04.12.2018 - 6.7 Anmeldeverfahren der Lernanfänger an den Grunds...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Walter sagt, dass er morgens in der Zeitung die Klassenverteilung nach der Kommunalen Klassenrichtzahl (KKR) gelesen habe und sich daher eine Beratung erübrige. Er finde das Vorgehen der Verwaltung sehr befremdlich und wünsche sich, wieder zum traditionellen Vorgehen, zuerst die Beratung in der Kommission des Schulausschusses, dann die Beschlussfassung im Schulausschuss und abschließend die Veröffentlichung in der Presse, zurück zu kehren. Frau Fischbach ergänzt, dass dies der zweite Vorfall dieser Art sei. Zuvor schon habe die Verwaltung das Anmeldeverfahren ohne politische Beteiligung geändert und durchgeführt, was alles ein „gewisses Geschmäckle“ habe.

 

Herr Becker erläutert, dass die Presse mit dem Versand an die Gremien alle öffentlichen Unterlagen erhalte und er als Fachbereichsleiter zu Rückfragen Stellung genommen habe. Dies sei der übliche Verfahrensweg. Da er nicht wolle, dass die Politik außen vor bleibe, werde er das weitere Vorgehen mit dem zuständigen Fachdienst diskutieren. Herr Hermann ergänzt, dass absprachegemäß Eltern früher als beim letzten Anmeldeverfahren informiert, weniger Ummeldungen vorgenommen und kleinere Klassen gebildet werden sollten. Dies sei mit dem jetzigen Vorgehen sowie der vorliegenden Verteilung erreicht worden. Aus diesem Grund sei diesmal mit der Tradition gebrochen worden. Inhaltlich dürfte es aufgrund der Ausgewogenheit zudem kaum Änderungswünsche zu der vorliegenden KKR-Verteilung geben. Während Frau Pfefferer über die vorliegende KKR abstimmen möchte, meint Herr Walter, dass über bereits veröffentlichte Zahlen schlecht zu diskutieren sei, man quasi verpflichtet sei, es so durchzuwinken.  

 

In der anschließenden Diskussion, an der sich Frau Neuhaus, Frau Sommer-Bergenthal, Herr Becker, Herr Ciupka, Herr Dr. Geiersbach und Herr Hermann beteiligen, wird sich darauf verständigt, dass beim nächsten Anmeldeverfahren die KKR-Vergabe in der Kommission diskutiert und vorberaten wird, ehe Zahlen an die Öffentlichkeit gegeben werden. Die Anmeldezahl (Spalte 1 der Anlage) beziffert Herr Hermann aktuell auf 1517 Schüler/-innen (SuS), während es zum Redaktionsschluss der Vorlage 1490 SuS gewesen seien. Wie in den Vorjahren sei davon auszugehen, dass nicht alle offenen Fälle in einer Anmeldung münden würden. Ferner gehe er davon aus, dass es im zweiten Jahrgang keine Klassenteilungen geben werde.

 

Frau Brück, Frau Krüselmann und Herr Schnücker, Sprecher/-innen der Grundschulen, berichten vom erstmals vorgezogenen Anmeldeverfahren, mit dem ihre Kolleginnen und Kollegen sehr zufrieden seien. Aufgrund der „tollen Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bildung“ habe es genügend Vorbereitungszeit, zum Beispiel für die Tests der Kinder, gegeben. Die Zahl der Eltern, die ihre Kinder nicht angemeldet hätten, sei mit den Vorjahreszahlen (100 bis 150 fehlende Anmeldungen) vergleichbar.

 

Anschließend gehen die drei Pädagogen auf die Fragen und kritischen Anmerkungen von Frau Engelhardt, Frau Graf, Frau Neuhaus, Frau Sommer-Bergenthal, Herrn Simon und Herrn Walter ein. So seien die Anmeldungen diesmal nicht bei jeder Schule sondern zentral im Schulamt eingegangen und die SuS-Anmeldebögen dann auf die einzelnen Schulen verteilt worden. Danach habe man die konkreten Anmeldungen betrachtet. Im Fall von Überhängen, die sich nach der gesetzlich vorgeschriebenen Aufnahme-Entscheidung durch die zuständige Schulleitung ergeben hätten, seien die Schulleitungen der benachbarten Schulen kontaktiert, die betroffenen Eltern entsprechend beraten worden. Dies sei auch unter dem Aspekt einer gewünschten (Offenen) Ganztags- oder (Gesicherten) Halbtagsbetreuung erfolgt. So konnten unter Berücksichtigung der örtlich zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten alle SuS untergebracht werden. All dies sei unter den seitens des Schulausschusses gewünschten Betrachtungen in punkto soziales Umfeld, Anzahl der SuS mit Migrationshintergrund etc. geschehen.

 

Herr Becker verdeutlicht, dass der normale politische Beratungsgang eingehalten werde, Schulausschuss und Rat darüber diskutieren und der Rat beschließen würde. Erst nach dem Ratsbeschluss könnten die verbindlichen Bescheide an die Erziehungsberechtigten versandt werden. Da es auf Nachfrage von Herrn Hermann keine Änderungs- bzw. Ergänzungswünsche gibt, lässt Frau Neuhaus über die Vorlage abstimmen.

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Beschluss:

Die Bildung der Eingangsklassen an den Grundschulen zum Schuljahr 2019/2020 wird unter Berücksichtigung der Kommunalen Klassenrichtzahl (KKR) gemäß der Anlage beschlossen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

3

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

-

-

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

Frau Fischbach und Herr Mechnich hatten die Sitzung verlassen und nahmen an der Abstimmung nicht teil.

 

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Anlagen zur Vorlage

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