15.02.2018 - 5.2 - Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität de...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 15.02.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Anja Spiecker-Kondritz
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Söhnchen eröffnet den Tagesordnungspunkt.
Herr Dr. Geiersbach erkundigt sich nach den Öffnungszeiten der Gastronomie in Werdringen, welche seiner Einschätzung nach abhängig sein könne von dem Museums des Besuchs des Museums bzw. der Existenz des Museums. Er befürchtet, dass man deren Existenz gefährden könne. Zweitens habe man für alle Museen die Jahresstatistiken nachgeliefert (Anlage 4), in den Wintermonaten seien es durchschnittlich 650 Besucher im Monat, im Sommer doppelt so viele, was zeige, so wenig sei es im Winter nicht. Sei dies wirklich durch vermehrte Besuche im Sommer zu kompensieren? Sei es die Idee, die in der Vorlage (Anlage 5) beschriebene Winterschließung auch in der Folgejahren vorzunehmen? Wie verhalte es sich mit den Winterevents wie dem Weihnachtsmarkt? Sei die lange Winterschließung nicht überproportional nachteilig?
Dr. Belgin antwortet, man sei in permanenten Austausch mit dem Café, die Betreiber seien von den Museumsöffnungszeiten glücklicherweise nicht abhängig. Seit sieben Jahren verfolge die Gastronomie dort ein sehr erfolgreiches Konzept und habe ein eigenes Klientel, das unabhängig vom Museum funktioniere. Für die Wünsche des Betreibers sei man sehr aufmerksam. Das Café habe in erster Linien ein Platzproblem, und deshalb habe man eine Nutzung des museumspädagogischen Raums oder eines Saals angeboten für Zeiten, in denen diese nicht museal genutzt seien. An der Frage der Räumlichkeit müsse man arbeiten, vor allem für die Wintermonate. Der Weihnachtsmarkt habe stattfinden können mit einem Brandschutzkonzept, der diesen Weihnachtsmarkt erlaubt habe.
Am Haupthaus sei eine Treppe, die als zweiter Fluchtweg diene, diese sei unansehnlich und auch nicht gänzlich ungefährlich. Diesen zweiten Fluchtweg sollte man anders gestalten. Herr Dr. Belgin lädt ein, im Rahmen einer Sitzung den Zustand und den Renovierungsstand gemeinsam in Augenschein zu nehmen.
Herr Dr. Belgin betont, auf die Besucher der Wintermonate würde man nicht leichtfertig verzichten. Auch in den Wintermonaten verfüge man über eine funktionierende und gut ausgefeilte Museumspädagogik. In den Wintermonaten habe man fast überwiegend Schulklassen und Gruppen, die museumspädagogisch betreut würden und diese Termine würden weiterhin wahrgenommen werden können. Der Verlust werde somit weitaus geringer sein als 700 oder 600 Personen im Monat. Einzelbesucher seien in den Wintermonate selten. Die Schließungsmaßnahme an sich solle nicht in dieser Form kontinuierlich sein. Für die Blätterhöhle müsse man über einen angemessenen und fachwissenschaftlich auf hohem Niveau gestalteten Ausstellungsbereich verfügen aufgrund derer internationaler Bedeutung, welche sich auch daran zeige, dass die Funde jetzt in Berlin auf der großen Kulturerbe Ausstellung gezeigt würden.
Es wird angeregt, die Beschlussvorlage der BV Nord zur Kenntnis zu geben (Anmerkung der Schriftführung: dies ist erfolgt.)
Anlagen
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1
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177,3 kB
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110,9 kB
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