31.01.2018 - 6 Antrag der SPD-FraktionEinführung eines elektro...

Beschluss:
zurückgezogen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Söhnchen stellt fest, dass zu dem Antrag bereits eine Stellungnahme der Verwaltung als Tischvorlage ausgelegt sei (siehe Anlage zu TOP 6), deren Ausführungen  den Antrag überholt habe. Man sei erfreut darüber.

 

Herr Reinke wünscht dennoch dazu Erläuterungen der Verwaltung. Wenn in dem Zusammenhang so viel Vorarbeit geleistet worden sei, hätte er sich gewünscht, dass der Ausschuss darüber informiert worden sei.

 

Herr Goldbach ist nicht ganz sicher, ob man das nicht zu irgendeinem Zeitpunkt gemacht habe, weil man schon sehr lange daran arbeite. Er hätte sich gewünscht, dass man bereits ein solches Anmeldesystem habe. Das habe viele Vorteile. Der Markt sei in dem Bereich sehr breit aufgestellt. Man strebe an, dass man ein System anschaffe, das sowohl die Anmeldung der Kita-Plätze ermögliche als auch die Verwaltung der Elternbeiträge. Man erhoffe sich dadurch neben  erheblichen  Arbeitserleichterungen  eine viel bessere Planbarkeit und für die Eltern eine Transparenz im System.

In der Theorie funktionierten solche Systeme gut, in der Praxis ergäben sich doch an einigen Stellen Probleme. Man sei da im Kontakt mit anderen Kommunen.  Derzeit stehe man im Austausch mit den internen Stellen und dem EDV-Betrieb der Stadt Hagen, was diese Software leisten müsse. Er gehe davon aus, dass der Beschaffungsprozess in Kürze starten könne. Die Mittel für die Einführung dieser Software einschließlich Schulungen seien eingeplant. Wenn alles reibungslos  laufe, könne man die Software für die Anmeldung für das Kindergartenjahr  2019/2020 einsetzen.  

 

Herr Hannusch ergänzt, dass diese Ausführungen unter diversen Vorbehalten  gesehen werden müssten. Das ganze System mache nur dann Sinn, wenn man neben den 104 Kindertageseinrichtungen alle Beteiligten miteinbeziehe. Nur dann sei es eine effektive Arbeitserleichterung. Bezüglich des Starts bitte er daher um Verständnis, keinen  konkreten Termin nennen zu können.

 

Herr Reinke berichtet, dass er einer Pressemitteilung habe entnehmen können, dass die Stadt Dortmund auch an einem solchen System arbeite. Dort rechne man mit Anschaffungskosten in Höhe von 156.000 €. Die Software solle dort zum Ende des Jahres eingesetzt werden. Er nimmt Bezug auf die Stellungnahme, dass man mehrere Anbieter betrachtet  habe. Könne man die Anbieter und die erforderlichen Mittel nennen?

 

Herr Hannusch teilt mit, dass es mehrere gängige Anbieter gebe. Die gängigen Anforderungen würden von allen Systemen abgedeckt, aber es gebe spezielle Anforderungen, bei denen einzelne Systeme im Vorteil seien. Man sei gerade damit beschäftigt, das abzuklären. 

 

Frau Köppen fragt, ob das Kartensystem dann abgelöst oder übergangsweise parallel laufe.

 

Herr Hannusch bestätigt, dass man sicherheitshalber anfangs zweigleisig fahren werde. Ziel sei natürlich, irgendwann  das Kartensystem komplett zu ersetzen und das Verwaltungsverfahren zu vereinfachen. 

 

Herr Dahme nimmt Bezug auf die Äußerung von Herrn Hannusch, dass man möglichst alle Kitas mit einbeziehen  wolle. Als Träger höre er zum ersten Mal davon. Was habe das für die Träger für Auswirkungen?  Das Thema sollte man mit in die  AG 3 nehmen.

 

Herr Goldbach und Herr Hannusch weisen darauf hin, dass dieser Punkt bereits auf der Tagesordnung der nächsten AG 3 stehe. Man habe vor zwei Jahren schon mal über dieses Thema gesprochen, als dieser  Prozess angestoßen worden sei.  

 

Herr Reinke fragt den Antragsteller, ob er es richtig verstanden habe, dass dieser den Antrag zurückziehen wolle, weil er erledigt sei.

 

Herr Söhnchen bestätigt diese Annahme.

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen