28.11.2018 - 10 Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90 / Die Grü...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke bedankt sich für die übersandte umfangreiche Stellungnahme zu dem Antrag.

 

Frau Köppen schließt sich und stellt fest, dass dennoch einige Fragen offen blieben.

Dies sei ein erster Aufschlag gewesen, um zu sehen, wie die Situation in Hagen sei.

Interessant sei es doch zu sehen, wo man mit den Maßnahmen im Vergleich mit anderen Städten dieser Größenordnung stehe. Bei der Gesamtzahl der Maßnahmen im HzE-Bereich sei eine Differenzierung der einzelnen Maßnahmen interessant.

Sie weist auf verschiedene Punkte hin, die ihr aufgefallen seien.        

 

Herr Reinke schließt sich mit  weiteren Fragen an.

 

Herr Goldbach weist darauf hin, dass die Beantwortung solcher Anfragen enorme Ressourcen innerhalb der Verwaltung erfordere. Er begründet, warum weitere Fragen nicht bis zur nächsten Sitzung beantwortet werden könnten. 

Man starte gerade einen größeren Orgaprozess in dem Bereich mit einer externer Beratung. Das bedeute, dass man sich gerade mit den bestehenden Schwierigkeiten befasse,  aussagefähig zu sein aufgrund mangelnder EDV-mäßiger Datenverarbeitung. Dieser Prozess erfordere bereits zusätzlichen Anstrengungen  für die Mitarbeiter im ASD. Noch zusätzliche manuelle Datenauswertung sei einfach nicht leistbar.

Er schlage daher vor, den Ausschuss regelmäßig über den Stand der Dinge zu informieren. Er frage sich, ob es bei den detaillierten Dingen um die Steuerungsfunktion des JHA gehe oder ob diese Steuerung nicht richtiger auf einer anderen Ebene angesiedelt sei. In der AG 4 würde man über solche Dinge diskutieren. Außerdem werde der neue Geschäftsbericht fortgeschrieben.

Um die Daten  bewerten zu können, sei das Instrument des Interkommunalen Vergleichs aussagekräftig. Man sei in einem Interkommunalen Vergleichsring der KGST.

Darüber habe man vor zwei Jahren ausführlich berichtet.

Da das IKO-Netz gerade neu starte, schlage er vor, dem Jugendhilfeausschuss die Zahlen des ersten Zwischenberichtes vorzustellen.

Man werde mit dem Schwerpunkt mindestens bis Mitte des nächsten Jahres sehr intensiv in der Projektgruppe und der ganzen Abteilung und anderen Abteilungen des Fachbereiches beschäftigt sein. Er schlage vor, dem Ausschuss in jeder oder jeder zweiten Sitzung einen kleinen Werkstattbericht zu geben, was dort getan werde.

 

Herr Reinke macht deutlich, dass man diesen Prozess unterstützen wolle, um die Dinge gemeinschaftlich weiterzuentwickeln. Es gehe ja darum, zu einem guten

Miteinander zu kommen. Das Angebot von Herrn Goldbach, in jeder zweiten Sitzung zu berichten, nehme er gerne an.

 

Frau Köppen betont, dass es ihr keinesfalls darum gehe, den Fachbereich zusätzlich zu belasten. Sie sehe die Aufgabe des Ausschusses darin, die Arbeit des Fachbereichs zu unterstützen. Dazu dienten die Fragen, die gestellt würden.  Man wolle nachvollziehen können, wie sich die Arbeit im ASD gestalte. Sie gebe Herrn Goldbach insofern recht, dass das in der AG 4 stattfinde. Sie finde es legitim, den Jugendhilfeausschuss an den Dingen zu beteiligen.

 

Frau Dahl erklärt, dass ein solcher Aufwand zudem unverhältnismäßig  sei, weil die erhobenen Zahlen nicht ausreichend  aussagekräftig seien.  

Sie nimmt Stellung zu den vorab angesprochenen Punkten.

 

Herr Goldbach ergänzt die Ausführungen im Hinblick auf die Unterstützung der Gemeindeprüfungsanstalt und Begleitung durch die externe Firma ConSense.

Diese werde auch den Umsetzungsprozess begleiten.

 

Frau Dahl schildert die Voraussetzungen für das  geplante Fach- und Finanzcontrolling.

 

Frau Hamann erklärt, dass sie nachvollziehen könne, dass sich eine solche Organisationseinheit mit sich selbst beschäftigen müsse. Sie denke darüber nach, dass man in Hagen Kinder, Jugendliche und Familien mit Unterstützungsbedarfen  habe. Man sei in allen anderenHandlungsfeldern der Jugendhilfe  in der Lage, die Bedarfe zu beschreiben und zu erkennen, was zu tun sei. Lediglich im kompletten Bereich der Hilfe zur Erziehung sei man dazu nicht in der Lage. Sie könne im Moment nicht erkennen, dass das Erkennen der Bedarfe und das Formulieren von  Antworten  irgendwo stattfinde, auch nicht in der AG 4. Sie sei ratlos und frage sich, wann das wieder möglich sei.

 

Herr Goldbach ist der Meinung, dass die anderen Bereiche der Jugendhilfe auch viel griffiger zu fassen und zu beplanen seien. Was leichter zu fassen sei, sei die Organisation von Jugendhilfe in den Sozialräumen und welche Unterstützungsräume man vorhalte. Damit sei man in Hagen gut aufgestellt. Da gehe es zum Beispiel um die präventiven Maßnahmen. Auch bei der Vernetzung von Arbeitsbereichen bei der Hilfe zur Erziehung sei man erfolgreich.  Schwieriger werde es bei der Bemessung, was man in den nächsten Jahren im Bereich der ambulanten und stationären Erziehung benötige. Es sei sehr schwer einzuschätzen, wie sich ein erzieherischer Bedarf bei einer Zuwandererfamilie entwickelt. Die Schwierigkeit liege in der Einschätzung von Fallzahlen insgesamt. Dort werde man zusammen mit der Jugendhilfeplanung schauen müssen, wie man das qualifizieren und weiterentwickeln könne.

 

Herr Reinke regt an, dass ein Mitarbeiter der Firma ConSense das Projekt einmal insgesamt  im Jugendhilfeausschuss vorstellt.

 

Herr Goldbach erwidert, dass ein Abschlussbericht  vorgesehen sei. Zwischendurch würde die Verwaltung diesen Bericht übernehmen.

 

Herr Reinke bedankt sich bei der Verwaltung. Der Antrag sei damit erledigt.

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Anlagen zur Vorlage

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