07.03.2018 - 3 Berichterstattung aus überregionalen Gremien
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 07.03.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Goldbach berichtet aus der in der vergangenen Woche stattgefundenen Konferenz der Jugendamtsleiter NRW.
In Bezug auf die Novellierung des KiBiz werde es wahrscheinlich keine Veränderung Im Hinblick auf landeseinheitliche Beitragsstaffeln geben. Diese Diskussion solle abgekoppelt werden und zeitlich sehr viel später stattfinden.
Zu den unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMAs), die volljährig würden sei gesagt worden, dass man mit Sorge beobachte, wieviel Prozent derer anschließend Hilfen für junge Volljährige bekämen. Es könne auf keinen Fall dazu kommen, dass das bei 100 % der UMAs der Fall sein werde.
Er gehe davon aus, dass die Begründung der Hilfen in Zukunft noch stärker vom Land geprüft werde. Diese müsse sehr schlüssig sein, um eine Erstattung der Kosten zu erzielen.
Er freue sich berichten zu können, dass es mehr Geld im Jugendförderplan geben werde. Das gelte auch für die von Hagen in der Vergangenheit geforderte Strukturförderung. Es bestehe bei einigen Kommunen die Sorge, ob es sich dabei um einen Betrag handele, der als Deckung bei den Kämmerern lande oder ob dieser an die Organisationen weitergeleitet werde, die die Angebote vorhielten.
Er gehe davon aus, dass das in Hagen für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werde. Sobald nähere Informationen dazu vorlägen, würde man zunächst über die Arbeitsgemeinschaft und dann hier im Jugendhilfeausschuss einen Vorschlag entwickeln, wie man damit umgehe.
Herr Jörg betont, dass das eine sehr erfreuliche Nachricht sei, dass mehr Geld in dem Bereich investiert werde und Hagen davon profitiere. Er wolle darauf hinweisen, dass man natürlich im Jugendhilfeausschuss einen entsprechenden Beschluss fassen könne. Man müsse als Jugendhilfeausschuss beobachten, wie der Kämmerer damit umgehe. Er schlage vor, zunächst die Entwicklung abzuwarten.
Herr Goldbach erklärt, dass die Erfahrung gezeigt habe, dass man sich da keine Sorgen machen brauche.
