzusetzen sei.

Zu Beginn der Legislaturperiode habe man eine halbe Stelle für das Seniorenbüro eingefordert. Diese Frage sei bis zum heutigen Tag offen. Man versuche das mit der Ad-Hoc-Kommission auszugleichen, was natürlich nicht in Gänze möglich sei. Man wolle Frau Schlachtenroth, die das Gremium sehr gut betreue, nicht auf Dauer überfordern. Daher wolle er daran erinnern, dass die halbe Stelle dringend gebraucht würde. Er weist darauf hin, dass man auch eine Seniorenzeitung herausbringe, die einen sehr intensiven Anteil an Veranstaltungen für Senioren habe. Die nächste Sitzung des Seniorenbeirates finde erst im April statt.

 

Man bitte abschließend  darum, den Altenplan in der jetzigen Form fortzuschreiben.

Die Senioren seien eigentlich sehr zufrieden in ihrer Stadt, erbebten aber auch Anspruch auf  einen kleinen Teil der Gelder, die Land und Bund zur Verfügung stellten, für ihren Bereich. 

 

Herr Goldbach gibt zu bedenken, dass man immer zwei Sichtweisen haben könnte. Er habe für die Vorstellungen des Seniorenbeirates Verständnis. Man sei froh darüber, dass man einen aktiven Seniorenbeirat in Hagen habe, der viele Impulse gesetzt habe. Es habe vor einigen Jahren eine halbe Stelle für das Seniorenbüro gegeben. Dann habe es eine Haushaltskonsolidierungsmaßnahme im Zuge von Stelleneinsparungen  von 18,76 % der Stellen gegeben. Davon sei seinerzeit auch die halbe Stelle im Seniorenbüro betroffen gewesen. Ein Teil der Arbeit sei fortgeführt worden. Es gebe in der Abteilung von Frau Korflür Unterstützung des Seniorenbeirates an unterschiedlichen Stellen. Was die Verwaltung machen könne, um die Arbeit des Seniorenbeirates zu unterstützen, werde man tun. Eine halbe Stelle, die sich ausschließlich mit dieser Aufgabenstellung befasse,  gebe es leider nicht mehr. Er halte es für unwahrscheinlich, dass eine solche Haushaltskonsolidierungsmaßnahme rückgängig gemacht würde.

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