05.09.2018 - 4 Bericht des Jobcenters zur Jugendberufsagentur

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Henze berichtet über die neu eingerichtete Jugendberufsagentur mit den Kooperationspartnern Bundesagentur, Stadt und Jobcenter, welche zum 01.01.2018 gestartet ist und offiziell im März eröffnet wurde. Alle Mitarbeiter, d.h. 26 Mitarbeiter vom JC, 13 Mitarbeiter der BA und 4 Mitarbeiter der Stadt, sitzen unter einem Dach und können so eine abgestimmte und koordinierte Hilfestellung, unabhängig vom Rechtskreis, mit kurzen Wegen anbieten. Zur Verdeutlichung einer Einheitlichkeit wurde mit Hilfe der Hochschule für Mediendesign in Köln ein einheitliches Corporate Design für die Jugendberufsagentur entwickelt.

Ziel ist eine Optimierung und Verzahnung der Geschäftsprozesse; kein Jugendlicher soll verloren gehen. Dabei handelt es sich um arbeitsmarktnahe, arbeitsmarktferne Jugendliche und solche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen. Eine gemeinsame Planung für den Maßnahmeeinkauf, ein regelmäßiger Austausch und die Einrichtung eines Beirats unterstützen die Umsetzung positiv.

Ein sehr guter Erfolg sei die Minimierung der Jugendarbeitslosigkeit im SGB II-Bereich. Im April 2017 sei man mit einer Quote von 9,2 % gestartet und aktuell liegt diese bei 6,6 %. Frau Henze bedankt sich für die breite politische Unterstützung, die dieses Projekt ermöglicht hat, und bei den Kooperationspartnern.

 

Herr Stechele betont noch einmal den positiven Aspekt, dass es gelungen ist, alle Akteure an einem Ort unterzubringen. Er weist auf den immer noch schwierigen Ausbildungsmarkt in Hagen hin, wo es doppelt so viele Bewerber wie Stellen gibt. Mit der Jugendberufsagentur wird sichergestellt, dass die Schnittstellen optimiert werden. Herr Stechele lädt die Anwesenden ein, sich die Jugendberufsagentur vor Ort einmal anzusehen.

 

Reduzieren