19.04.2018 - 5 Vorstellung der Seiteneinsteigerberatung und B...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Goldbach begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Kahraman, Frau Karpa vom Kommunalen Integrationszentrum und die Schulleiterin der Realschule Halden Frau Tollkötter.

 

Frau Kaufmann stellt Frau Karpa vor, die als Nachfolgerin von Frau Proll die stellvertretende Leitung des Kommunalen Integrationszentrums übernommen hat. 

 

Frau Karpa stellt den Ablauf der Seiteneinsteigerberatung vor (siehe Anlage

zu TOP 5).

 

Aufgrund der Nachfrage von Herrn Reinke nach  eventuellen Wartelisten teilt Frau Karpa mit, dass die 20 Kinder/Jugendliche, die im Bereich SEK 2 auf der Warteliste ständen, ab Mai versorgt seien. In der Sekundarstufe 1 und 2 für die weiterführenden Schulen seien 64 Kinder /Jugendliche auf der Warteliste. Von denen besuchten 32 ein Projekt. Für den Grundschulbereich gebe es derzeit 31 Kinder, die auf der Warteliste ständen. 

 

Anschließend berichtet Frau Tollkötter von der Beschulungssituation in der Berchumer Straße.

 

Herr Reinke bedankt sich für den Vortrag und  wünscht weiterhin viel Erfolg. 

 

Frau Kaufmann ergänzt, dass man seinerzeit den Unterricht nur mit einer Ausnahmegenehmigung der Bezirksregierung habe durchführen können. Inzwischen gebe es einen sogenannten Integrationserlass, der den Kommunen solche Modelle unter bestimmten Voraussetzungen  erlaube.   

 

Frau Köppen fragt, wie es nach diesem einem Jahr weitergehe, in dem das Modell Projektstatus gehabt habe. Schulsozialarbeiter gebe es nicht vor Ort. Sie könnte sich vorstellen, dass diese dringend benötigt würden.

 

Herr Reinke merkt an, dass doch dort eine halbe Stelle für Schulsozialarbeit vorgesehen sei.

 

Frau Tollkötter berichtet, dass diese halbe Stelle seit einiger Zeit nicht mehr besetzt sei. Sie habe dringend angemahnt, dass diese Stelle dringend besetzt sein müsse, möglichst mit zwei Schulsozialarbeitern, die während der Unterrichtszeit vor Ort seien.

 

Herr Goldbach erklärt, dass man aus dem kommunalen Schulsozialprogramm  seinerzeit eine halbe Stelle für das Programm zur Verfügung gestellt habe. Unglücklicherweise sei die Stelle aus bestimmten Gründen seit dem Start nicht besetzt gewesen. Nach seinem Kenntnisstand habe der Träger die Stelle ausgeschrieben, um sie neu zu besetzen. Gleichzeitig sei der Antrag nach der Einrichtung von multiprofessionellen Teams noch nicht zum Tragen gekommen.

Man könne das vorhandene Potential von Schulsozialarbeitern leider nicht erweitern.

Derzeit werde überprüft, inwieweit die Verteilung der Schulsozialarbeiter an den derzeitigen Stellen zu überprüfen und ggf. neu zu justieren.

Bei einer Neuverteilung würden der Jugendhilfeausschuss und der Schulausschuss rechtzeitig involviert.   

 

In Bezug auf die Frage nach dem Projektstatus berichtet Frau Kaufmann, dass es in dem Zusammenhang ein bewusst belassenes Missverständnis gegeben habe. In der Genehmigung sei nicht von einer einjährigen Frist die Rede gewesen. In der Presseerklärung sei das gegenteilig dargestellt worden. Man habe bewusst  nicht nachgefragt. Man falle aber auf jeden Fall derzeit unter  den neuen Erlass. Die Arbeit habe gute Ergebnisse geliefert. Drei Kinder hätten bereits während des Schuljahres in andere Schulen überführt werden können und  25 Schüler könnten die Schule verlassen. Das sei ein gutes Ergebnis, das sich sehen lassen könne. 

 

Herr Aßmuth fragt, ob seitens des Kollegiums Überlastungsanzeigen vorlägen.

 

Frau Tollkötter macht deutlich, dass es bei den jungen Kolleginnen/Kollegen schnell zu Überlastungssituationen kommen könne, da diese nicht auf diese Arbeit vorbereitet worden seien. Das gehöre nicht zu deren Ausbildung.  

 

Herr Reinke dankt Frau Tollkötter für den Vortrag und wünscht weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit.

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Anlagen