29.08.2018 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Herr Asbeck möchte gerne wissen, ob die Sanierungsmaßnahmen an der Außenmauer am Hohenhof noch vor Herbst bzw. Winter 2018 zu Ende geführt werden. Insbesondere sei die Abdeckung der Mauer, die als Absicherungsmaßnahme gegen Feuchtigkeit dienen sollte, nicht mehr ordentlich befestigt. Anschließend möchte Herr Asbeck gerne Nachfragen, ob der Kultur- und Weiterbildungsausschuss einen ausführlichen Bericht über sämtliche geplante Sanierungsmaßnahmen im Umfeld des Hohenhofes einschließlich des Zeitplanes, vielleicht auch verbunden mit einer Ortsbesichtigung, erhalten könne.

 

Frau Kaufmann sagt eine Beantwortung dieser Frage zur nächsten Sitzung des Kultur- und Weiterbildungsausschusses zu. Eine Kurzinformation zum Thema „Bauhausjahr 2019“ wurde ja bereits präsentiert (Anmerkung der Schriftführerin: die Präsentation erfolgte mit der Vorlage 0320/2018 im KWA am 17.04.2018). Frau Kaufmann möchte aber zu bedenken geben, dass es sich bei den Sanierungsmaßnahmen um sehr umfangreiche Maßnahmen handelt, die mit der Hoffnung verbunden seien, den Hohenhof zukünftig wieder als Gebäude in den Mittelpunkt stellen zu können.

 

Herr Dr. Fischer möchte noch anmerken, dass man sich mit dem Hohenhof immer noch im Bewerbungsverfahren zum Weltkulturerbe und zur IGA 2027 befinde.

 

Herr Klinkert möchte sich auf den heutigen Artikel in der WP vom 29.08.18 beziehen und möchte gerne wissen, ob es neue und konkrete stadtentwicklungspolitische Bestrebungen gebe, die die Diskussion um den Fortbestand und den Standort des Allerwelthauses zu diesem Zeitpunkt wieder aufleben lasse.

 

Frau Kaufmann hat den heutigen Artikel ebenfalls mit großem Interesse gelesen und sie kann nur sagen, dass seit der letzten Gesprächsrunde, die ja auch schon im Jahr 2017 begonnen habe, keine neuen Entwicklungen entstanden seien. Die dargestellte Position des Allerwelthauses kenne und verstehe sie. Jedem in dieser Stadt müsse klar sein, wenn Bewegung in diese Angelegenheit käme, müsse es natürlich so sein, dass das Allerwelthaus ein adäquates Haus bekäme mit einem Standort, der mindestens genauso gut wäre wie bisher.

 

Herr Klinkert kann auch aus dem Zeitungsartikel keinen konkreten Anlass zu dieser Berichterstattung ableiten.

 

Herr Dr. Fischer merkt an, dass der Artikel sich schon auf die Einbeziehung der Flüsse in die Stadtentwicklung stütze.

 

Frau Buchholz äußert, dass doch nichts dagegen spreche, dass das Allerwelthaus an dem Standort verbleibe und dort weiter betrieben werde auch wenn dieser Standort weiterentwickelt werden sollte.

 

Herr Söhnchen merkt an, das es aktuell keine neue Diskussionsgrundlage gebe und man erst frühestens gegen Ende des Jahres 2018 in die Diskussion zur  Mietvertragsverlängerung einsteige.

 

Herr Eiche erinnert sich an eine Präsentation von Investoren, die das alte Schlachthof-Gelände umbauen und beleben wollten. Leider musste er feststellen, dass sich auf dem Gelände nichts mehr bewege und er möchte gerne wissen, ob dieses nur ein vorrübergehender Stillstand sei oder ob sich aufgrund fehlender finanzieller Mittel und/oder Interesse der Investoren sich dort auch zukünftig nichts mehr bewegen werde.

 

Herr Söhnchen möchte dazu seinen Sachstand mitteilen. Ihm sei bekannt, dass den Investoren, die dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss ihr Konzept vorgestellt haben, nicht die finanziellen Mittel ausgegangen seien. Vielmehr sei dem Eigentümer die Mittel ausgegangen. Letztendlich habe dies dazu geführt, dass die Investoren dort ihr Konzept beendet hätten.

(Anmerkung der Schriftführerin: die Vorstellung des Konzeptes „Belebung Alter Schlachthof“ erfolgte in der KWA-Sitzung am 13.09.2016)

 

Herr Dr. Fehske möchte nur mitteilen, dass er sein heutiges Sitzungsgeld für das Allerwelthaus spenden werde.

 

Frau Purps möchte mitteilen und anregen, dass heute eine neue App mit dem Namen „Sound of Urbanana“ online gegangen sei. Diese App zeige die Routen der Musikszene im Ruhrgebiet und Nordrhein Westfalen auf. Es gibt eine eigene Abteilung für Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet. Im Fließtext werde zwar Hagen mit der „Neuen Deutschen Welle“ erwähnt aber es gebe weder eine Route zum Festival oder sonst noch irgendeinen Hinweis. Frau Purps möchte anregen, dass man Kontakt zum Betreiber „Tourismus NRW“ aufnehmen könne und nachfragt warum Hagen, gerade mit der aktuellen Ausstellung, nicht berücksichtigt werde.

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Beschluss: