20.06.2018 - 16 Anfragen nach § 18 der GeschO des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 16
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 20.06.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Köppen teilt mit, dass sich ihre Anfrage auf die Schnittstelle von Schule und Jugendhilfe beziehe. Es gehe um die Ablehnungen bei den Plätzen für den Offenen Ganztag. Es stehe ja eine Forderung nach 800 Plätzen im Raum, die geschaffen werden sollten. Sie möchte wissen, wie viele Kinder inHagen unversorgt seien.
Frau Kaufmann weist darauf hin, dass diese Thematik auch in der Sitzung des morgigen Haupt- und Finanzausschusses beraten werde.
Sie wolle darauf hinweisen, dass in dem Zusammenhang freie Plätze nicht gleichzusetzen seien mit tatsächlich effektiv zur Verfügung stehenden Vacancen. Diese seien sehr gering. Es stünden derzeit rund 400 Kinder auf der Warteliste. Rund 100 Kinder könnten dann die frei werdenden Plätze nach einem vorgegebenen Schlüssel belegen. Die Situation sei überhaupt nicht befriedigend. Die geforderten 800 Plätze werde man derzeit jedoch weder schaffen noch benötigen.
Man habe sich vorgenommen, bis zum neuen Schuljahr 125 Plätze neu zu schaffen. Das werde den gesamten Bedarf jedoch nicht decken.
Herr Goldbach beschreibt eine Perspektive, die darin bestehe, dass die Regierungskoalition den im Koalitionsvertrag beschriebenen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter in das SGB VIII schreibe. In dem Fall würde sich die Sitation in Hagen dramatisch verschärfen.
Frau Kaufmann betont, dass man personell angesichts des Programms „Gute Schule“ absolut überlastet sei. Man sei zunächst erst jetzt dabei, ganz konkret zu eruieren,
wo relativ mittelfristig Platz für einen Anbau sei. Sie habe die Schulverwaltung gebeten, sich mit der Steuerungsgruppe „OGS“ zu treffen, um herauszufinden, ob die Träger bereit seien, Betreuung in den Klassenräumen anzubieten. Das Thema wäre beendet, wenn man den Ganztag angehen würde, aber das sei ja nicht der Fall. Da habe die Politik diesbezüglich keinen Druck aufgebaut. Es handele sich aber eindeutig um eine schulische Aufgabe.
